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Sie retten eure Rente.
Nur zahlen sie nicht ein. Die neue Rentenkommission soll das größte Ponzi-Konstrukt der Republik stabilisieren. Dreizehn kluge Köpfe. Professoren. Politiker. Funktionäre. Menschen mit sicherer Altersversorgung. Keiner davon zahlt verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das ist kein Detail. Das ist der Punkt. Wir haben ein beitragsfinanziertes System. Ein Generationenvertrag. Arbeiter zahlen ein. Angestellte zahlen ein. Selbständige oft freiwillig oder gar nicht. Aber die Architekten der Reform? Beamtenpension. Versorgungswerke. Staatsgarantie. Skin in the game? Fehlanzeige. Stell dir vor, ein Gremium aus Veganern entscheidet über die Zukunft der Fleischindustrie. Oder Investmentberater ohne eigenes Depot strukturieren dein Vermögen. Du würdest lachen. Oder klagen. Hier nennt man das „Expertenkommission“. Wer kein Risiko trägt, produziert Risiken. Wer keinen Schmerz fühlt, optimiert Tabellen. Wer nicht haftet, experimentiert. Die Rentenfrage ist keine mathematische Gleichung. Sie ist ein Verteilungsproblem unter Unsicherheit. Demografie ist kein Geheimnis. Seit 30 Jahren wissen wir, dass weniger Junge mehr Alte finanzieren sollen. Und die Lösung? Noch ein Bericht. Noch ein Modell. Noch eine Simulation. Währenddessen steigt das Renteneintrittsalter. Beiträge steigen. Steuerzuschüsse explodieren. Aber die Entscheidungsträger schlafen ruhig. Ihre Pension hängt nicht am Umlagesystem. Das ist kein Zufall. Das ist Systemdesign ohne Konsequenzen. Ein antifragiles System zwingt Entscheider, selbst zu zahlen, selbst zu tragen, selbst zu verlieren. Alles andere ist akademische Gymnastik mit fremdem Geld. Die spannende Frage ist nicht, wie man die Rente reformiert. Sondern warum wir akzeptieren, dass diejenigen, die über Risiko entscheiden, keines tragen.
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Sie retten eure Rente.
Hundert Jahre. Ernsthaft?
Alphabet Inc. (der Mutterkonzern von Google) begibt eine 100-jährige Anleihe, und Investoren greifen zu, als hätten sie gerade den heiligen Gral der Stabilität entdeckt. Ein Jahrhundert Laufzeit klingt nach Solidität, nach Planbarkeit, nach einem Fels in der Brandung. In Wahrheit ist es vor allem eines: eine Wette auf eine Zukunft, die niemand seriös modellieren kann. Vor 100 Jahren existierte kein Silicon Valley. Technologiezyklen dauerten Jahrzehnte, nicht Quartale. Marktführer galten als unangreifbar. Und dann verschwanden sie. Dominanz ist kein Schutzschild, sie ist ein Ziel auf der Stirn. Wer heute glaubt, die Kreditwürdigkeit eines Tech-Konzerns bis 2126 sauber kalkulieren zu können, verwechselt Bilanzanalyse mit Wahrsagerei. Eine 100-jährige Anleihe ist keine neutrale Kapitalanlage. Sie ist eine extreme Duration-Wette. Sie setzt stabile Inflation, berechenbare Zinsen und politische Disziplin über ein Jahrhundert voraus. Wir haben es nicht einmal geschafft, zehn Jahre Geldpolitik ohne Exzesse zu überstehen. Nullzinsen, Gelddrucken, Inflationsschock, Zinssprung. Und nun soll ein Investor ernsthaft glauben, die nächsten 100 Jahre seien halbwegs prognostizierbar? Das Entscheidende ist die Asymmetrie. Der Käufer erhält fixe Kupons und begrenztes Upside. Er trägt das volle Zinsänderungs- und Inflationsrisiko. Alphabet Inc. hingegen sichert sich Kapital für ein Jahrhundert, mit der Option, dass Inflation und Zeit die reale Last erodieren. Optionalität liegt beim Emittenten, Fragilität beim Gläubiger. Das ist kein Zufall, das ist Struktur. Ich erinnere mich an Gespräche aus dem Jahr 2021. Damals wollten viele Investoren ultralang laufende Anleihen kaufen. „Sicherer geht es nicht“, hieß es. Ein Jahr später standen zweistellige Buchverluste in den Depots. Nicht wegen Ausfall, sondern wegen Zinsrealität. Und das bei Laufzeiten von 20 oder 30 Jahren. Hundert Jahre potenzieren dieses Risiko. Wer hier investiert, verkauft Volatilität für ein paar Basispunkte Rendite und trägt ein Risiko, das außerhalb jeder historischen Stichprobe liegt.
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Hundert Jahre. Ernsthaft?
Silbermarkt 2026: Papier, Metall – und warum die Industrie nicht auf die COMEX wartet
Jetzt reden wir mit echten Zahlen. Keine Panik. Keine Beruhigung. Nur Struktur. An der COMEX liegen aktuell rund 100–125 Millionen Unzen Silber als „registered“ vor – also physisch verfügbar für die Auslieferung. Dem stehen über 500 Millionen Unzen an offenen Papieransprüchen gegenüber. Das bedeutet nüchtern: nur etwa ein Viertel aller offenen Ansprüche wäre sofort physisch deckbar. Das ist kein Skandal. Das ist Konstruktion. Wie viel wird tatsächlich geliefert? Historisch werden über 95 % der COMEX-Kontrakte vor Fälligkeit glattgestellt, nicht physisch ausgeliefert. Das System ist auf Nicht-Lieferung optimiert. Wenn aber in Delivery-Phasen zweistellige Millionen-Unzen-Mengen wirklich zur Abholung angemeldet werden, schrumpft der Puffer schnell – und plötzlich wird aus einem Papiermarkt realer physischer Druck. Vergleich mit dem Bankensystem Das Ganze funktioniert wie das klassische Mindestreservesystem in Banken: Eine Bank hält nur einen Bruchteil der Einlagen als Reserve, der Rest ist Kredit. Solange nicht viele gleichzeitig „abheben“ wollen, läuft’s. Wenn doch, nennt man das Bank Run. Genauso ist der COMEX-Silbermarkt konstruiert: • Viele Papieransprüche • Begrenzte sofort verfügbare physische Basis • Vertrauen als Schmiermittel Das funktioniert – bis Verhalten Realität erzeugt. Was macht Industrie, wenn Märkte versagen? Industrie wartet nicht auf Spot- oder Futures-Preise. Industrie sichert sich Lieferketten. Ein aktuelles Beispiel ist Samsung C&T: über eine Offtake- und Finanzierungsvereinbarung hat sich Samsung Zugriff auf die Produktion der La Parrilla Silbermine in Mexiko gesichert – nicht durch Minenkauf, sondern durch langfristige Lieferrechte im Tausch gegen Produktionsfinanzierung. Das ist keine Spekulation. Das ist Skin in the Game. (Lieferverträge sind genau das: Verfügbarkeit > Preis.) Warte nicht auf den COMEX-Versorgungsstress. Unternehmen handeln bereits. Schwachstelle liegt in der Struktur Ein System mit:
Fünf Wörter reichen: Opferstatus schlägt Verantwortung. Immer.
Gil Ofarim gewinnt das Dschungelcamp. Nicht trotz, sondern wegen seiner Geschichte. Und das Netz jubelt, empört sich, moralisiert sich in Ekstase. Zur Erinnerung, falls kollektive Amnesie wieder mal als Tugend gilt: Gil Ofarim hatte einen Antisemitismus-Vorwurf erhoben, der sich später als falsch herausstellte. Gericht, Geständnis, erledigt. Eigentlich. Aber in Deutschland bedeutet „erledigt“ nicht abgeschlossen, sondern emotional verwertet. Die Story ist perfekt: Gefallener Star. Öffentliche Buße. Tränen im Reality-TV. Erlösung durch Zuschauerabstimmung. Das ist kein Zufall, das ist ein Geschäftsmodell. Hier liegt das eigentliche Problem, nicht bei Ofarim. Er spielt ein Spiel, das es längst gibt. Das Problem ist eine Gesellschaft, die Moral mit Gefühl verwechselt und Verantwortung mit Symbolik. Moralische Währung heute: Nicht Wahrheit. Nicht Konsequenz. Sondern Betroffenheit. Wer leidet, gewinnt. Wer zweifelt, verliert. Wer widerspricht, gilt als unmenschlich. Das ist keine Empathie. Das ist moralische Inflation. Und wie jede Inflation zerstört sie Vertrauen. Früher galt: Fehler haben einen Preis. Heute gilt: Die richtige Geschichte macht jeden Preis verhandelbar. Man kann Gil Ofarim vergeben. Man kann ihm eine zweite Chance geben. Aber ihn zum moralischen Sieger zu küren, sagt weniger über ihn als über uns. Eine Gesellschaft, die Vergebung braucht, aber Verantwortung meidet, wird nicht menschlicher. Nur lauter.
Fünf Wörter reichen: Opferstatus schlägt Verantwortung. Immer.
Die meisten Menschen…
… stellen bei Geldanlagen dieselbe Frage: 𝐖𝐢𝐞 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐭 𝐦𝐢𝐫 𝐝𝐚𝐬? Das ist verständlich. Aber es ist nicht die wichtigste Frage. Die wichtigere lautet: Hilft mir diese Anlage, handlungsfähig zu bleiben, wenn Systeme unter Druck geraten? Denn Rendite ist eine Komfortgröße. Überleben ist eine Funktionsgröße. Ü𝐛𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐥ä𝐠𝐭 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞! Viele Investments funktionieren hervorragend – solange alles funktioniert: – stabile Märkte – verlässliche Regeln – zahlungsfähige Gegenparteien – planbare Geldpolitik Doch genau das ist keine Garantie, sondern eine Annahme. Überleben bedeutet nicht Angst. Überleben bedeutet zunächst Resilienz: Verluste begrenzen, durch Krisen kommen, nicht reagieren müssen, wenn andere es müssen. Langfristig reicht das jedoch nicht aus. Überleben heißt auch, aus Störungen stärker hervorzugehen – Handlungsoptionen zu gewinnen, wenn sich Systeme verändern. Ein Vermögen, das nur in stabilen Phasen funktioniert, ist kein Fundament – sondern ein Modell für Schönwetter. Deshalb trennen immer mehr Menschen bewusst: – produktives Vermögen, das arbeiten soll – Absicherungsvermögen, das Stabilität schafft Nicht alles Kapital muss Rendite liefern. Ein Teil muss Standfestigkeit und Optionen sichern. Rendite optimiert Wohlstand. Überleben sichert Handlungsfähigkeit! 𝐔𝐧𝐝 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐁𝐚𝐬𝐢𝐬 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭, 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 ü𝐛𝐞𝐫𝐡𝐚𝐮𝐩𝐭 𝐫𝐞𝐥𝐞𝐯𝐚𝐧𝐭. Wie denken Sie persönlich über Rendite und Überleben in Ihrer Vermögensstruktur?
Die meisten Menschen…
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