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Sind Visitenkarten heute noch relevant?
Ich frage mich gerade, ob Visitenkarten im Jahr 2026 eigentlich noch wirklich relevant sind. Grundsätzlich finde ich die Idee nach wie vor gut. Gerade bei kleineren geschäftlichen Treffen oder persönlichen Gesprächen kann man einfach eine Karte übergeben und der andere hat die wichtigsten Kontaktdaten direkt zur Hand. Bei größeren Veranstaltungen sehe ich das allerdings etwas anders. Wenn ich dort mit 20 oder 30 Leuten spreche und von jedem eine Visitenkarte bekomme, liegen die Karten danach wahrscheinlich erstmal eine ganze Weile auf meinem Schreibtisch. Und am Ende kontaktiert man vielleicht nur einen Bruchteil der Personen überhaupt. Auch andersherum stellt sich für mich die Frage: Warum sollte jemand meine Visitenkarte später tatsächlich wieder heraussuchen und mich kontaktieren? Der Gedanke kam mir vor allem deshalb, weil ich in letzter Zeit von Leuten aus meinem Netzwerk mitbekommen habe, dass sie gerade wieder neue Visitenkarten drucken lassen. Das wurde teilweise auch mit mir geteilt, weshalb ich mich gefragt habe, wie sinnvoll Visitenkarten heute eigentlich noch sind und für welche Situationen sie wirklich einen Mehrwert bieten. Wie seht ihr das? Nutzt ihr noch Visitenkarten und wenn ja, in welchen Situationen?
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Nutzt ihr ein CRM als Freelancer?
Wie ich schon öfter erwähnt habe, beschäftige ich mich gerade damit, wie man sich als IT Freelancer möglichst unabhängig von Vermittlern machen und gezielt mehr passende Projekte und Kunden gewinnen kann. Dabei bin ich auf das Thema CRM Systeme gestoßen. Ein CRM kann dabei helfen, die eigenen Vertriebsaktivitäten zu dokumentieren und den Überblick zu behalten. Zum Beispiel, wen man kontaktiert hat, über welchen Kanal der Kontakt entstanden ist, wie viele Gespräche daraus entstanden sind oder welche Vorgehensweisen besonders gut funktionieren. Das muss dabei nicht unbedingt ein komplexes System sein. Im einfachsten Fall kann bereits eine Tabelle ausreichen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich umfangreiche CRM Systeme, die viele Prozesse automatisieren können. Bisher habe ich dazu noch nicht so viele praktische Erfahrungen gefunden und würde deshalb gerne eure Erfahrungen hören: Nutzt ihr als IT Freelancer überhaupt ein CRM oder eine andere Form der Übersicht für eure Kundengewinnung? Wenn ja, was nutzt ihr dafür und welche Informationen trackt ihr?
Häufiger Grund für Cyberangriffe bei KMU
Ich wurde gerade auf einen Bericht zur Cybersecurity in kleinen und mittleren Unternehmen hingewiesen, hier die wesentlichen Punkte kurz zusammengefasst: Laut einer IBM‑Analyse entstehen viele erfolgreiche Cyberangriffe nicht durch hochkomplexe Zero‑Day‑Exploits, sondern durch Basics, die im Alltag oft untergehen: fehlende Updates, schwache Passwörter, unklare Sicherheitsrichtlinien. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass solche Vorfälle Unternehmen im Schnitt mehrere Millionen Dollar kosten. Für mich macht das deutlich: Die größten Risiken liegen häufig nicht in ausgefeilten Hackerangriffen, sondern in grundlegenden IT‑Hausaufgaben, die gerade in kleineren Unternehmen aus Zeit‑ oder Ressourcenmangel liegen bleiben. Genau hier können IT‑Dienstleister enormen Mehrwert bieten – durch Security‑Awareness, Monitoring, Patch‑Management und eine proaktive Betreuung. Welche typischen IT‑ oder Security‑Probleme begegnen euch bei euren Kunden am häufigsten?
Weniger IT-Projekte im DACH-Raum
Ich bin gerade dabei, meinen Weg als IT-Freelancer weiter auszubauen und habe in den letzten Monaten etwas bemerkt, das mich ehrlich gesagt nachdenklich macht: Ein großer Teil meiner Projekte und Kunden kam bisher aus dem DACH-Raum, genau deshalb fällt mir gerade umso mehr auf, dass dort deutlich mehr Anfragen und Projekte wegbrechen als noch vor einiger Zeit. Die Zahlen zeigen bei mir ziemlich klar: weniger Projekte, weniger Neukunden, mehr Zurückhaltung. Ich vermute, dass viele Unternehmen aktuell deutlich vorsichtiger bei Budgets sind, ihre IT-Themen verschieben oder versuchen mehr intern bzw. günstiger umzusetzen. Mich würde interessieren, ob ihr im DACH-Raum gerade ähnliche Entwicklungen bemerkt oder ganz andere Erfahrungen macht?
Preis nach Stunden oder nach Mehrwert?
Vor Kurzem hatte ich ein spannendes Gespräch mit einem IT-Experten über das Thema Preisgestaltung für Freelancer. Dieser erzählte mir, dass einer der größten Hebel für mehr Erfolg und höhere Umsätze gar nicht unbedingt mehr Projekte sind, sondern die Art, wie man seine Leistung bepreist. Viele Freelancer rechnen nach Stunden oder Tagen ab. Dadurch ist das Einkommen automatisch an die eigene Arbeitszeit gekoppelt. Irgendwann stößt man dabei an eine natürliche Grenze. Sein Ansatz war ein anderer: Statt Zeit zu verkaufen, verkauft man das Ergebnis. Wenn man ein konkretes Problem für einen Kunden zuverlässig lösen kann und dadurch einen hohen Mehrwert schafft, sollte sich der Preis eher an diesem Mehrwert orientieren als an der investierten Zeit. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man über genügend Erfahrung verfügt, um den Nutzen für den Kunden realistisch einschätzen und auch zuverlässig liefern zu können. War euch dieser Ansatz bereits bekannt? Rechnet ihr selbst eher nach Zeit oder orientiert ihr eure Preise bereits am Mehrwert, den ihr für eure Kunden schafft?
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