Braucht ein Freelancer überhaupt eine Website?
Früher dachte ich, dass eine eigene Website für IT-Freelancer fast schon Pflicht ist. Schließlich wirkt sie professionell und bietet potenziellen Kunden die Möglichkeit, mehr über die eigene Arbeit zu erfahren oder direkt Kontakt aufzunehmen.
Je intensiver ich mich aber mit den Themen Positionierung, Kundengewinnung und Personal Branding beschäftige, desto häufiger höre ich davon, dass die eigene Website zu vernachlässigen ist.
Viele Experten behaupten, dass eine eigene Website gerade für einzelne Freelancer gar nicht der wichtigste Hebel ist. Stattdessen scheint ein gut optimiertes LinkedIn-Profil oft völlig auszureichen. Wenn dort direkt erkennbar ist, wer man ist, welches Problem man löst, für wen man arbeitet und wie man Kontakt aufnehmen kann, scheint das für viele Interessenten oft deutlich ansprechender, als eine Website, die einen potenziell verwirrt oder einen mit Inhalten überschüttet.
Gerade weil das LinkedIn-Profil bei einer Google-Suche häufig zu den ersten Ergebnissen gehört, scheint es für viele sinnvoller zu sein, zunächst dort Zeit zu investieren, anstatt eine umfangreiche Website aufzubauen.
Natürlich ist das bisher nur mein Eindruck aus Gesprächen und Recherchen.
Mich würde deshalb eure Erfahrung interessieren:
Braucht man als IT-Freelancer heute überhaupt noch eine eigene Website? Oder reicht ein professionell aufgebautes LinkedIn-Profil völlig aus?
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Maximilian Kenski
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Braucht ein Freelancer überhaupt eine Website?
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