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585 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Stoisch wählen in Zeiten der Plakatinflation
Ein Essay anlässlich der Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz In diesen Wochen kündigt sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein vertrautes Ritual an. Laternen, Zäune und Verkehrsinseln verwandeln sich in Träger politischer Versprechen. Gesichter blicken ernst, optimistisch oder künstlich volksnah in den öffentlichen Raum. Parolen verdichten komplexe Wirklichkeiten auf wenige Worte. Es ist Landratswahlkampf. Und er ist laut. Mich nerven diese Plakate. Nicht aus ästhetischer Empfindlichkeit, sondern aus einem tieferen Grund: Sie simulieren Orientierung, wo eigentlich Urteilskraft gefragt wäre. Sie appellieren an Emotionen, wo Verantwortung nötig ist. Genau hier beginnt der Konflikt zwischen politischer Praxis und stoischem Denken. Der Stoizismus ist keine politische Ideologie. Er liefert keine Programme, keine Farben, keine Lager. Er liefert etwas Unbequemeres: eine innere Ordnung. Er zwingt dazu, sauber zu trennen zwischen dem, was in unserer Kontrolle liegt, und dem, was es nicht tut. Wahlen gehören zu den Grenzbereichen. Das Kreuz auf dem Stimmzettel liegt in unserer Verantwortung. Das Ergebnis nicht. Der moderne Wahlkampf tut so, als ließe sich diese Grenze aufheben. Als könne man durch Zustimmung, Identifikation und moralische Aufladung das Unkontrollierbare beherrschen. Plakate sind der sichtbarste Ausdruck dieses Irrtums. Sie behaupten: Wenn du mich wählst, wird es besser. Der Stoiker hört darin: Wenn du mir glaubst, gibst du dein Urteil ab. Stoisch zu wählen heißt daher nicht, sich zu entziehen. Es heißt, sich nicht verführen zu lassen. Der Stoiker geht nicht in die Wahlkabine, um seine Identität zu bestätigen, sondern um eine Pflicht zu erfüllen. Nüchtern. Unter Unsicherheit. Ohne Illusion. Was bedeutet das konkret bei einer Landratswahl? Ein Landrat ist kein Erlöser, sondern ein Verwalter von Knappheit, Konflikten und begrenzten Zuständigkeiten. Stoisch betrachtet sollte daher nicht gefragt werden: Wer verspricht am meisten?
Stoisch wählen in Zeiten der Plakatinflation
Schließfach bei der Sparkasse ist keine Lösung. Hochsicherheitslager à la Loomis schon.
In den letzten Monaten häufen sich Berichte über Einbrüche und Diebstähle in Bankschließfächern, vor allem bei Sparkassen. Täter schaffen es, in vermeintlich „sichere“ Räume einzudringen und Schließfächer auszuräumen. Das ist kein Einzelfall mehr, sondern ein strukturelles Problem des klassischen Bankmodells: Es basiert auf Vertrauen, Standard-Sicherheitstechnik und der Erwartung, dass Banken besser aufpassen als jeder einzelne Kunde. Genau diese Erwartung wird gerade massiv enttäuscht. Bankschließfächer mögen sich sicher anfühlen, weil sie beim Finanzdienstleister stehen. In Wahrheit aber gelten dort keine physisch hochsicheren Sicherheitsstandards, keine vollumfängliche Versicherung des Inhalts und im Schadenfall oft keine klare Haftung. Im Einbruch- oder Brandfall beginnt ein lästiger Rechts- und Versicherungsstreit. Schließfächer sind ein Serviceprodukt, kein Sicherheitskonzept mit Schutz gegen echte Attacken. Viele Banken haften im Schadensfall nur begrenzt oder gar nicht für den Inhalt eines Schließfachs. Genau hier setzt der Unterschied zu einem professionellen Hochsicherheitslager an. Anbieter wie Loomis Internationalsind keine Bankfiliale mit Kellerfächern, sondern richten ihre Infrastruktur aus auf physische Sicherheit, Risikomanagement und Wertschutz als Kernaufgabe. Loomis betreibt hochsichere Lagerhallen und Tresore in den bedeutendsten Finanzzentren der Welt – von London über Zürich bis Singapur – mit modernster Sicherheitstechnik und permanenten Schutzmaßnahmen. Diese Einrichtungen sind nicht Nebenprodukt eines Bankbetriebs, sondern spezialisiert auf Wertlagerung und -transport inklusive umfassender Versicherung und Aktenführung. Im Unterschied zu einem Bankschließfach gibt es bei einem professionellen Vault-System mehrere entscheidende Unterschiede: 1. Sicherheitsinfrastruktur nur für Werte Bankschließfächer stehen oft in öffentlich zugänglichen Bankräumen, deren primäre Aufgabe die Abwicklung von Konten ist. Hochsicherheitslager wie bei Loomis sind physisch isolierte Anlagen, gebaut, um Angriffe zu widerstehen – mit mehrstufiger Zugangskontrolle, 24/7 Videoüberwachung, Stahlbeton, redundanten Alarmsystemen und personell geschützten Sicherheitszonen.
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Schließfach bei der Sparkasse ist keine Lösung. Hochsicherheitslager à la Loomis schon.
Worum es wirklich geht
Die Märkte glauben noch an Nominalwerte. Das ist wie ein Betrug, der jahrzehntelang geduldet wird. Man misst Wohlstand in Papier. Dann wundert man sich, wenn der Wert schwindet. In Wahrheit misst Gold, Silber oder Platin nicht die Zukunft. Sie messen die Entwertung der Maßeinheit selbst. Was 2025 passiert ist, bestätigt diese Sicht in krasser Weise. Gold: Der wahre Referenzpunkt Gold hat 2025 einen historischen Lauf hingelegt. Preise erreichten über 4.400 USD pro Unze, nach einem Plus von über 60 % im Jahr. In der Spitze stand die Feinunze nahe historischen Rekorden und Anleger spekulieren bereits über 5.000 USD oder mehr 2026. Das ist keine Laune des Marktes. Das ist ein realer Wertmesser, kein digitales Fiktionstoken. Das entscheidende Narrativ ist hier nicht „Safe Haven“, sondern Relative Wahrnehmung: Alle anderen Papierwerte erscheinen im Vergleich schlechter, weil Fiat Geld instituiçãoell schwächer wird. Silber: Übersehen, dann explodiert Silber war lange das ungeliebte Kind der Edelmetallwelt. 2025 war sein Jahr. Spotpreise pendeln im Bereich von etwa 75 – 80 USD pro Unze und haben sich gegenüber Vorperioden mehr als verdoppelt. Was niemand mehr ignorieren kann: Silber ist kein reiner Gold-Schleppenträger mehr. Es ist monetär und industriell zugleich – strukturell unterversorgt because primär nur ~30 % aus Silberminen kommt, der Rest als Nebenprodukt entsteht. Wenn Nachfrage strukturell steigt (Solar, Elektronik, Datenzentren) und Angebot nicht folgen kann, wird aus „metallischer Wette“ eine Preis-Realität. Platin: Die unterschätzte Knappheit Platin hat 2025 ebenfalls starke Zuwächse verzeichnet – oft über 100 % gegenüber dem Vorjahr, auch wenn kurzfristige Gewinnmitnahmen die Kurse hier und da drücken. Wenn du Platin verstehst, verstehst du Knappheit. Dieselgate, sinkender Auto-Platinbedarf, Energiewende-Mythen – all das blendet. Aber echte Knappheit entsteht, wenn Angebot strukturell geschrumpft ist und alternative Nachfrage (z.B. Wasserstofftechnologien) auftaucht.
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Worum es wirklich geht
2025 war die Abrechnung – und der Euro der rote Faden
2025 war ein Jahr, in dem der Markt die Geduld verlor. Nicht mit Investoren, sondern mit Illusionen. Die Performance der einzelnen Assetklassen war so eindeutig, dass man sie kaum noch interpretieren musste. Man musste sie nur akzeptieren. Gold stieg im Kalenderjahr um rund 64 Prozent. Kein spekulativer Ausbruch, sondern ein sauberer, fast disziplinierter Anstieg. Silber ging deutlich weiter und legte rund 146 Prozent zu. Platin folgte mit etwa 122 Prozent, Palladium mit rund 76 Prozent. Industriemetalle wie Kupfer zeigten ebenfalls starke Zuwächse. Materielle Knappheit wurde 2025 nicht diskutiert, sie wurde bepreist. Minenaktien reagierten mit Hebel. Der HUI-Index, als Stellvertreter für große, ungehedgte Goldproduzenten, verdoppelte sich nicht nur, sondern legte rund 144 Prozent zu. Stark, aber mit allen bekannten Risiken. Kosten, Politik, operative Unsicherheiten. Minen blieben, was sie sind: Verstärker, keine Basis. Aktien liefen ordentlich, aber unspektakulär. Der breite Markt kam auf eine zweistellige Rendite, blieb aber klar hinter Rohstoffen zurück. Anleihen lieferten moderate Zugewinne, irgendwo im Bereich von sieben Prozent, abhängig von Laufzeit und Bonität. Rechnerisch korrekt, strategisch unauffällig. Krypto enttäuschte. Bitcoin und Ethereum schlossen das Jahr mit Verlusten ab. Hohe Volatilität, keine Schutzfunktion, kein Gegengewicht in Stressphasen. 2025 war damit kein chaotisches Jahr, sondern ein lehrreiches. Es zeigte sehr klar, welche Assets von monetärem Stress profitieren, welche ihn lediglich überstehen und welche in ihm versagen. Gold stabilisierte, Silber beschleunigte, Minen hebelten, Anleihen beruhigten, Krypto polarisierte und Aktien folgten der Liquidität. Zoomt man aus diesem Jahr heraus, wird das Bild noch klarer. Seit Einführung des Euro läuft ein stilles Experiment. Es misst nicht Innovation, nicht Produktivität, sondern Kaufkrafterhalt. Gold kostete 1999 rund 250 Euro je Unze. Heute sind es über 3.000 Euro. Das entspricht gut zehn Prozent Rendite pro Jahr in Euro. Silber hat sich von etwa vier Euro auf über fünfzig Euro vervielfacht, ebenfalls mit einer zweistelligen jährlichen Rendite. Palladium liegt langfristig bei rund acht Prozent, Platin bei etwa sechs.
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2025 war die Abrechnung – und der Euro der rote Faden
Anti-System-Gold im System gelagert: Der perfekte Selbstbetrug
In einer Sparkassenfiliale in Deutschland wurden Schließfächer aufgebrochen. Keine Cyberattacke. Kein Finanzprodukt. Kein abstraktes Risiko. Einbruch. Zugriff. Gold weg. Betroffen sind vor allem türkischstämmige Familien. Sie hatten über Jahre hinweg Gold angespart und im Bankschließfach gelagert. Schmuck, Münzen, Barren. Hochzeitsgold, Rücklagen, Sicherheitsreserve. Kein Spekulationsobjekt, sondern Vermögensanker. Die Täter kamen physisch an die Schließfächer. Sie öffneten sie. Sie nahmen den Inhalt. Sie verschwanden. Fluchtfahrzeug: Audi. Die Polizei ermittelt. Der Schaden ist real. Die Bank, eine Sparkasse, spricht von einem Einbruch. Versicherungen prüfen den Fall. Haftungsfragen sind offen. Betroffene wissen nicht, ob, wann und in welcher Höhe ersetzt wird. Und hier liegt das eigentliche Ereignis, nicht im Einbruch, sondern im Setup: Menschen lagern Gold, weil sie dem System misstrauen. Inflation. Politik. Banken. Papier. Also wechseln sie in Substanz. Und dann legen sie diese Substanz in ein Schließfach einer Bank innerhalb genau dieses Systems. Der Zugriff auf das Gold war nicht bei den Eigentümern. Er war an Türen, Schlüssel, Öffnungszeiten, Versicherungen und Prozesse gebunden. Gold war da, aber nicht verfügbar. Besitz ohne Kontrolle. Der Einbruch hat nichts zerstört. Er hat nur offengelegt, was vorher verdeckt war: Gold im Bankschließfach ist kein Anti-System-Asset. Es ist Systemgold. Talebs Regel greift gnadenlos: In ruhigen Zeiten wirkt das stabil. Im Stress zeigt sich, wem etwas wirklich gehört. Das Gold wurde nicht gestohlen, weil es Gold war. Es wurde gestohlen, weil Kontrolle ausgelagert wurde. Und genau das war der Fehler.
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Anti-System-Gold im System gelagert: Der perfekte Selbstbetrug
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Ronny Wagner
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@ronny-wagner-6738
✨ 49, Gold-Händler, Gründer der Schule des Geldes e.v., Experte für finanzielle Bildung, Podcast „Goldrichtig investieren“. ✨

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Schwarzheide
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