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4 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Warum der Staat Spritpreise verteuert, während er sie senken will
Der Staat versucht, Preise zu zähmen, und ist dann überrascht, wenn genau das Gegenteil passiert. Der aktuelle Dieselpreis ist kein Zufall und schon gar kein „Versagen des Marktes“. Er ist das direkte Ergebnis eines Denkfehlers: Man greift in ein komplexes System ein und erwartet einfache, lineare Reaktionen. Genau hier liegt der Kern des Problems, den Nassim Nicholas Taleb seit Jahren beschreibt: In komplexen Systemen führen gut gemeinte Eingriffe oft zu unerwarteten, meist negativen Nebenwirkungen. Die sogenannte 12-Uhr-Regel ist ein Paradebeispiel. Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal täglich erhöhen, Preissenkungen sind jedoch jederzeit erlaubt. Was auf dem Papier nach Verbraucherschutz klingt, ist in der Praxis ein Geschenk an jeden, der rational denkt. Denn Unternehmen reagieren nicht moralisch, sondern logisch auf Anreize. Wenn ich weiß, dass ich meinen Preis nur einmal am Tag erhöhen darf, dann mache ich diese eine Erhöhung so hoch wie möglich. Danach kann ich den Preis jederzeit leicht senken und so den Eindruck von Bewegung erzeugen. Das Ergebnis ist kein stabiler Preis, sondern ein künstlicher Preissprung – exakt zur vorgesehenen Uhrzeit. Das ist kein Marktversagen, sondern die konsequente Ausnutzung einer schlecht konstruierten Regel. Hier greift ein Prinzip, das als Goodhart’s Law bekannt ist. Es besagt: Sobald eine Kennzahl zum Ziel wird, verliert sie ihren ursprünglichen Informationswert. In diesem Fall wurde die Uhrzeit – 12 Uhr – zum Steuerungsinstrument gemacht. Also optimieren Marktteilnehmer genau diese Uhrzeit. Sie richten ihr Verhalten nicht mehr nach Angebot und Nachfrage aus, sondern danach, wie sie die Regel maximal ausnutzen können. Der Staat wollte Stabilität schaffen, hat aber lediglich ein neues Spielfeld eröffnet, auf dem jetzt strategisch gespielt wird. Das eigentliche Problem ist jedoch tiefer. Der Öl- und Kraftstoffmarkt ist kein einfaches System, das man mit einer einzelnen Vorschrift justieren kann. Er ist ein komplexes Geflecht aus globalen Lieferketten, geopolitischen Risiken, Raffineriekapazitäten, Währungsschwankungen und Erwartungen an die Zukunft. Preise entstehen hier nicht linear, sondern durch das Zusammenspiel vieler Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Ein Eingriff wie die 12-Uhr-Regel ignoriert diese Komplexität vollständig. Es ist, als würde man versuchen, ein hochpräzises Uhrwerk zu reparieren, indem man an einer einzigen Schraube dreht – und sich dann wundert, dass plötzlich das ganze System unrund läuft.
Warum der Staat Spritpreise verteuert, während er sie senken will
3 likes • 21d
Na ja es ist in dem Fall kein Marktpreis..wir beziehen so wenig Öl über Hormus das es Preissteigerungen in der Höhe nicht gerechtfertigt. Zusätzlich werden riesige Mengen Öl in Öltanker vor Holland festgehalten..wäre diese Menge verfügbar plus realistischer Preissteigerungen würde der Liter Diesel 1,50 Euro kosten und super 1,40 Euro..es ist einfach nur Kartellabzocke von Politiker und Konzerne..sie machen gemeinsame Sache..
Der Silbermarkt hat ein Problem, das kein Analyst gern laut ausspricht
Das Silver Institute liefert erneut den Beweis dafür, was jeder ernsthafte Investor längst weiß: Selbst wenn die industrielle Nachfrage temporär einbricht, bleibt Silber strukturell knapp. Dieses Jahr sinkt der Verbrauch um 4 Prozent. Und trotzdem klafft ein Defizit von 95 Millionen Unzen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Marktbeobachter nervös räuspern. Denn ein Markt, dessen Nachfrage fällt und der trotzdem tief im Minus läuft, ist kein normaler Markt. Er ist chronisch unterversorgt. Silber notiert aktuell bei rund 50,75 Dollar. Ein Rückgang von der 54-Dollar-Marke, klar. Aber gleichzeitig ein Jahresplus von 76 Prozent. Das nennt man Antifragilität: Ein Gut, das durch Druck stärker wird. Während Industrie und Schmuck nachgeben, steigt die Investitionsnachfrage massiv an. Die ETFs saugen 187 Millionen Unzen auf, weil Anleger begriffen haben, dass wirtschaftliche Unsicherheit, Stagflation und geopolitische Brüche kein Kapitalklima für Vertrauen in Papiergüter sind. Ob Photovoltaik, Schmuck oder Besteck: Alle Segmente melden Rückgänge. Und dennoch kippt der Markt nicht. Er spannt sich. Die Abflüsse aus Lagerhäusern in London, die Engpässe in der Lieferkette, die gegensätzliche Bewegung zwischen US-Überhängen und indischem Nachfrageboom erzeugen ein Geflecht, das immer schwerer zu kontrollieren ist. Ein Markt, der nicht mit Überschuss reagiert, sondern mit Knappheit. Ein Markt, der Preisunterdrückung über Papier braucht, um nicht zu explodieren. Wenn Analysten jetzt flüstern, Silber könne bis 2026 die 60-Dollar-Marke erreichen, unterschätzen sie das strukturelle Momentum. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass das System stabil bleibt. Aber Stabilität ist keine Eigenschaft. Sie ist ein Zustand kurz vor der Veränderung. Silber bleibt im Defizit, selbst wenn die Wirtschaft schwächelt. Und das ist das eigentlich brisante Detail: Ein Gut, das in schlechten Zeiten knapp ist, wird in guten Zeiten nicht plötzlich reichlich vorhanden sein. Vielleicht ist genau das der blinde Fleck der Märkte:
Der Silbermarkt hat ein Problem, das kein Analyst gern laut ausspricht
2 likes • Nov '25
Silber kaufen oder nicht?
Silber ist plötzlich „kritisch“ – und niemand hat’s kommen sehen.
Die USA haben Silber und Kupfer offiziell auf die Liste der „critical minerals“ gesetzt. Ein bürokratischer Satz – mit enormer Bedeutung. Warum? Weil die USA rund zwei Drittel ihres Silbers importieren, vor allem für Solarzellen und Elektronik. Wenn ein Land diese Abhängigkeit als Risiko einstuft, heißt das: Es geht nicht mehr nur um Marktpreise, sondern um strategische Kontrolle. Silber war jahrzehntelang das Stiefkind der Edelmetalle – zu industriell für Anleger, zu volatil für Zentralbanken. Jetzt wird es plötzlich zum geopolitischen Faktor. Und Kupfer gleich mit. Was das bedeutet: - Die Zeit, in der nur Gold als „Versicherung“ galt, ist vorbei. - Staaten werten Rohstoffe wieder politisch auf – das ändert alles für Angebot, Nachfrage und Preisbildung. - Eine Einstufung als „kritisch“ ist kein Preistreiber per se – aber ein Hinweis darauf, wo Machtverschiebungen stattfinden. Ein Beispiel: Wenn US-Hersteller von Solarzellen oder Elektroautos künftig höhere Importzölle zahlen oder gar Förderanreize im Inland erhalten, verschieben sich ganze Lieferketten. Und mit ihnen die Preislogik. Gold bleibt die Versicherung gegen Systemrisiken. Silber und Kupfer aber werden zu Instrumenten wirtschaftlicher Souveränität. Die spannende Frage lautet nicht mehr: „Wie viel Gold brauche ich?“ Sondern: „Wie viel Risiko trage ich, wenn ich nur Gold habe?“
Silber ist plötzlich „kritisch“ – und niemand hat’s kommen sehen.
1 like • Nov '25
Wo am besten Silber und Kupfer als Anleger kaufen? Lohnt es noch?
1 like • Nov '25
@Ronny Wagner danke
Uran ist zurück – und diesmal mit Google als Bannerträger
Während Politiker noch über CO₂-Bilanzen diskutieren, handelt Google. Der Konzern baut seine eigene Energieversorgung auf – mit Atomkraft. Kein Witz, kein PR-Stunt: Google wird zum direkten Abnehmer mehrerer neuer Reaktoren in den USA. Das Unternehmen hat sich Strom aus sechs bis sieben SMRs (Small Modular Reactors) des US-Unternehmens Kairos Power gesichert – rund 500 Megawatt bis 2035. Parallel läuft ein Projekt mit NextEra Energy, um das ehemalige Kernkraftwerk Duane Arnold in Iowa wieder ans Netz zu bringen. 615 MW Grundlast – exklusiv für Googles Rechenzentren. Dazu kommen Beteiligungen an drei weiteren Reaktorprojekten mit mindestens 600 MW pro Standort. Warum? Weil Künstliche Intelligenz ein Monster ist – im Energiehunger wie in der Skalierung. Jeder Trainingslauf eines großen Sprachmodells verbraucht so viel Strom wie eine Kleinstadt. Wer diese Leistung zuverlässig braucht, verlässt sich nicht auf Wind und Sonne, sondern auf Physik. Google nennt das „saubere, rund-um-die-Uhr Energie“. In Wahrheit ist es ein geopolitischer und ökonomischer Machtzug. Wer seine Energieversorgung kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Der Rest kauft Strom an der Börse – zu Preisen, die von denen diktiert werden, die Reaktoren besitzen. Ich habe schon vor Jahren gesagt: Uran ist keine Spekulation, sondern eine Versicherung gegen kollektive Illusion. Und jetzt sehen wir, wie die Realität langsam die Moral einholt. Die digitale Welt braucht Grundlast, keine guten Absichten. Google hat das begriffen. Der Rest wird folgen. Energie ist die neue Währung. Und Uran ihr härtestes Asset.
Uran ist zurück – und diesmal mit Google als Bannerträger
1 like • Nov '25
Kann man damit Geld verdienen? Oder Vermögen sichern und erhalten? Altersvorsorge? Wie investieren? Direkt in Uran möglich? ..oder Uranunternehmen..?
1 like • Nov '25
@Ronny Wagner vielen Dank
1-4 of 4
Peter Baier
2
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@peter-baier-7734
Suche Möglichkeit nebenberuflich Geld zu verdienen. Entweder KI oder mit meinem Herzensthema Menschen mental stärker machen. Ideen Umsetzung fehlt.

Active 1d ago
Joined Nov 10, 2025
Weißenhorn
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