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1 Kilo Silber pro Auto?
Das Internet liebt runde Zahlen. 1 kg Silber in jeder Samsung-Festkörperbatterie. Klingt nach Rohstoff-Apokalypse. Klingt nach „Silver to the Moon“. Klingt vor allem nach Story. Was ist Fakt? Samsung arbeitet an Festkörperbatterien. In Prototypen wird eine Silber-Kohlenstoff-Schicht genutzt, um Lithium-Metall-Anoden zu stabilisieren. Technisch plausibel. Silber verbessert Leitfähigkeit und kann Dendritenbildung reduzieren. Was nicht Fakt ist: Es gibt kein offizielles Samsung-Statement, das 1 kg Silber pro Fahrzeug bestätigt. Die Zahl stammt aus Hochrechnungen. Rechenmodell: x Gramm Silber pro Zelle × Anzahl Zellen = theoretisch ~1 kg pro 100-kWh-Pack. Modellrechnung. Keine Serienrealität. Jetzt wird es interessant. Wenn die Technologie funktioniert und in die Massenproduktion geht, entstehen zwei Fragen: 1. Bleibt Silber überhaupt in dieser Menge notwendig, oder wird es optimiert, substituiert, reduziert? 2. Rechnet sich das ökonomisch bei 25–30 USD pro Unze? Industrie ist brutal rational. Wenn 1 kg Silber die Kostenstruktur sprengt, wird die Ingenieurskunst kreativ. Sie wird nicht ideologisch am Metall festhalten. Aber. Selbst wenn es nur 200 oder 300 Gramm pro Fahrzeug wären – multipliziert mit Millionen E-Autos – verschiebt sich strukturell die Nachfragekurve. Genau hier liegt der Denkfehler vieler Anleger: Sie reagieren auf Schlagzeilen, nicht auf Strukturen. In meinem Buch „Silberboom“ beschreibe ich genau dieses Prinzip: Nicht der Hype bewegt Märkte dauerhaft, sondern systemische Nachfrageverschiebungen kombiniert mit Angebotsrigidität. Silber ist kein Meme-Asset. Es ist ein industrielles Metall mit monetärer Vergangenheit. Festkörperbatterien sind kein Marketinggag. Sie sind ein möglicher Katalysator. Die eigentliche Frage lautet also nicht: „Ist es 1 kg?“ Sondern: Was passiert mit einem ohnehin strukturell knappen Markt, wenn neue, nicht substituierbare High-Tech-Anwendungen hinzukommen? Und was passiert mit Anlegern, die nur reagieren, statt vorauszudenken.
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1 Kilo Silber pro Auto?
Sind Gold und Silber keine sicheren Häfen mehr?
In einer aktuellen Analyse argumentieren die Analysten von Heraeus, dass Gold seine Rolle als traditionelle sicher Hafen verloren hätten. Nach einer außergewöhnlichen zehnjährigen Rally, habe sich Gold von einem defensiven Vermögenswert zu einem spekulativen Asset gewandelt, so die Analysten. Die jüngsten starken Kursrückgänge seien Ausdruck gehebelter Positionen, ausgelöster Stop-Loss-Orders und steigender Marginanforderungen. Auf den ersten Blick wirkt diese Einschätzung nachvollziehbar. Die Volatilität ist hoch. Silber reagiert noch sensibler als Gold. Das Gold-Silber-Verhältnis ist auf 60 gestiegen, was die stärkere Schwankungsanfälligkeit von Silber unterstreicht. Auch die erhöhten Marginanforderungen haben Verkaufsdruck erzeugt. Der Markt wirkt nervös, überhitzt und technisch anfällig. Doch die entscheidende Frage lautet: Bedeutet höhere Volatilität, dass Gold und Silber ihre Funktion als sichere Häfen verloren haben? Die Antwort ist differenzierter. Volatilität ist kein Widerspruch zur Funktion als Absicherung. Sie ist vielmehr Ausdruck eines Marktes, der stark positioniert war und nun technische Übertreibungen abbaut. Gehebelte Positionen, Margin Calls und Stop-Loss-Ketten sagen wenig über den strategischen Wert eines Vermögenswerts aus – sie sagen viel über Marktmechanik aus. Gleichzeitig bleibt die fundamentale Nachfrage intakt. Laut dem World Gold Council erreichte die Gesamtnachfrage im vergangenen Jahr mit rund 5.000 Tonnen einen historischen Rekord. Investitionsströme kompensierten die schwächere Schmuck- und Industrienachfrage. Auch wenn die Käufe der Zentralbanken unter dem Rekordniveau lagen, bewegen sie sich weiterhin auf historisch hohen Werten. Hier liegt der entscheidende Punkt: Wer Gold als Spekulation betrachtet, wird in volatilen Phasen verunsichert. Wer Gold jedoch als strategische Vermögensversicherung versteht, bewertet solche Bewegungen anders. Ein sicherer Hafen bedeutet nicht, dass der Preis nie fällt. Er bedeutet, dass der Vermögenswert außerhalb des Kredit- und Schuldensystems existiert, keine Gegenpartei benötigt und langfristig Kaufkraft bewahrt. Gold erfüllt diese Kriterien weiterhin.
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Sind Gold und Silber keine sicheren Häfen mehr?
Die meisten Menschen…
… stellen bei Geldanlagen dieselbe Frage: 𝐖𝐢𝐞 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 𝐛𝐫𝐢𝐧𝐠𝐭 𝐦𝐢𝐫 𝐝𝐚𝐬? Das ist verständlich. Aber es ist nicht die wichtigste Frage. Die wichtigere lautet: Hilft mir diese Anlage, handlungsfähig zu bleiben, wenn Systeme unter Druck geraten? Denn Rendite ist eine Komfortgröße. Überleben ist eine Funktionsgröße. Ü𝐛𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐬𝐜𝐡𝐥ä𝐠𝐭 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞! Viele Investments funktionieren hervorragend – solange alles funktioniert: – stabile Märkte – verlässliche Regeln – zahlungsfähige Gegenparteien – planbare Geldpolitik Doch genau das ist keine Garantie, sondern eine Annahme. Überleben bedeutet nicht Angst. Überleben bedeutet zunächst Resilienz: Verluste begrenzen, durch Krisen kommen, nicht reagieren müssen, wenn andere es müssen. Langfristig reicht das jedoch nicht aus. Überleben heißt auch, aus Störungen stärker hervorzugehen – Handlungsoptionen zu gewinnen, wenn sich Systeme verändern. Ein Vermögen, das nur in stabilen Phasen funktioniert, ist kein Fundament – sondern ein Modell für Schönwetter. Deshalb trennen immer mehr Menschen bewusst: – produktives Vermögen, das arbeiten soll – Absicherungsvermögen, das Stabilität schafft Nicht alles Kapital muss Rendite liefern. Ein Teil muss Standfestigkeit und Optionen sichern. Rendite optimiert Wohlstand. Überleben sichert Handlungsfähigkeit! 𝐔𝐧𝐝 𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐁𝐚𝐬𝐢𝐬 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭, 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 ü𝐛𝐞𝐫𝐡𝐚𝐮𝐩𝐭 𝐫𝐞𝐥𝐞𝐯𝐚𝐧𝐭. Wie denken Sie persönlich über Rendite und Überleben in Ihrer Vermögensstruktur?
Die meisten Menschen…
Wen interessieren schon Tageskerzen
Wer auf Tageskerzen starrt, hat das falsche Problem. Nicht Volatilität bedroht Vermögen, sondern Systemversagen. Gold ist kein Investment. Es will nicht gefallen, nicht performen, nicht glänzen in PowerPoint-Folien. Gold existiert für genau einen Zweck: Es funktioniert, wenn alles andere aufhört, logisch zu sein. Seit Jahrzehnten leben wir in einem Experiment aus Schulden, Hebel und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass Geld nicht beliebig vermehrt wird. Vertrauen darauf, dass Staaten rational handeln. Vertrauen darauf, dass Regeln gelten, wenn es unbequem wird. Spoiler: Vertrauen ist kein Vermögenswert. Gold braucht dieses Vertrauen nicht. Kein Emittent. Keine Gegenpartei. Keine Rettung durch gutes Zureden. Ja, der Preis schwankt. Natürlich. Alles schwankt, was frei ist. Wer daraus ein Argument gegen Gold macht, verwechselt Bewegung mit Gefahr. Tageskerzen sind Lärm. Sie sagen nichts über Stabilität aus, nur über Nervosität. Interessant ist etwas anderes: Während Privatanleger über Rücksetzer diskutieren, bauen Zentralbanken still Reserven auf. Die einen handeln Meinung, die anderen Risiko. Das ist kein Zufall, das ist Erfahrung. Gold zahlt keine Zinsen. Aber es fällt auch nicht aus. Es verspricht nichts. Und genau deshalb hält es sein Versprechen. Man braucht Gold nicht, solange Systeme funktionieren. Man braucht es genau dann, wenn sie es nicht mehr tun. Und dieser Moment fragt nicht nach dem Einstiegskurs.
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Wen interessieren schon Tageskerzen
Gold und Silber auf Rekordhoch - verkaufen?
Die falsche Frage! Wenn man Gold oder Silber heute verkauft, stellt sich eine ganz einfache Anschlussfrage: 𝐈𝐧 𝐰𝐚𝐬 𝐢𝐧𝐯𝐞𝐬𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐧𝐚𝐜𝐡? In eine Währung, - die jeden Tag an Kaufkraft verliert, - politisch gesteuert wird, - und deren reales Risiko selten offen benannt wird? Dann ist der Verkauf kein Gewinn, sondern ein 𝐓𝐚𝐮𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐧 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐭 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐚𝐮𝐟𝐤𝐫𝐚𝐟𝐭𝐯𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭. Solange ich das Geld nicht konkret brauche oder bewusst weiterdenke, macht Verkaufen ökonomisch wenig Sinn. Und ja – der Vollständigkeit halber: 𝐄𝐬 𝐠𝐢𝐛𝐭 𝐥𝐞𝐠𝐢𝐭𝐢𝐦𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐤𝐚𝐮𝐟𝐬𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞. Zum Beispiel: - Umschichtung in andere Sachwerte - Unternehmensinvestitionen - Schuldenabbau - Liquidität für konkrete Chancen Aber: 👉 Nicht, um anschließend wieder papierbasiert zu parken. 👉 Nicht ohne klaren nächsten Schritt. Die eigentliche Frage unserer Zeit ist nicht: „Soll ich bei Höchstständen verkaufen?“ Sondern: „𝐖𝐢𝐞 𝐫𝐞𝐝𝐮𝐳𝐢𝐞𝐫𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐚𝐩𝐢𝐞𝐫𝐠𝐞𝐥𝐝-𝐑𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐦ö𝐠𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐚𝐥?“ Dass jetzt viele beim Juwelier verkaufen, ist kein Zeichen von Strategie, sondern oft ein Reflex. Interessant ist: Während Privatanleger verkaufen, 𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧 𝐙𝐞𝐧𝐭𝐫𝐚𝐥𝐛𝐚𝐧𝐤𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫. Nicht wegen Rendite. Sondern wegen Vertrauen – oder besser: wegen dessen Verlust. 𝐆𝐨𝐥𝐝 𝐢𝐬𝐭 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐓𝐫𝐚𝐝𝐞. 𝐆𝐨𝐥𝐝 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐒𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭𝐬𝐠𝐮𝐫𝐭. Und Sicherheitsgurte verkauft man nicht, nur weil sie gerade „teuer“ aussehen. 👉 𝐖𝐢𝐞 𝐠𝐞𝐡𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐦𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐦 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐚 𝐏𝐚𝐩𝐢𝐞𝐫𝐠𝐞𝐥𝐝-𝐑𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨 𝐮𝐦? #Vermögensschutz #Gold #Silber #Sachwerte #Inflation #Strategie #Unternehmerdenken
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Gold und Silber auf Rekordhoch - verkaufen?
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