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Let's talk money, Ladies!

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3 contributions to Let's talk money, Ladies!
Bitcoin, Etherium & Co. - wie seht ihr das?
Ich habe das Thema Krypto ziemlich lange ignoriert - nach dem Motto „Will ich nicht, brauch ich nicht“. In Zukunft wird man aber wahrscheinlich irgendwann gar nicht mehr drum herumkommen. Daher beginne ich gerade, mir einen Überblick über die verschiedenen Kryptowährungen zu verschaffen. Ich bin allerdings sehr, sehr zwiegespalten, weil a) so viel Energie dafür draufgeht (selbst wenn man selber Serverkapazität zur Verfügung stellt, auch das ist ja Energie, die irgendwie produziert werden muss) und b) der Vorteil der Freiheit, die einem die Dezentralisierung gewährt, auch gleichzeitig ein Nachteil durch fehlende Regulierung ist. Wie steht ihr denn zu dem Thema?
1 like • 26d
Ich habe das Thema Krypto bisher ebenfalls eher beobachtet als aktiv verfolgt. Nicht aus Ablehnung, sondern weil mir ein solides Fundament wichtiger war: Notgroschen aufbauen, ETFs besparen, berufsbegleitend den Master abschließen und finanzielle Stabilität schaffen. Was mich an Kryptowährungen interessiert, ist weniger die Rendite als die Frage nach Unabhängigkeit und Vertrauen in Systeme. Gleichzeitig merke ich, dass ich persönlich besser schlafe, wenn der Großteil meines Vermögens in Anlagen steckt, die ich verstehe und langfristig einordnen kann. Vielleicht ist genau das die wichtigste Frage: Nicht nur „Was bringt die höchste Rendite?“, sondern auch „Womit kann ich langfristig ruhig und konsequent investiert bleiben?“.
💸Welche Frauen haben ihre Finanzen am besten im Griff?
Spoiler: Es sind nicht die gut verheirateten. Es sind auch nicht die kinderlosen Karrierefrauen. Es sind die Geschiedenen. Lasst es nicht soweit kommen. Hier ist, warum die Datenlage das nahelegt — und was das mit dir zu tun hat. Erst die unbequeme Wahrheit: Der Gender Lifetime Earnings Gap Eine von der Bertelsmann Stiftung geförderte Studie zeigt: Auf das gesamte Erwerbsleben gerechnet verdienen Frauen nur etwa die Hälfte der Erwerbseinkommen der Männer. In absoluten Zahlen: Frauen in Westdeutschland kommen auf ein durchschnittliches Lebenserwerbseinkommen von rund 830.000 Euro — Männer auf 1,5 Millionen Euro. Die Lücke beträgt 45 Prozent. Das ist nicht der Gender Pay Gap, der dir sagt, dass Frauen pro Stunde 18–20 % weniger verdienen. Das ist der echte Gap. Über ein ganzes Leben. Irre, oder? Ihr versteht, warum ich will, dass ihr eure Finanzen in den Griff bekommt. Jede einzelne von euch! Und wer trägt ihn am stärksten? Mütter. Die Studie zeigt: Wenn Frauen innerhalb der traditionellen Ehe leben und beide Einkommen geteilt werden, gleicht das Partnereinkommen die Ausfälle aus. Fällt diese Absicherung jedoch weg, kann der Staat Einkommensausfälle im Lebensverlauf nur unzureichend kompensieren. Mit anderen Worten: Die Ehe subventioniert die finanzielle Abhängigkeit von Frauen. Was passiert, wenn die Ehe endet? 58 % der verheirateten Frauen überlassen Finanzentscheidungen ihrem Partner — egal, ob sie selbst die Hauptverdienerin sind. Jahrelang. Manchmal jahrzehntelang. Und dann kommt der Bruch. 79 % der verwitweten oder geschiedenen Frauen berichten von negativen finanziellen Überraschungen nach dem Ende der Ehe: Geld wurde vom Gemeinschaftskonto abgehoben, riskantere Anlageentscheidungen getroffen als bekannt, kein Testament hinterlassen. Der Schock ist real. Aber was danach kommt — das ist die eigentliche Geschichte. Die Wende: Volle Verantwortung = echte Kompetenz Die BaFin-Studie zur finanziellen Bildung in Deutschland kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Bei 22 % der Frauen wurde die Finanzkompetenz als „hoch" eingestuft — bei Männern nur bei 10 %. Die Erklärung der Autoren: „Ein größerer Anteil der Frauen in Deutschland gab an, die alleinige Entscheidungsträgerin in finanziellen Angelegenheiten in ihrem Haushalt zu sein, was das Niveau der Finanzkompetenz erhöhen könnte."
1 like • 26d
Manche lernen das freiwillig, andere erst durch eine Krise...
Herzlich willkommen liebe Ladies!
Stellt euch hier kurz vor, gerne mit Bild bei eurer Lieblingsbeschäftigung und teilt mit uns euren Lieblingsfilm zum Thema Geld.
2 likes • May 10
Hallo liebe Ladies, ich bin Anna aus München (Neuperlach), habe zwei Katzen und bin aktuell Projektmanagerin für mentale Gesundheit bei der Prof. Otto Beisheim Stiftung und entwickle dort Projekte, Veranstaltungen und Kooperationen rund um Prävention, Entstigmatisierung und gesellschaftliche Teilhabe in Bereich Mental Health und gestalte das Gesundheitsportfolio mit. Vorher habe ich Führungskräfte, HR und Mitarbeitende zu psychischer Gesundheit, Inklusion, Konflikten und gesundheitsförderlicher Zusammenarbeit beraten. Ich habe außerdem einen Master in Beratung, Coaching und Organisationsentwicklung abgeschlossen und mich in meiner Masterarbeit mit emotionalen und mentalisierenden Prozessen im Führungshandeln unter Belastung beschäftigt. Beim Thema Geld möchte ich mich vor allem weiter mit langfristigem Vermögensaufbau, finanzieller Sicherheit und bewussten Entscheidungen beschäftigen – ohne Leistungsdruck und Perfektionsanspruch. Aktuell spare ich bereits in zwei ETFs, habe einen Notgroschen aufgbeaut und habe zusätzlich ein Raisin-Konto für Zinsen/Tagesgeld. Seit dem 1.3. verdiene ich allerdings mehr und hänge gerade etwas zwischen den Fragen: ETF-Sparraten erhöhen oder erstmal gezielt für ein neues Auto sparen? 😅 „Inventing Anna“ fand ich psychologisch total spannend — wie stark Auftreten, Sprache und Selbstverständlichkeit beeinflussen können, wie Menschen Kompetenz, Status und Erfolg wahrnehmen, obwohl eigentlich gar nichts dahintersteht. Ich freue mich auf den Austausch mit euch 🤍 Anna
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Anna Keck
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@anna-keck-7109
Ich arbeite im Bereich mentale Gesundheit – und lerne selbst jeden Tag dazu Mag echte Gespräche, neue Ideen/Dinge, die etwas bewegen

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Joined Apr 20, 2026
München
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