Hey Leute,
heute zeige ich euch zwei KI-Projekte, die zeigen, wohin die Reise mit autonomen Agenten gerade geht – und warum das verdammt spannend ist.
OpenClaw: Die KI, die am Computer arbeitet wie du
Stellt euch vor: Eine KI, die nicht nur Text schreibt, sondern tatsächlich euren Computer bedient. OpenClaw ist ein Open-Source-Agent, der:
- Programme öffnet und bedient
- Screenshots analysiert und darauf reagiert
- Maus und Tastatur steuert
- Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg erledigt
Der Clou: OpenClaw "sieht" euren Bildschirm wie ein Mensch und entscheidet selbstständig, welche Schritte nötig sind. Ihr sagt: "Erstelle eine Präsentation aus diesem Dokument" – und die KI übernimmt.
Warum das wichtig ist
Bisher waren KI-Tools meist auf eine Aufgabe beschränkt. OpenClaw zeigt: Agenten können komplexe Workflows übernehmen, die mehrere Tools kombinieren. Das ist ein Quantensprung für Produktivität.
Moltbot: Der kreative Chaos-Agent
Moltbot geht einen anderen Weg. Statt starrer Arbeitsabläufe setzt dieses Tool auf kreative Problemlösung. Die KI bekommt ein Ziel und findet selbst heraus, welche Schritte nötig sind – auch wenn der Weg unkonventionell ist.
Beispiel: "Analysiere die Stimmung in unserer Community" könnte bedeuten:
- Social-Media-Posts sammeln
- Sentiment-Analyse durchführen
- Trends visualisieren
- Handlungsempfehlungen ableiten
Moltbot entscheidet selbst, welche Tools es dafür nutzt und in welcher Reihenfolge.
Was bedeutet das für euch?
Diese Entwicklung zeigt: KI wird vom Werkzeug zum Kollegen. Nicht mehr "führe Befehl X aus", sondern "erreiche Ziel Y – egal wie".
Die menschliche Superkraft dabei?
- Klare Ziele definieren
- Ergebnisse kritisch prüfen
- Den Kontext verstehen, den die KI nicht hat
Solche Agenten sind extrem mächtig – aber sie brauchen eure Urteilskraft. Sie können Aufgaben übernehmen, aber nicht entscheiden, ob das Ergebnis wirklich passt.
Ausprobieren oder abwarten?
OpenClaw ist Open Source – wer technikaffin ist, kann damit experimentieren. Moltbot zeigt, wohin kommerzielle Tools gehen werden.
Meine Empfehlung: Beobachtet die Entwicklung, aber wartet nicht zu lange. Wer jetzt versteht, wie Agenten denken, hat morgen einen riesigen Vorsprung.
Was denkt ihr? Sind autonome Agenten der nächste große Schritt – oder bleibt ihr lieber bei direkter Kontrolle? 👇
P.S.: Wenn ihr mehr über effektive Prompts für solche Agenten lernen wollt, schaut euch mal die KLAR-Methode an. Die funktioniert auch bei autonomen Systemen.