Intensität ist kein Gefühl! 🛑
Oft wird Trainingsintensität mit totaler Erschöpfung verwechselt. Sätze wie "Ich bin völlig am Arsch, das war ein super intensives Training" hören wir ständig. Aber: Nur weil du nach dem Training halbtot am Boden liegst, heißt das nicht, dass du intensiv trainiert hast.
Was ist Intensität wirklich?
Sportwissenschaftlich messen wir Intensität am generierten Output, nicht an deinem Schweißlevel.
  • Beispiel Kraft: Dein Maximum beim Kreuzheben sind 200kg (1RM). Wenn du 5 x 5 mit 80%(160KG) machst, ist das deine Intensität. Punkt. Völlig egal, ob du dich danach "fit" oder "zerstört" fühlst.
  • Beispiel Erschöpfung: Wenn du 5 Minuten lang so viele Reps wie möglich mit 100kg ballerst, wirst du danach "am Arsch" sein. Aber die Intensität (die Last auf der Stange) war deutlich niedriger.
Warum das für dich wichtig ist:
Besonders bei Sprints, Plyos oder Weightlifting ist maximaler Output entscheidend. Um schneller und explosiver zu werden, muss die Qualität jeder einzelnen Wiederholung bei 90–100% liegen.
Dafür brauchst du lange Pausen.
  • Wer 5 x 70m Sprintet und 4 Minuten Pause macht, fühlt sich danach vielleicht nicht "kaputt". Aber: Die muskuläre und neuronale Belastung ist gewaltig!
Das Ziel eines guten Trainings ist nicht die maximale Zerstörung, sondern der maximale Reiz. Wer sich jedes Mal nur "abschießt", trainiert oft nur seine Leidensfähigkeit, aber nicht seine Power / Schnelligkeit.
Wie gehst du mit dem Thema um? Achtest du auf deine Zahlen (Prozente/Speed) oder trainierst du eher nach dem "Gefühl der Zerstörung"? 👇
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Greenlight Fitness
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