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Braucht ein Freelancer überhaupt eine Website?
Früher dachte ich, dass eine eigene Website für IT-Freelancer fast schon Pflicht ist. Schließlich wirkt sie professionell und bietet potenziellen Kunden die Möglichkeit, mehr über die eigene Arbeit zu erfahren oder direkt Kontakt aufzunehmen. Je intensiver ich mich aber mit den Themen Positionierung, Kundengewinnung und Personal Branding beschäftige, desto häufiger höre ich davon, dass die eigene Website zu vernachlässigen ist. Viele Experten behaupten, dass eine eigene Website gerade für einzelne Freelancer gar nicht der wichtigste Hebel ist. Stattdessen scheint ein gut optimiertes LinkedIn-Profil oft völlig auszureichen. Wenn dort direkt erkennbar ist, wer man ist, welches Problem man löst, für wen man arbeitet und wie man Kontakt aufnehmen kann, scheint das für viele Interessenten oft deutlich ansprechender, als eine Website, die einen potenziell verwirrt oder einen mit Inhalten überschüttet. Gerade weil das LinkedIn-Profil bei einer Google-Suche häufig zu den ersten Ergebnissen gehört, scheint es für viele sinnvoller zu sein, zunächst dort Zeit zu investieren, anstatt eine umfangreiche Website aufzubauen. Natürlich ist das bisher nur mein Eindruck aus Gesprächen und Recherchen. Mich würde deshalb eure Erfahrung interessieren: Braucht man als IT-Freelancer heute überhaupt noch eine eigene Website? Oder reicht ein professionell aufgebautes LinkedIn-Profil völlig aus?
0 likes • 20h
Ich sehe eine Website eher als sinnvolle Ergänzung. Wenn ich priorisieren müsste, würde ich aktuell aber ebenfalls zuerst Zeit in ein starkes LinkedIn Profil investieren. Das ist meist schneller aktuell zu halten und oft auch der erste Berührungspunkt für potenzielle Kunden.
Welche IT-Bereiche sind aktuell gefragt?
In den letzten Wochen habe ich mich intensiver mit dem Thema Positionierung beschäftigt und mich gefragt, welche IT-Bereiche aktuell besonders gefragt sind und in welchen Bereichen es eher schwierig geworden ist, neue Projekte zu finden. Dabei bin ich immer wieder auf ähnliche Aussagen gestoßen. Von dem, was ich bisher gehört habe, scheint insbesondere IT Security derzeit stark nachgefragt zu sein. Gleichzeitig wird häufig berichtet, dass es beispielsweise in der Softwareentwicklung aufgrund der hohen Konkurrenz schwieriger geworden ist, neue Projekte zu gewinnen. Natürlich sind das bisher nur meine Eindrücke aus Gesprächen und Recherchen. Deshalb würde mich eure Erfahrung interessieren: - Welche IT-Bereiche sind aus eurer Sicht aktuell besonders gefragt? - In welchen Bereichen ist es momentan eher schwierig, neue Projekte zu finden? Ich bin auf eure Einschätzungen und Erfahrungen gespannt!
1 like • 7d
Mein Eindruck ist, dass aktuell vor allem IT Security sowie Cloud und KI Themen stark nachgefragt werden. Etwas schwieriger scheint es momentan für breit aufgestellte Softwareentwicklung zu sein, weil dort die Konkurrenz deutlich größer geworden ist. Natürlich hängt das am Ende immer von der Spezialisierung und dem jeweiligen Markt ab.
Lohnt sich LinkedIn Werbung für Freelancer?
Wie ich in meinem letzten Post schon geschrieben hatte, habe ich meinen Lebenslauf noch einmal überarbeitet und auch meine Profile auf den verschiedenen Vermittlerplattformen aktualisiert. Aktuell bin ich dabei, neue Projekte zu gewinnen. Einerseits durch aktive Bewerbungen auf Ausschreibungen, andererseits über meine Online Profile. Dabei ist mir aufgefallen, dass man auf LinkedIn auch Werbung schalten kann. Jetzt frage ich mich, ob sich das für IT Freelancer überhaupt lohnt. - Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht? - Wenn ja, würdet ihr LinkedIn Werbung wieder nutzen? - Oder würdet ihr das Budget eher in andere Maßnahmen investieren? - Bin gespannt auf eure Erfahrungen.
0 likes • 15d
Vielen Dank euch beiden für die schnellen Rückmeldungen! Dann werde ich meinen Fokus erstmal auf regelmäßigen Content mit echtem Mehrwert legen. Vielleicht komme ich auf das Thema LinkedIn Werbung noch einmal zurück, wenn ich mir eine größere Reichweite aufgebaut habe.
Profil auf Vermittlerplattformen optimieren
Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, dass ich über Vermittlerplattformen deutlich weniger Anfragen bekomme als noch Anfang des Jahres. Deshalb möchte ich mein Profil und meinen Lebenslauf noch einmal gezielt optimieren, um mich besser von der Masse abzuheben. Mich würde interessieren: - Wie viele Anfragen bekommt ihr aktuell über Vermittlerplattformen? - Was hat euch dabei am meisten geholfen, mehr oder bessere Anfragen zu erhalten? - Habt ihr Tipps, worauf man bei Profil und Lebenslauf besonders achten sollte? Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
Mein Eindruck zur Projektakquise
Wie ich bereits in meinem letzten Post geschrieben habe, war die Projektakquise mit Abstand das Thema, das in meinen Gesprächen mit IT-Freelancern und Experten am häufigsten genannt wurde. Von den 30 Freelancern und IT-Experten, mit denen ich bisher gesprochen habe, haben 28 angegeben, dass sie aktuell gerne mehr Kunden oder Projekte hätten. Manche möchten dadurch wachsen und skalieren, andere suchen aufgrund der aktuellen Marktlage aktiv nach neuen Projekten. Dabei wurden verschiedene Wege genannt, um neue Projekte zu gewinnen. Am häufigsten wurde die direkte Bewerbung auf Projekte erwähnt. Viele Freelancer setzen auf einen möglichst gut ausgearbeiteten und spezialisierten Lebenslauf, um sich aktiv auf passende Ausschreibungen zu bewerben. Das Problem dabei: Durch die aktuelle Marktlage suchen viele Freelancer gleichzeitig nach Projekten, wodurch der Wettbewerb deutlich größer geworden ist als noch vor einigen Jahren. Ein weiterer Weg ist das eigene Netzwerk. Ehemalige Kunden, Kollegen und Geschäftspartner können immer wieder zu neuen Projekten führen. Allerdings wurde auch häufig erwähnt, dass dies nur begrenzt planbar ist und stark davon abhängt, ob gerade jemand im Netzwerk eine passende Möglichkeit kennt. Daneben wurden Vermittler, Recruiter, LinkedIn, Freelancer-Plattformen, die eigene Website sowie Content-Marketing genannt. Was ich besonders interessant fand: Viele Gesprächspartner waren der Meinung, dass eine klare Positionierung langfristig den größten Unterschied macht. Wer als Experte für ein konkretes Problem oder Fachgebiet wahrgenommen wird, scheint häufiger passende Anfragen zu erhalten als jemand, der sich sehr breit aufstellt. Darüber hinaus habe ich mich auch in anderen Communities, Foren und auf verschiedenen Plattformen umgehört. Dort wurde ebenfalls häufiger berichtet, dass manche Freelancer ihre Positionierung im Laufe der Zeit angepasst haben. Statt sich auf Bereiche zu konzentrieren, in denen die Nachfrage aktuell geringer ist, haben sie ihre vorhandenen Kompetenzen stärker in Richtung der Themen ausgerichtet, die derzeit besonders gefragt sind.
1 like • Jul 7
Aus meiner bisherigen Erfahrung kommen die besten Chancen tatsächlich über das Netzwerk und Empfehlungen. Positionierung halte ich ebenfalls für wichtig, vor allem weil sie dabei hilft, bei passenden Anfragen überhaupt erst auf dem Radar zu erscheinen. Am Ende muss die fachliche Expertise natürlich trotzdem stimmen, aber Sichtbarkeit und ein klares Profil machen es potenziellen Kunden deutlich leichter, einen einzuordnen.
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Markus Lindauer
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@markus-lindauer-8200
IT-Dienstleister & angehender IT-Freelancer. Übernehme Projekte, baue Selbstständigkeit auf und vernetze mich gern mit Gleichgesinnten.

Active 20h ago
Joined Mar 14, 2026
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