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Superkraft KI

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126 contributions to Superkraft KI
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
Am Wochenende ging eine Meldung durch die Netzgemeinde, die ich hier nicht als News weiterreichen will. Ich will, dass du zwei Minuten investierst. Kurz, was passiert ist: Über eine einzige Google-Suche waren hunderte fremde Unterhaltungen mit der KI Claude lesbar. Darunter ein Krypto-Wallet mit Zugangsschlüssel, API-Keys, Lebensläufe mit Wohnadresse. Und geteilte Claude-Chats zeigen den Vornamen dessen, der geteilt hat. Wichtig, damit hier keine Panik entsteht: Private Chats waren nicht betroffen. Sichtbar wurde nur, was jemand selbst über einen Teilen-Link veröffentlicht hatte. Und genau da liegt der Denkfehler, den fast alle machen – ich eingeschlossen. Wir behandeln so einen Link wie eine Nachricht. „Guck mal, was die KI da ausgespuckt hat." Man schickt das rüber, der andere liest es, fertig. Fühlt sich an wie WhatsApp. Ist es aber nicht. Ein Teilen-Link erzeugt eine öffentliche Webseite. Ohne Passwort, ohne Ablaufdatum. Sie bleibt online, bis du sie aktiv löschst. Auch nach Jahren. Auch wenn du den Chat längst vergessen hast. Dein Auftrag für heute: Öffne in Claude: Einstellungen → Privacy → Shared Chats. Bei ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → Geteilte Links. Bei Gemini findest du es unter deinen Freigaben. Dort steht eine Liste. Die meisten Menschen haben sie noch nie geöffnet. Geh sie durch. Alles, was nicht bewusst öffentlich sein soll, löschst du. Das dauert wirklich nur zwei Minuten – und es ist der einzige Schritt, der zählt. Bei Google um Löschung bitten bringt nichts, solange die Seite noch erreichbar ist. Bei Claude bitte auch die geteilten Artefakte prüfen, die stehen in einer eigenen Liste. Und jetzt der Teil, für den es diese Community gibt: Schreib in die Kommentare, wie viele Links in deiner Liste standen. Nur die Zahl, keine Details. Ich mache den Anfang: 27 Ich frage das nicht aus Neugier. Ich frage, weil ich vermute, dass die meisten hier eine zweistellige Zahl finden werden – und weil es leichter fällt, ehrlich zu sein, wenn jemand vorangeht. Wer seine Zahl liest, denkt beim nächsten Mal vor dem Klick nach. Das ist der ganze Trick.
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
Das stärkste offene KI-Modell der Welt ist da – und du wirst es trotzdem nicht nutzen
Hi zusammen, heute Nacht ist etwas passiert, das ihr diese Woche überall lesen werdet – und ich möchte euch vorher kurz einordnen, was davon für euch praktisch relevant ist. Denn das ist weniger, als die Schlagzeilen suggerieren. Aber das, was übrig bleibt, ist wichtig. Was passiert ist Moonshot AI aus China hat die Gewichte von Kimi K3 veröffentlicht. 2,8 Billionen Parameter, eine Million Token Kontext. In den unabhängigen Ranglisten landet das Modell weltweit unter den Top 3 – geschlagen nur von den absoluten Spitzenmodellen aus den USA. Es ist das stärkste offene Modell, das je erschienen ist. „Open Weight" heißt: Jeder darf die Gewichte herunterladen und selbst betreiben. Kein Anbieter dazwischen, kein Türsteher. Klingt nach dem Ende aller Abos, oder? Der Haken Die Gewichte belegen rund 1,4 Terabyte. Wer sie selbst betreiben will, braucht ungefähr hundert Hochleistungs-GPUs. Das ist kein Rechner unterm Schreibtisch, das ist ein Rechenzentrum. Bleibt die Schnittstelle. Die kostet 3 Dollar pro Million eingehender Token und 15 Dollar pro Million ausgehender. Premium-Preisklasse. K3 ist kostenlos wie eine Autobahn kostenlos ist. Du brauchst halt ein Auto. Und wer verkauft die Autos? Kurzer Blick hinter die Kulissen, weil ich das erhellend finde: Vergangenen Freitag haben 25 US-Unternehmen einen offenen Brief nach Washington geschickt – bloß keine Beschränkungen für offene Modelle. Unterschrieben haben Nvidia, Microsoft, Meta, IBM, Dell, Palantir. Nicht unterschrieben haben OpenAI, Anthropic und Google. Kein Zufall. Offene Modelle machen die Modellebene austauschbar – und verschieben das Geld eine Etage tiefer: auf Chips, Cloud, Rechenzentren. Genau dorthin, wo die Unterzeichner verdienen. Wer keine Modelle verkauft, sondern die Maschinen darunter, hat ein handfestes Interesse daran, dass Modelle billig werden. Das macht offene Modelle nicht schlecht. Aber es erklärt, warum die Begeisterung ausgerechnet von dort kommt. Was für dich wirklich drin ist Zwei Dinge, und die sind konkret:
Das stärkste offene KI-Modell der Welt ist da – und du wirst es trotzdem nicht nutzen
Nachts um 2:53 Uhr kauft die KI-Branche alte Bücher – und schreddert sie 📚🤖
Eine Geschichte, die klingt wie erfunden – aber in Gerichtsakten steht: Seit Wochen bekommen Antiquariate in ganz Deutschland nächtliche Massenbestellungen. Immer dasselbe Muster: vergriffene Sachbücher, pro Titel genau ein Exemplar, sofort bezahlt. Dahinter steckt offenbar der Datenhunger der KI-Branche. Der dokumentierte Präzedenzfall: Anthropic (die Firma hinter Claude) hat für das interne „Project Panama" Millionen gebrauchte Bücher gekauft, die Buchrücken abgetrennt, die Seiten gescannt – und das Papier entsorgt. Ein US-Gericht sagt: legal. Wer ein Buch kauft, darf damit machen, was er will. Warum der Aufwand? Das freie Internet ist als Trainingsquelle abgegrast. Und was nachwächst, ist zunehmend selbst KI-generiert – damit lässt sich kein besseres Modell trainieren. Die Branche braucht von Menschen geschriebene, lektorierte Texte. Genau die stecken in alten Büchern, die nie digitalisiert wurden. Das Detail, das mich am meisten fasziniert: Ich habe mit einem Antiquar gesprochen, bei dem kaum etwas bestellt wurde – während ein Kollege in Berlin kräftig verkauft hat. Der Unterschied? Eine Nummer. Er listet seine Bücher ohne ISBN, die Aufkäufer bestellen aber vollautomatisch nur nach ISBN. Eine fehlende Ziffernfolge entscheidet, wer am KI-Boom mitverdient. Und hier schließt sich der Kreis zu dem, was ich immer sage: Die Bücher „leben" nicht in den Modellen weiter. Sie werden verrechnet – zerlegt in statistische Muster. KI denkt nicht, sie liest nicht mal. Sie rechnet. Meine Einordnung: Geschreddert wird Massenware, das deutsche Bucherbe liegt sicher in der Nationalbibliothek. Die echten Fragen sind Urheberrecht, Transparenz und Vergütung – die Autorinnen und Autoren, deren Sprache die Modelle trainiert, bekommen keinen Cent. Jetzt ihr: Wie seht ihr das – cleveres Recycling von Wissen, das sonst im Altpapier gelandet wäre? Oder ein Geschäftsmodell, das dringend Regeln braucht? Schreibt's in die Kommentare 👇
Nachts um 2:53 Uhr kauft die KI-Branche alte Bücher – und schreddert sie 📚🤖
1 like • 14d
@Flip Flop Autoren in den 60er und 70er Jahren? Wohl kaum... Ich habe die meisten meiner Bücher in den 80er und 90er Jahren geschrieben und das alles auch nicht kommen sehen. :(
Microsoft steckt Milliarden in Mistral – was das für uns in Europa bedeutet 🐓
Heute gibt es große News aus der KI-Welt – und die betreffen uns in Europa direkt. Microsoft und das französische KI-Unternehmen Mistral haben ihre Partnerschaft massiv ausgebaut. Ein Deal im Milliardenbereich. Das Spannende daran: Diesmal läuft es andersrum. Microsoft mietet sich bei Mistral ein – und nutzt deren europäische GPU-Infrastruktur mit Tausenden NVIDIA-Chips, um die Cloud-Nachfrage in Europa zu bedienen. Im Gegenzug wandern Mistrals Modelle in Microsofts KI-Plattformen. Warum das bemerkenswert ist? Microsoft hat OpenAI groß gemacht – über 13 Milliarden Dollar investiert. Jetzt verteilt der Konzern das Risiko: erst Anthropic für den Copilot, jetzt Mistral für Europa. Wer sein Geschäft auf einen einzigen KI-Partner baut, macht sich erpressbar. Das hat Satya Nadella verstanden. Für uns in Europa heißt das: Mistral bekommt Kapital, Rechenpower und Zugang zu Millionen Unternehmen. Behörden und regulierte Branchen können die Modelle künftig sogar komplett offline betreiben, in physisch isolierten Systemen. Das Zauberwort: Souveränität. Meine Einordnung: Souveränität am Arm von Microsoft bleibt ein Spannungsfeld – europäische Modelle, ja, aber Plattform und Vertrieb liegen in Redmond. Trotzdem ein Riesenschritt für die europäische KI. Kapital und Distribution waren immer ihre Achillesferse. Genau das ändert sich jetzt. Kleiner Bonus, weil ihr auf dem Teaserbild einen Hahn seht: Der Hahn ist das Symbol Frankreichs – wegen eines antiken Wortspiels. Lateinisch „gallus“ heißt beides: „Hahn“ und „Gallier“. Die Franzosen haben aus dem römischen Spott ein stolzes Wappentier gemacht: klein, laut, furchtlos – legt sich auch mit deutlich größeren Gegnern an. Passt gerade ziemlich gut zu Mistral, oder? Jetzt seid ihr dran: Nutzt ihr schon europäische KI-Modelle wie Mistral – oder setzt ihr komplett auf die US-Anbieter? Schreibt es in die Kommentare 👇
Microsoft steckt Milliarden in Mistral – was das für uns in Europa bedeutet 🐓
Interview mit Prof. Dr. Christian Bauckhage
Wer fast zwei Stunden Zeit hat und am Thema KI interessiert ist sollte sich meiner Meinung nach dieses Interview anhören. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=pb5cMmdQVJo&ra=m
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Mit Christian Bauckhage war ich zuletzt auf einer Veranstaltung des Familienministeriums NRW. Sehr interessanter Gesprächspartner.
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Jörg Schieb
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Experte für KI und Digitalisierung, Video-Profi | Autor, Speaker, Fernsehen, Radio

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Joined Nov 11, 2025
Düsseldorf
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