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Goldrichtig investieren ✨

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So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
Viele stellen sich bei der Lagerung von Edelmetallen über die Noble Metal Factory ein "persönliches Schließfach" im Hochsicherheitslager vor. Aber stimmt das? Nicht ganz! Wenn man ein professionelles Edelmetalllager betritt, sieht man KEINE kleinen Fächer. Sondern Paletten mit Barren und massive Tresorräume. Der Zugang ist mehrstufig gesichert, nur wenige Menschen kommen überhaupt hinein (zum Beispiel Ronny 😁). Edelmetalle werden dort meist in Sammelverwahrung gelagert: große Bestände, hochgesichert, eindeutig den jeweiligen Eigentümern zugeordnet. Für Anleger hat diese Form der Lagerung drei praktische Vorteile: 1. Deutlich höhere Sicherheit als zuhause. Denn private Tresore sind wenig geschützt und oft nicht voll oder nur teuer versicherbar. 2. Mehr Schutz als ein Bankschließfach. Alles liegt außerhalb des Bankensystems und in einer Infrastruktur, die für physische Werte gebaut wurde und nicht einfach so zugänglich ist. 3. Professionelle Absicherung. Transport, Versicherung gegen Naturkatastrophen etc., Dokumentation und regelmäßige Bestandsprüfungen sind Teil des Systems. ➡️ So wie hier auf den Bildern aktuell; Ronny prüft die Bestände der Kunden in Zürich im Hochsicherheitslager!
So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
2 likes • Mar 13
In Zürich war ich auch schon ein bisschen was für den Notfall holen, bin aber nicht so weit wie Ronny gekommen. 😉
2 likes • Mar 13
Yes. War sehr unspektakulär.
Der teuerste Unternehmer bei VW ist gar keiner
Volkswagen streicht Zehntausende Jobs. Der Gewinn bricht um 44 % ein. Und der bestbezahlte Mann im Konzern? Ein Rentner. Herbert Diess kassierte 2025 über 9 Millionen Euro. Mehr als der amtierende CEO Oliver Blume. Das Kunststück dabei: Diess arbeitete seit 2022 nicht mehr bei VW. Kein Risiko. Keine Verantwortung. Kein Skin in the Game. Nur ein Vertrag. Taleb hätte daran seine Freude. Nicht weil es clever ist. Sondern weil es ein perfektes Beispiel für ein krankes System ist. In der echten Welt gilt eine einfache Regel: Wer entscheidet, trägt Risiko. Der Pilot sitzt im Flugzeug. Der Restaurantbesitzer isst sein eigenes Essen. Der Unternehmer kann pleitegehen. Diess dagegen bekam weiter Vorstandsgehalt ohne Vorstand. Von 2022 bis 2025: 36,9 Millionen Euro. Danach Pension. Rund 62.000 Euro im Monat. Oder anders gesagt: etwa 2.000 Euro pro Tag fürs Nichtstun. Währenddessen baut der Konzern Stellen ab. Das Problem ist nicht Diess. Er hat einfach einen Vertrag unterschrieben und ihn eingehalten. Rational. Das Problem ist ein System, das Risiko sozialisiert und Belohnung privatisiert. Manager ohne Konsequenzen. Entscheidungen ohne Haftung. Vergütung ohne Verantwortung. Antifragil ist daran genau gar nichts. Heute baut Diess Birnen in Nordspanien an, betreibt ein Hotel und sitzt im Aufsichtsrat von Infineon Technologies. Dort wird er vermutlich wieder für Entscheidungen bezahlt, deren Risiko andere tragen. Man muss zugeben: Birnen anbauen hat mehr Skin in the Game als viele Vorstandsetagen.
Der teuerste Unternehmer bei VW ist gar keiner
2 likes • Mar 12
😂 Krank, aber nicht selten.
Gold und Silber stehen möglicherweise vor der nächsten großen Bewegung
Seit der Korrektur Ende Januar passiert bei Edelmetallen scheinbar… nichts. Viele Spekulanten sind schon weitergezogen zum nächsten „heißen“ Trade. Genau das passiert oft vor der nächsten großen Bewegung. In den Charts bildet sich aktuell bei Gold und Silber eine klassische Struktur: Ein Dreieck Was bedeutet das? Ein Dreieck ist im Kern nichts anderes als komprimierte Energie im Markt: • Verkäufer drücken den Preis nach unten • Käufer steigen immer früher ein • Die Spanne wird immer enger Der Markt lädt Spannung auf. Und irgendwann gibt eine Seite nach. Historisch sind solche Dreiecke in Bullenmärkten häufig Fortsetzungsformationen. Genau das haben wir in den letzten zwei Jahren mehrfach gesehen: - Winter 2024 → starker Ausbruch - Sommer 2025 → starke Rally - Herbst 2025 → nächster Schub Jetzt sehen wir wieder dieselbe Struktur. Wenn Gold aus diesem Dreieck sauber nach oben ausbricht, sprechen einige Analysten bereits von möglichen Zielzonen zwischen 6.000 und 7.000 Dollar. Silber zeigt ein sehr ähnliches Setup. Ein bestätigter Ausbruch könnte Kurse über 150 Dollar ermöglichen. Der wichtige Punkt: Die meisten Menschen glauben, ein Trend sei vorbei, wenn er kurz pausiert. In Wirklichkeit sind diese Phasen oft nur das Durchatmen innerhalb eines größeren Bullenmarktes. Noch spannender ist jedoch etwas anderes: Zentralbanken kaufen aktuell so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das ist kein Zufall. Es ist ein Signal. Und Signale sollte man ernst nehmen. Was denkst du: Stehen Gold und Silber vor der nächsten großen Bewegung oder war das bereits der Höhepunkt?
Gold und Silber stehen möglicherweise vor der nächsten großen Bewegung
5 likes • Mar 12
Ich denke nicht, dass wir schon den Höhepunkt erlebt haben. Selbst wenn es so wäre- kein Grund keine Edelmetalle zu kaufen.
Die Experten der sicheren Rente
Oder anders gesagt: Menschen, die Zähne reparieren, haben ihr Altersvorsorgegeld Leuten gegeben, die offensichtlich nicht einmal eine einfache Risikoanalyse hinbekommen haben. Das Versorgungswerk der Zahnärzte in Berlin, Brandenburg und Bremen hat rund 2,2 Milliarden Euro verwaltet. Geld, das eigentlich eine ziemlich langweilige Aufgabe hat: sicher bleiben, Zinsen erwirtschaften, Renten zahlen. Nichts Glamouröses. Keine Vision. Keine Start-up-Romantik. Stattdessen bekam das Portfolio etwas, das an eine schlecht moderierte „Höhle der Löwen“-Episode erinnert. Hotels auf Ibiza. Ferienanlagen auf Sardinien. Immobilien in Schottland. Ein Plastikrecyclingwerk in Los Angeles. Und mein persönlicher Favorit: 16 Millionen Euro in eine Garnelenfarm in Schleswig-Holstein. Wenn man lange genug nach absurden Investments sucht, findet man sie offenbar auch in der Altersvorsorge von Zahnärzten. Das Problem ist nicht einmal, dass einige dieser Projekte scheiterten. Scheitern gehört zu Risiko. Das eigentliche Problem ist die Struktur des Risikos. Ein Versorgungswerk hat eine simple Aufgabe: Überleben. Nicht innovativ sein. Nicht visionär sein. Nicht „unternehmerisch mutig“ sein. Überleben. Ein System, das Altersvorsorge verwaltet, muss fragilitätsfeindlich sein. Es darf nicht auf seltene Glücksfälle hoffen. Es muss gegen seltene Katastrophen gebaut sein. Stattdessen wurde hier etwas anderes gebaut: Ein Portfolio voller illiquider Wetten, die nur funktionieren, wenn alles gut läuft. Sobald ein paar Projekte kippen, kippt das ganze Kartenhaus. Und natürlich taucht dann die klassische Ausrede auf: „Das konnte niemand vorhersehen.“ Doch genau dafür gibt es konservative Portfolio-Regeln. Nicht weil man klüger ist. Sondern weil man weiß, dass man nicht klug genug ist, um die Zukunft vorherzusagen. Das Tragische ist nicht nur der finanzielle Schaden. Das Tragische ist die Illusion. Viele Ärzte glauben, ihre berufsständischen Versorgungswerke seien automatisch sicherer als staatliche Systeme.
Die Experten der sicheren Rente
2 likes • Mar 10
Die Kontrolle für meine Altersabsicherung komplett in fremden Händen - ein Albtraum. So etwas passiert dann halt, wenn noch nicht alles glatt läuft und es läuft nie alles glatt. 🫣
1 like • Mar 10
Genau, 100 prozentige Sicherheit ist eine Illusion.
Sein. Tun. Haben. Warum Einkommen niemals bedingungslos ist
Die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen beginnt meist mit einer moralischen Intuition: Kein Mensch soll in einer reichen Gesellschaft durchs Raster fallen. Das klingt edel. Und genau hier setzt auch die Argumentation von Götz Werner an. Seine Idee war radikal im positiven Sinne: Jeder Mensch erhält ein bedingungsloses Grundeinkommen, weil seine Würde nicht vom Arbeitsmarkt abhängen darf. Arbeit sei mehr als Erwerbsarbeit. Menschen würden sich entfalten, kreativ werden, Verantwortung übernehmen, wenn man sie von Existenzangst befreit. Das ist ein schönes Menschenbild. Nur hat Philosophie eine unangenehme Angewohnheit: Sie fragt nach den Konsequenzen von Ideen, nicht nur nach den guten Absichten dahinter. Die Stoiker hätten die Ausgangsfrage anders gestellt. Für Epiktet entsteht Würde nicht aus Versorgung, sondern aus Handlung. Der Mensch wird durch sein Tun geformt. Tugend ist Praxis, nicht Zustand. Damit entsteht eine einfache Ordnung: Sein → Tun → Haben Der Charakter prägt das Handeln. Das Handeln erzeugt Ergebnisse. Und diese Ergebnisse können sich in Besitz oder Einkommen ausdrücken. Das Problem vieler Grundeinkommenskonzepte liegt darin, dass sie diese Reihenfolge teilweise umdrehen. Wenn Einkommen bedingungslos wird, wird das Haben vom Tun entkoppelt. Genau hier beginnt meine Kritik. Erstens ist Einkommen begrifflich nie bedingungslos. Einkommen entsteht aus Arbeit, Kapital oder Risiko. Wenn Geld ohne diese Beziehung fließt, handelt es sich ökonomisch um Transfers. Das ist nicht zwingend falsch, aber es ist etwas anderes. Zweitens basiert das Modell stark auf einem optimistischen Menschenbild. Die Annahme lautet: Wenn Menschen abgesichert sind, werden sie automatisch produktiv, kreativ und verantwortungsvoll. Die Stoiker wären skeptisch gewesen. Für Seneca verstärkt Reichtum nur das, was im Menschen bereits angelegt ist. Er macht den Fleißigen nicht automatisch tugendhaft und den Trägen nicht plötzlich aktiv. Materielle Sicherheit kann Freiheit ermöglichen. Aber sie garantiert keine Tugend.
Sein. Tun. Haben. Warum Einkommen niemals bedingungslos ist
3 likes • Mar 8
Sehr gut beschrieben. Diesen gedanklichen Ansatz können deutsche Politiker nicht nachvollziehen, sie definieren sich nur über ihre inhaltslosen Aussagen und nicht über ihr Tun. Ein Mensch definiert sich für mich über das was er tut und nicht über das was er sagt…..
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Sven Stiel
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@sven-stiel-3221
Geschäftsführer

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