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Ernährung auf Lehrgang
Vor allem auf Lehrgängen und in Phasen mit hoher dienstlicher Belastung ist es oft schwierig, die Ernährung konsequent im Griff zu haben. Sie dann komplett außer Acht zu lassen, ist natürlich kontraproduktiv , also müssen wir eine Lösung finden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Was sehr gut funktioniert und mit wenig Aufwand verbunden ist, ist ein selbstgemachter Shake am Morgen. Am besten nutzt ihr dafür einen Standmixer. So könnt ihr je nach Bedarf einen Shake mit 300 bis über 1.000 kcal zusammenstellen und eurem Körper schnell wichtige Nährstoffe zuführen. Grundsätzlich könnt ihr nahezu alles hineingeben, was euch schmeckt. Um es möglichst simpel zu halten, könnt ihr aber mit folgendem Rezept arbeiten: - 250 g Magerquark - 300 ml Milch oder Hafermilch - 1 Banane - 60 g Haferflocken - 5–10 g Kreatin - 1 EL Erdnussbutter Die Anpassung an euren individuellen Kalorienbedarf ist dabei sehr einfach: - Benötigt ihr mehr Kalorien, erhöht ihr die Menge an Haferflocken oder Erdnussbutter. - Möchtet ihr weniger Kalorien aufnehmen, streicht ihr beispielsweise die Erdnussbutter oder reduziert die Haferflocken. Das Ganze kann genauso gut auch abends eingesetzt werden, wenn tagsüber keine Möglichkeit bestand, ausreichend zu essen. Es ist sicherlich nicht die abwechslungsreichste Lösung, aber für einen überschaubaren Zeitraum sehr gut umsetzbar. Gerade die feste Routine am Morgen kann langfristig einen enormen Mehrwert bieten. Mit den oben genannten Zutaten kommt ihr auf ungefähr: - 700 kcal - 46 g Eiweiß - 95 g Kohlenhydrate - 17 g Fett Damit habt ihr in wenigen Minuten eine solide Mahlzeit aufgenommen und bereits einen großen Teil eures täglichen Nährstoffbedarfs gedeckt. Wenn ihr weitere gute Tipps oder Strategien für die Ernährung auf Lehrgängen habt, immer her damit.
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Warum „Low Fuel“ nicht die Lösung ist
Gerade im taktischen Bereich herrscht häufig das Missverständnis, dass man im Training mit möglichst wenig Nahrung oder bewusst entleerten Speichern trainieren müsse, nur weil man später im Einsatz, im Auswahlverfahren oder auf Lehrgängen ebenfalls unterversorgt funktionieren muss. Das ist ein Denkfehler. Im Training geht es fast immer darum, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um maximale Leistung abrufen zu können, qualitativ hochwertig zu trainieren und sich anschließend möglichst schnell davon zu erholen. Nur so lassen sich hohe Trainingsumfänge, intensive Reize und langfristige Leistungssteigerungen überhaupt realisieren. Wer dauerhaft mit zu wenig Energie trainiert, reduziert: - Trainingsqualität, - Leistungsoutput, - Regenerationsfähigkeit, - Immunfunktion - und langfristig auch die Anpassung des Körpers an Belastung.   Ein Auswahlverfahren, Wettkampf oder Einzelkämpferlehrgang ist dagegen immer ein Sonderfall. Dort zählen nicht optimale Bedingungen, sondern Leistungsfähigkeit trotz Schlafmangel, Stress, Kälte, Hunger oder Vorermüdung. Genau dafür trainieren wir aber nicht permanent unter diesen Bedingungen. Die Basis dafür wird im regulären Training aufgebaut: - hohe aerobe Leistungsfähigkeit, - robuste Kraftausdauer, - stabile Regeneration, - psychische Belastbarkeit, - effiziente Bewegungsökonomie. Erst wenn diese Grundlage vorhanden ist, können gezielt spezielle Belastungssimulationen integriert werden: - Märsche mit reduzierter Energiezufuhr, - Training unter Schlafmangel, - Vorermüdungseinheiten, - lange Belastungen mit limitierter Verpflegung, - kognitive Aufgaben unter körperlichem Stress. Diese Einheiten sind Werkzeuge , nicht der Dauerzustand. Wer dauerhaft „wie im Auswahlverfahren“ trainiert, riskiert Überlastung, Leistungsstagnation und unnötige Verletzungen. Wer dagegen intelligent trainiert, schafft die körperlichen Reserven, um im Ernstfall auch unter schlechten Bedingungen leistungsfähig zu bleiben.
Trackst du deine Kalorienzufuhr?
Uns interessiert, ob ihr in der Vergangenheit oder aktuell eure Ernährung trackt und wenn ja, womit ihr das macht. Lasst gerne mal hören. 🫡
Warum Blutbildanalyse
Der Körper ist Für Einsatzkräfte in Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr ist der Körper das wichtigste Werkzeug. Da der Dienst oft durch unregelmäßige Arbeitszeiten, hohe psychische Belastung und körperliche Extremsituationen geprägt ist, stößt die klassische „ausgewogene Ernährung“ oft an ihre Grenzen. Hier ist der Grund, warum eine gezielte, labordiagnostisch gestützte Supplementierung sinnvoll ist: 1. Präzision statt Gießkannenprinzip Der wichtigste Grund für eine Labordiagnose (Blutbild) ist die Vermeidung von Blindflügen. Ohne Analyse nimmt man oft Stoffe ein, die man gar nicht benötigt, während kritische Mängel unentdeckt bleiben. * Vermeidung von Überdosierung: Manche Vitamine (z. B. Vitamin A oder D) können bei Übermaß schädlich wirken. * Identifikation von „Stillen Mängeln“: Ein niedriger Ferritin-Wert (Eisenspeicher) oder Vitamin-D-Mangel wird oft erst bemerkt, wenn die Leistungsfähigkeit bereits im Keller ist. 2. Herz-Kreislauf-Gesundheit unter Stress Einsatzkräfte unterliegen oft massiven Adrenalinausschüttungen. Dies belastet das Herz-Kreislauf-System chronisch. * Entzündungsmarker senken: Labortests können zeigen, ob das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren stimmt. Ein guter Omega-3-Index schützt die Gefäße und unterstützt die Herzfunktion bei Stressspitzen. * Elektrolythaushalt: Magnesium und Kalium sind entscheidend für den Herzrhythmus. Gerade bei hoher Schweißbildung im Einsatz (z. B. unter Schutzkleidung) verhindert eine gezielte Zufuhr Herzrhythmusstörungen und Krämpfe. 3. Regeneration und Schlafqualität Schlafmangel durch Schichtdienst ist einer der größten Risikofaktoren im Dienst. * Nährstoffe für die Ruhephase: Mikronährstoffe wie Magnesium oder bestimmte Aminosäuren helfen dem Nervensystem, nach einem Einsatz vom „Kampf-oder-Flucht“-Modus in den Entspannungsmodus zu schalten. * Hormonelle Balance: Eine Blutanalyse kann zeigen, ob Vorstufen von Schlafhormonen (wie Tryptophan für Melatonin) fehlen. Wer besser schläft, regeneriert schneller und ist im nächsten Einsatz mental präsenter.
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Supplements
Damit wir euch noch besser beraten und betreuen können, haut gerne mal raus, was ihr aktuell supplementiert. Wir geben euch dann etwas Input dazu, was man eventuell ergänzen kann oder was ihr vielleicht auch weglassen könnt. 💪
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