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Superkraft KI

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33 contributions to Superkraft KI
Humanoider Roboter gewinnt Halbmarathon
🤖 Heute morgen ist ein Roboter einen Halbmarathon in 50 Minuten gelaufen. Ich musste das zweimal lesen. Kurz zur Einordnung, warum mich das umhaut: Letztes Jahr beim selben Rennen in Peking brauchte der schnellste Roboter noch 2 Stunden 40 Minuten. Er wackelte, musste teilweise begleitet werden, sah aus wie ein betrunkener Praktikant auf Eis. Ein Jahr später: 50 Minuten. Schneller als jeder menschliche Teilnehmer. Fast drei Mal so schnell wie im Vorjahr. Ich kenne kaum eine Technologie, die in 12 Monaten so einen Sprung macht. Außer einer. Und genau die steckt drin. Die Hardware dieser Roboter ist seit Jahren ähnlich. Zwei Beine, Motoren, Sensoren, Akku. Nichts Magisches. Was sich verändert hat, ist das Gehirn: die KI, die in Echtzeit entscheidet, wie der Roboter bei Wind, unebenem Boden und Kopfsteinpflaster das Gleichgewicht hält. Vor zwei Jahren hätte diese Rechenleistung einen Serverraum gefüllt. Heute läuft sie in einem Rucksack mit. Das ist der eigentliche Wahnsinn an der Geschichte. Und deshalb schaue ich mir solche Shows genau an – nicht weil ich Robotik-Fan bin, sondern weil sie der ehrlichste Gradmesser für den KI-Fortschritt sind, den wir gerade haben. Ein Chatbot kann halluzinieren, ohne dass es sofort auffällt. Ein Roboter, der umfällt, fällt um. Punkt. Deshalb meine Frage an euch: Wo würdet ihr euch als Erstes einen Roboter wünschen? → In der Küche? → Im Haushalt (bügeln, putzen, aufräumen)? → In der Pflege (Stichwort Fachkräftemangel)? → Im Job? → Oder: Bloß nicht, lasst mich in Ruhe? Schreibt's in die Kommentare – ich bin wirklich neugierig. Das Bild, das daraus entsteht, sagt uns mehr über die Zukunft als jede Marktprognose. PS: Elon Musks "Optimus" soll Ende nächsten Jahres für 30.000 Dollar kommen. Sind wir darauf vorbereitet? Eher nicht. Genau darum machen wir hier in der Community das, was wir machen. 💪
Humanoider Roboter gewinnt Halbmarathon
5 likes • Apr 19
Wirklich umwerfend, wie weit die Entwicklung von Robotern fortgeschritten ist. Da hat die KI der Entwicklung wohl einen entscheidenden Push gegeben, oder sehe ich das falsch, lieber @Jörg Schieb ?
1 like • Apr 28
@Jens Bitterer Hat er denn da versucht, etwas vom chinesischen Markt zu bekommen, oder hat er „nur“ in Europa oder den Vereinigten Staaten recherchiert? Das würde mich interessieren. 🤔
🚀 40 Milliarden für Anthropic – und Google zahlt freiwillig den Konkurrenten
Mal kurz innehalten: Google steckt bis zu 40 Milliarden Dollar in Anthropic. In genau die Firma, die mit Claude eines der stärksten Konkurrenzmodelle zu Googles eigenem Gemini baut. 10 Milliarden fließen sofort. Die restlichen 30 sind an Leistungsziele gekoppelt. Bewertung von Anthropic: 350 Milliarden Dollar. Drei Jahre nach Googles erstem 300-Millionen-Investment. Das ist ein Plus von rund 13.000 Prozent. Lies das ruhig nochmal. Warum das mehr ist als eine Schlagzeile Hier passiert etwas, das mich als Beobachter dieses Marktes wirklich elektrisiert: Die ganz Großen wissen längst, dass sie mit einem eigenen Modell nicht mehr durchkommen. Google entwickelt Gemini und finanziert gleichzeitig Claude. Amazon hat erst vor Tagen 25 Milliarden in Anthropic angekündigt. Microsoft sitzt bei OpenAI im Boot. Das ist keine Großzügigkeit. Das ist Strategie. Was hat Google davon? 🤔 Genau die Frage, die wir uns bei sowas immer stellen sollten. Drei Dinge: 1. Compute-Verkauf an sich selbst. Anthropic bekommt zusätzlich 5 Gigawatt Rechenleistung über Google Cloud. Das Geld fließt also größtenteils direkt zurück – als Cloud-Umsatz. Google verkauft sich seine eigenen TPUs und schreibt sie als Investment in die Bilanz. 2. Hedge gegen das eigene Modell. Sollte Gemini im Rennen zurückfallen, sitzt Google bei Claude mit am Tisch. Mit jetzt deutlich mehr als 14 Prozent Anteil. 3. Druck auf Microsoft und OpenAI. Wenn Anthropic im B2B-Markt – und da sind sie aktuell führend – weiter Boden gutmacht, schwächt das den Hauptkonkurrenten. Egal ob über Gemini oder Claude. Was bedeutet das für uns? Für dich, für mich, für alle, die mit KI arbeiten: ✅ Claude wird nicht verschwinden. Im Gegenteil. Anthropic hat jetzt das Geld und die Rechenleistung, um die nächsten Modellgenerationen zu bauen. Bei einer Run-Rate von über 30 Milliarden Dollar Umsatz ist die Firma längst kein Startup mehr. ✅ Der Wettbewerb bleibt knallhart. Gemini, Claude, GPT, Mistral – keiner kann sich ausruhen. Für uns Nutzer heißt das: bessere Modelle, schneller.
🚀 40 Milliarden für Anthropic – und Google zahlt freiwillig den Konkurrenten
5 likes • Apr 27
Lieber @Jörg Schieb, ich sehe hier beides: beängstigend, wie sich alles auf 3 ausschließlich amerikanische Konzerne konzentriert, und gleichzeitig ist der hohe Kapitalbedarf sowieso vorhanden, wenn es um die (Weiter-)Entwicklung fortschrittlicher Technologien geht. Von daher, so vermute ich, machen die rein betriebswirtschaftlich sicher alles richtig. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der KI-Technik wird ja auch zunehmend atemberaubend. Wo wird denn da wohl eine Grenze liegen? Ich bin gespannt...
1 like • Apr 28
@Rainer Doering, da kann ich dir nur beipflichten. Wir alle können nur insoweit aktiv werden, indem wir die europäischen „Gegenentwürfe“, so gut wir individuell können, unterstützen, damit wir nicht den Anschluss verlieren und noch weiter ins Hintertreffen geraten. Auf Augenhöhe gelangen sehe ich aktuell leider auch nur als Utopie.
Wenn Selfies lügen lernen
Ich habe gestern Selfies mit Von der Leyen, Musk, Tim Cook und Jennifer Lawrence gemacht. Ohne mein Büro zu verlassen. 📸 Und genau da fängt das Problem an. ChatGPT Images 2.0 und Nano Banana Pro liefern mittlerweile Bilder, bei denen meine eigene Mutter angerufen hat, wann ich denn in Brüssel war. Hautporen, Lichtstimmung, das schiefe Selfie-Lächeln – alles sitzt. Keine sechs Finger mehr. Keine Wachsfiguren-Optik. Einfach echt. Was bedeutet das für uns? Eine ganze Beweis-Währung wird gerade entwertet. Jahrelang galt: Pics or it didn't happen. Ein Foto war ein stabiles Stück Wirklichkeit. Im Urlaub, im Job, vor Gericht, in der Bewerbung. Diese Selbstverständlichkeit ist gerade Geschichte. Und es geht in beide Richtungen: → Falsche Bilder wirken echt. → Echte Bilder können als „bestimmt KI" abgetan werden. Juristen nennen das die Liar's Dividend – die Dividende des Lügners. Wer ohnehin lügt, profitiert am meisten davon, dass Wahrheit angreifbar geworden ist. Was heißt das konkret für uns als Community? Spart euch die „So erkennt ihr KI-Bilder in 5 Schritten"-Listen. Die funktionieren nicht mehr. Was funktioniert, ist eine neue Standardannahme: ❌ Alt: Ein Bild ist echt, solange nichts dagegen spricht. ✅ Neu: Ein Bild ist ein Vorschlag, solange seine Herkunft nicht überprüft ist. Klingt anstrengend. Ist es auch. Aber genau diese Hygiene macht den Unterschied zwischen „Ich nutze KI" und „KI nutzt mich". Wer KI als Superkraft begreift, muss auch die Schattenseite verstehen. Sonst wird man Teil des Problems, statt Teil der Lösung. Den ausführlichen Kommentar dazu findet ihr in meinem aktuellen LinkedIn-Beitrag – mit allen Beispiel-Selfies, die ich mit ChatGPT Images 2.0 erstellt habe. Schaut euch das an, ihr werdet es nicht glauben. 💬 Eure Frage an euch selbst: Wann habt ihr zuletzt ein Bild im Netz gesehen und euch gefragt: Ist das wirklich echt? Schreibt's in die Kommentare. Lasst uns diskutieren – und voneinander lernen. 🦾 Eure Superkraft KI Soll ich noch eine kürzere Version (für ein schnelles „Daily Drop" in der Community) oder eine ausführlichere Variante mit konkretem Diskussions-Workshop daraus bauen?
Wenn Selfies lügen lernen
3 likes • Apr 24
Für das Ausprobieren mit unterschiedlichen Bilderstellungs-KI-Programmen nehme ich mir nicht auch noch Zeit. Die ist eh schon knapp bemessen durch die Herausforderungen, die die mittlerweile fast täglich erscheinenden Neuerungen auf anderen Gebieten entstehen lassen. Da bin ich froh und glücklich über solche Diskussionsforen, bei denen ich durch die geschilderten Erfahrungen von anderen Mitmenschen lernen und mich weiterbilden kann.
ChatGPT 5.5 ist da – und ich bin ehrlich zwiegespalten 🤔
Sieben Wochen nach 5.4 schiebt OpenAI das nächste „klügste Modell aller Zeiten" raus. Ihr kennt das Spiel. Aber diesmal steckt wirklich was drin, das ich interessant finde. Und ein paar Dinge, die mich nerven. Was wirklich neu ist: ChatGPT 5.5 ist nicht für besseren Smalltalk gebaut. Es ist gebaut, um selbstständig am Computer zu arbeiten. Du gibst eine unscharfe, mehrstufige Aufgabe – recherchieren, Tabelle bauen, Code testen, Dokument erstellen – und das Ding zieht das durch. Ohne dass du jeden Schritt vorgibst. Das ist der eigentliche Sprung. Nicht die Versionsnummer. Konkret merkt ihr das hier: → Längere Arbeitsketten, die nicht mehr auf halber Strecke abbrechen → Besseres Durchhalten bei komplexen Aufgaben (Terminal-Bench: 82,7 % statt 75,1 %) → Browser-Bedienung deutlich verbessert → Oft weniger Tokens und Versuche für dasselbe Ergebnis Was mich nervt: 1️⃣ Der Takt. GPT-5, 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, jetzt 5.5. Dazu Claude Opus 4.7, Gemini 3.1 Pro. Jede Woche ein neuer „Sieger". Wer da ständig wechselt, kommt nicht mehr zum Arbeiten. 2️⃣ Die Benchmark-Show. OpenAI zeigt Tabellen, in denen 5.5 vorne liegt. Bei SWE-Bench Pro liegt aber Claude Opus 4.7 mit 64,3 % vor ChatGPT 5.5 mit 58,6 %. Jeder Anbieter wählt die Tests, bei denen er gewinnt. Benchmarks sind Marketing, nicht Wahrheit. 3️⃣ Die Preis-Geschichte. In der API kostet 5.5 Pro jetzt 180 Dollar pro Million Output-Tokens. Das ist eine andere Liga. OpenAI sagt: „Aber es braucht ja weniger Tokens pro Aufgabe!" Kann stimmen. Muss nicht. Meine Empfehlung an euch: Wer Plus oder Pro hat – einfach ausprobieren, kostet nichts extra. Wer nur Textkram macht (Mails, Zusammenfassungen, Brainstorming): Ihr werdet den Unterschied kaum merken. Bleibt entspannt. Wer mehrstufige Aufgaben an KI abgibt – Recherchen, Datenanalysen, Automatisierungen: Hier lohnt der Blick wirklich. Der Sprung ist spürbar. Und generell: Legt euch pro Aufgabentyp auf ein Modell fest. Nutzt es drei Monate konsequent. Dann evaluiert neu. Alles andere ist Beschäftigungstherapie.
ChatGPT 5.5 ist da – und ich bin ehrlich zwiegespalten 🤔
4 likes • Apr 24
Ich werde die neueste Version ausprobieren und testen…wie (fast) immer 😎 Bericht folgt demnächst.
Warum heißt Claude eigentlich Claude? 🤔
Ich wette, du hast dich das auch schon mal gefragt. Zufall? Klingt einfach nett? Nope. Da steckt eine richtig gute Geschichte dahinter. Der Namensgeber: Ein Mann, den kaum jemand kennt – obwohl er alles verändert hat Claude Shannon. 1916 geboren, 2001 gestorben. In Deutschland so gut wie unbekannt. Und trotzdem: Ohne ihn kein Internet, kein Smartphone, keine KI. 1948 veröffentlichte er ein Paper mit dem sperrigen Titel "A Mathematical Theory of Communication". Klingt trocken. War eine Revolution. Shannon fragte sich: Gibt es eine universelle Theorie der Kommunikation – egal ob Telefon, Radio oder Telegraph? Und er lieferte die Antwort. Er zeigte, wie Information mathematisch messbar ist. Und er führte dabei den Begriff "Bit" ein – die kleinste Einheit digitaler Information. Scientific American nannte sein Paper später die "Magna Carta des Informationszeitalters". Sein berühmtester Satz: "Information is the resolution of uncertainty." Information ist die Auflösung von Unsicherheit. Klingt fast wie eine Stellenbeschreibung für eine KI, oder? 😄 Und Anthropic? Die Gründer wählten den Namen bewusst. Als Verbeugung vor Shannon – und als Statement: Wir verstehen, was wir hier bauen. Keine Spielerei, sondern die Fortsetzung eines langen wissenschaftlichen Projekts. Alle anderen KI-Assistenten bekamen weibliche Namen – Alexa, Siri, Cortana. Claude sollte bewusst anders sein. (Und im Französischen ist Claude übrigens für alle Geschlechter gebräuchlich – auch das eine elegante Mehrdeutigkeit.) Das Schöne daran: Jedes Mal, wenn du mit Claude arbeitest, steckt da im Kern genau das drin, was Shannon 1948 beschrieben hat: Ein System, das Rauschen reduziert, Bedeutung überträgt und Unsicherheit auflöst. Nur halt mit deutlich mehr Rechenleistung als ein Einrad. 🚲 (Ja – Shannon war auch dafür bekannt, durch die Flure von Bell Labs auf einem Einrad zu fahren. Manchmal jonglierend. Weil er konnte.) Hättet ihr gewusst, woher der Name kommt? 👇
Warum heißt Claude eigentlich Claude? 🤔
7 likes • Apr 24
Tolle Geschichte @Jörg Schieb . Es ist für mich genau, wie Du es beschrieben hast: Ich kannte die Geschichte nicht und freue mich darüber, wieder eine Kleinigkeit dazugelernt zu haben, ohne eine KI danach gefragt zu haben. Dankeschön dafür 🙂👍🏼
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Thomas Lienenbröker
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@thomas-lienenbroker-7767
Music Knowledge Brain & Taktgeber mit Impulsgefühl😉

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Joined Nov 17, 2025
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