Beides merkt man erst, wenn es weg ist. Solange der Körper funktioniert, denkt kaum jemand an Krankenversicherung, Pflegevorsorge oder Berufsunfähigkeit. Solange das Geld reicht, denkt kaum jemand an Vollmachten, Verfügungen oder das, was passiert, wenn man plötzlich nicht mehr selbst entscheiden kann. Und dann passiert etwas. Und plötzlich ist alles auf einmal wichtig. Ich erlebe das in der Beratung immer wieder. Menschen kommen nicht, weil sie vorsorgen wollen. Sie kommen, weil sie gerade gemerkt haben, dass sie es hätten tun sollen. Was viele vergessen: --> Finanzielle Vorsorge bedeutet nicht nur Geld anlegen. Es bedeutet auch sicherzustellen, dass jemand handeln kann, wenn du es nicht mehr kannst. Ein paar Dinge die du heute schon regeln könntest: - Absicherung deiner Arbeitskraft: Bist du abgesichert, wenn du durch Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kannst? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist oft die wichtigste Versicherung, die Menschen nicht haben. - Überblick über deine Finanzen: Weiß jemand, dem du vertraust, wo dein Geld liegt? Welche Konten, Depots oder Versicherungen du hast? Im Notfall ist das unbezahlbar. - Vorsorgevollmacht: Wer darf für dich entscheiden, wenn du es nicht mehr kannst? Ohne diese Vollmacht darf das selbst dein Partner oder deine Eltern nicht automatisch. - Patientenverfügung: Was sind deine Wünsche in medizinischen Ausnahmesituationen? Das ist keine Frage des Alters, das ist eine Frage der Selbstbestimmung. - Notfallmappe: Hast du alle wichtigen Dokumente, Zugänge, Versicherungen, Ärzte und Therapeuten so hinterlegt, dass jemand anderes im Notfall weiß, wo alles ist und wen er oder sie kontaktieren muss? Mini-Tipp ✅ Du brauchst keinen Notar für den ersten Schritt. Fang damit an aufzuschreiben, was wichtig ist, wer was wissen muss und wo deine Dokumente liegen. Das kostet eine Stunde und kann im Ernstfall alles verändern. Frage an dich 👇 Hast du eine Vorsorgevollmacht? Und weiß jemand in deinem Leben wo deine wichtigsten Dokumente sind?