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Goldrichtig investieren ✨

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Mehr Rendite für die bAV - wirklich?
Die Bundesregierung will die betriebliche Altersversorgung attraktiver machen. Pensionskassen sollen künftig mehr Spielraum in der Kapitalanlage bekommen, um höhere Renditen zu erzielen. Klingt erstmal gut. Ist es aber nur auf den ersten Blick. Denn was kaum jemand ausspricht: 👉 Mehr Anlagespielraum bedeutet mehr Kapitalmarktrisiko. 👉 Die Arbeitgeberhaftung bleibt trotzdem vollständig bestehen. Heißt konkret: Die Pensionskasse darf riskanter investieren Die Leistung kann schwanken oder gekürzt werden Der Arbeitgeber haftet am Ende trotzdem für die zugesagte Rente Das Risiko wird also nicht gelöst – es wird verlagert. Ein Praxisbeispiel: Ein mittelständisches Unternehmen entscheidet sich für eine klassische Pensionskasse. Die Kapitalanlage wird „moderner“, chancenreicher, volatiler. Nach Jahren reicht die Leistung nicht aus. Die Folge? Nicht die Pensionskasse springt ein. Nicht der Staat. Sondern der Unternehmer!!! Genau das ist der strukturelle Denkfehler dieser Reform. Das eigentliche Problem der bAV ist nicht die Rendite allein. Sondern: fehlende unternehmerische Steuerbarkeit kein Einfluss auf die Kapitalverwendung voller Haftungsdurchgriff gleichzeitiger Liquiditätsabfluss Mehr Risiko im alten System macht es nicht zukunftsfähig. Es macht es nur unsicherer – bei gleicher Verantwortung. Die entscheidende Frage ist daher nicht: „Wie holen wir mehr Rendite aus bestehenden Modellen?“ Sondern: 👉 Wie schaffen wir Versorgungsmodelle, die Haftung, Liquidität und Kontrolle endlich zusammenbringen? Darüber sollten wir sprechen. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐚𝐧 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫: 👉 Wer trägt in Ihrem bAV-Modell eigentlich das Risiko – und wer hat die Kontrolle?
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Mehr Rendite für die bAV - wirklich?
Warum bAV-Gespräche nichts mit Produkten zu tun haben sollten…
So sah letzte Woche der Raum für unsere Mitarbeitergespräche zur bAV aus. Kein Verkauf. Keine Folien. Keine Produkte. Ein Tisch. Zeit. Und ehrliche Fragen zur Altersvorsorge. Viele Mitarbeiter starten mit einem festen Glaubenssatz: 👉 „Die gesetzliche Rente wird schon reichen.“ Genau hier beginnt das eigentliche Gespräch. Denn Altersvorsorge scheitert selten an Lösungen – sondern fast immer an falschen Annahmen. Betriebliche Altersvorsorge ist kein Benefit. Sie ist unternehmerische Verantwortung. Richtig geführt bedeutet das: • verständlich für Mitarbeiter • steuerlich sinnvoll für Unternehmen • frei von Verkaufslogik Deshalb sprechen wir bewusst über Strukturen – und nicht über Tarife. Die freie Unterstützungskasse ist dabei kein Produkt, sondern ein Instrument. Nicht laut. Nicht kompliziert. Sondern nachvollziehbar. Denn Klarheit ist der erste Schritt jeder Vorsorge. Frage an dich: 👉 Wird bAV in deinem Unternehmen noch verkauft – oder bereits strategisch besprochen?
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Warum bAV-Gespräche nichts mit Produkten zu tun haben sollten…
Wieder eine Pensionskasse in Schieflage
... und niemand redet über das eigentliche Risiko Die BaFin hat der Babcock Pensionskasse wegen Kapitalunterdeckung die Betriebserlaubnis entzogen. Eine kleine Kasse, rund 10.000 Mitglieder – aber das spielt keine Rolle. Denn jede weitere Schieflage zeigt dasselbe Grundproblem: Die Leistungen sind garantiert. Die Deckung dahinter oft nicht. Und dann steht unausweichlich die Frage im Raum: Wer trägt die Lücke, wenn die Kasse es nicht kann? 🎯 Der blinde Fleck: Es trifft zuerst die Arbeitgeber Viele glauben, Pensionskassen seien „ausfinanziert“. Fakt ist: Wenn Leistungen sinken, haftet der Arbeitgeber für die ursprüngliche Zusage. Lebenslang. Unabhängig von Bilanzierungstricks oder Aufsichtsrecht. ➡️ Das ist kein Versicherungsproblem. ➡️ Es ist ein Liquiditätsrisiko für Unternehmen. 📉 Praxisbeispiel 20 Mitarbeiter, klassische Pensionskassenzusage. Die Kasse senkt Leistungen wegen Unterdeckung. Der arbeitsrechtliche Anspruch bleibt bestehen. Was passiert? Der Arbeitgeber muss die Differenz zahlen – jedes Jahr, bis an das Lebensende des Mitarbeiters. Für große Konzerne verkraftbar. Für Mittelständler? Oft existenzbedrohend. 🧩 Was bedeutet das für die bAV-Strategie? Garantien ≠ gesicherte Kapitaldeckung Kleine Kassen fallen zuerst, aber nie allein Regulierung schützt Formalien, nicht reale Leistungsniveaus Das Risiko wandert zurück ins Unternehmen Wer heute bAV gestaltet, muss die Struktur hinter dem Versprechen verstehen – nicht die Verpackung. 🧭 Was Unternehmer jetzt tun sollten 1️⃣ Zusagen prüfen – wo haftest du wirklich? 2️⃣ Deckungslücken simulieren – was passiert im Leistungsfall? 3️⃣ Strukturen nutzen, die Kapital im Unternehmen halten 4️⃣ Weg von Fremddeckung → hin zu eigenem Stärkepolster ❓ Frage an euch Wie viele solcher Fälle braucht es noch, bis die Branche ehrlich über Arbeitgeberhaftung und echte Sicherheit in der bAV spricht?
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Wieder eine Pensionskasse in Schieflage
So reduzieren Sie mit einer bAV die Arbeitgeberkosten
... und behalten trotzdem die Liquidität im Unternehmen Viele bAV-Modelle versprechen Kostenvorteile für Arbeitgeber. Stimmt – aber fast überall geht Liquidität verloren! Bei klassischen Versicherungswegen (#Direktversicherung, rückgedeckte U-Kasse, #Pensionskasse) fließt das Geld jeden Monat aus dem Unternehmen ab. Für immer! Die Kosten sinken – aber die Liquidität fehlt an anderer Stelle. Die freie Unterstützungskasse funktioniert anders. **Was viele Unternehmer nicht wissen: Sie sparen dieselben Arbeitgeberkosten – aber Ihr Kapital bleibt im Unternehmen.** Der Arbeitgeberzuschuss (z. B. 100 €) ist kein Aufwand, sondern ein Zuschuss. Die eigentliche Betriebsausgabe entsteht erst durch die Dotierung/Betriebsausgabe, also 2,5 % der Gesamtzusage nach Rückstellungsprinzip. Und genau hier liegt der Gamechanger: ✔ steuerfreie Dotierung nach Gesamtzusage ✔ gleiche Kostenoptimierung wie im Versicherungsmodell ✔ 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐢𝐦 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭 𝐝𝐨𝐫𝐭 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 ✔ Aufbau eigener Unternehmensliquidität ✔ Finanzierung von Wachstum, Personal, Investitionen aus eigener Kraft ✔ höhere Leistungen für Mitarbeiter Ein völlig anderer Effekt auf die Liquidität. Praxisbeispiel: Ein Unternehmen ordnet 100 € Arbeitgeberzuschuss zu. 1.200 € / Jahr im Unternehmen nicht beim Versicherer Gesamtzusage: 75.000 € Dotierung / Betriebsausgabe: 1.875 € (2,5 % der Gesamtzusage) Steuerersparnis: 562,50 € Die Betriebsausgabe entsteht ausschließlich aus der Rückstellung (2,5 %). Versicherungsmodell: • Liquiditätsabfluss Monat für Monat • Kapitalverlust im Unternehmen • Rendite beim Versicherer Freie Unterstützungskasse: • steuerfreie Dotierung nach Rückstellung • Kapital bleibt vollständig im Unternehmen • positive Liquiditätswirkung bereits im ersten Jahr • realistische interne Rendite 4–7 % (Eigenkapitalstärkung) Die echte Frage lautet nicht: „Welche bAV ist die schönere?“ Sondern: „Wem gehört das Geld?“ Dem Versicherer? Oder Ihrem eigenen Unternehmen? ❓ Wie lösen Sie bAV heute – als Kostenfaktor oder als strategische Liquiditätslösung?
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So reduzieren Sie mit einer bAV die Arbeitgeberkosten
Tausenden Zahnärzten drohen bis zu 50 % Rentenkürzung
...und genau das kann morgen jeden Unternehmer treffen. Beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin drohen Rentenkürzungen von bis zu 50 %. 𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝: Fehlentscheidungen, riskante Anlagen, mangelnde Kontrolle. Viele sind schockiert – mich überrascht das nicht. Denn ich warne seit Jahren davor, die eigene Altersversorgung in die Hände Dritter zu legen. Egal ob Versicherung, Fonds, Pensionskasse oder eben ein klassisches Versorgungswerk: Sobald andere das Geld verwalten, trägst du das Risiko – aber nicht die Kontrolle. Und im Zweifel sogar die Haftung. Das ist im Betriebsrentengesetz klar geregelt: §1 Abs. 3 sagt eindeutig, dass der Arbeitgeber für die zugesagte Versorgung haftet – völlig unabhängig davon, wie schlecht der externe Anbieter gewirtschaftet hat. Genau das sehen wir jetzt. 𝐄𝐢𝐧 𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐫, 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐞𝐥𝐟𝐚𝐥𝐥! Doch jetzt kommt der entscheidende Punkt: Ich bin nicht grundsätzlich gegen Versorgungswerke. Im Gegenteil: Ich richte selbst welche ein. Aber keine anonymen Großtöpfe, in denen Fehler anderer alle mitreißen. Sondern unternehmergeführte Versorgungswerke – über eine Gruppenunterstützungskasse, bei der jede Firma ein eigenes Versorgungskonto führt. 𝐉𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐭 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭: • wie das Kapital angelegt wird • welche Tilgungsstrategie gefahren wird • wie Liquidität im Betrieb bleibt • wie man steuerliche Vorteile intelligent nutzt • und wie man Kontrolle statt Abhängigkeit schafft. Diese Struktur trennt die Risiken. Niemand haftet für die Fehler anderer. Jede Firma bleibt Herr über ihr Geld. Und das ist der große Unterschied. Wenn externe Systeme wanken, zeigt das vor allem eines: Die sicherste Altersversorgung ist die, bei der der Unternehmer die Hand am eigenen Steuer hat. Die Frage ist also nicht: „Sind Versorgungswerke gut oder schlecht?“ Sondern: „Wer hat die Kontrolle über das Kapital – und wer trägt am Ende die Verantwortung?“ 👉 Wie siehst du das: Würdest du deine Altersversorgung lieber selbst gestalten – oder vertraust du weiterhin darauf, dass andere es schon richten werden?
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Tausenden Zahnärzten drohen bis zu 50 % Rentenkürzung
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Markus Sommer
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Markus Sommer

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