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Produktivität: Die richtige Reihenfolge macht einen Unterschied!
Ich habe bei mir festgestellt, dass es einen großen Unterschied macht, zu welcher Tageszeit ich bestimmte Aufgaben erledige. Schwierige und wichtige Aufgaben versuche ich möglichst früh am Tag zu erledigen, wenn ich noch die meiste Energie habe. Früher habe ich solche Aufgaben oft auf später verschoben und dann abends nicht mehr die Kraft dafür gefunden. Mittlerweile plane ich bewusst Pausen und andere Aktivitäten wie Sport, Einkaufen oder kleinere Erledigungen zwischen meine Aufgaben ein. So kann ich nach einer Unterbrechung mit neuer Energie in die nächste Aufgabe starten. Für mich funktioniert es deutlich besser, erst die schwierigste Aufgabe zu erledigen, dann beispielsweise ins Fitnessstudio zu gehen und anschließend die nächste größere Aufgabe anzugehen. Wie organisiert ihr euren Tag? Erledigt ihr die schwierigsten Aufgaben direkt am Morgen oder startet ihr lieber erst einmal entspannt in den Tag?
Wann sollte man als IT-Freelancer mit der Akquise beginnen?
Was ich bisher aus Gesprächen mit IT-Freelancern mitgenommen habe: Viele beginnen erst dann intensiv mit der Akquise, wenn sie kein Projekt mehr haben. Dann werden alte Kontakte angeschrieben, potenzielle Kunden angerufen und alle möglichen Kanäle genutzt, um möglichst schnell ein neues Projekt zu finden. Sobald ein neues Projekt gefunden ist, wird die Akquise häufig wieder auf Eis gelegt. Dabei wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, auch während laufender Projekte regelmäßig Zeit für die Kundengewinnung einzuplanen. So baut man sich kontinuierlich eine Pipeline auf, bleibt über die Nachfrage am Markt informiert und hat im besten Fall bereits interessante Möglichkeiten in Aussicht, falls ein Projekt unerwartet endet oder verkürzt wird. Ein weiterer Vorteil: Wer regelmäßig Akquise betreibt, entwickelt mit der Zeit bessere Routinen und wird sicherer darin. Statt alle paar Monate unter Druck von vorne anzufangen, bleibt man kontinuierlich am Ball. Wie handhabt ihr das? Betreibt ihr auch während laufender Projekte aktiv Akquise oder werdet ihr erst tätig, wenn das Projektende näher rückt?
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Netzwerken wird überschätzt!
Ich höre sehr oft, dass man als Freelancer regelmäßig netzwerken, auf Events gehen und sein LinkedIn-Netzwerk kontinuierlich erweitern sollte. Gerade wenn es einmal weniger Projekte gibt, soll sich ein langfristig aufgebautes Netzwerk dann auszahlen. Grundsätzlich verstehe ich den Gedanken. Trotzdem frage ich mich, ob das wirklich der effizienteste Weg ist. Wenn man als Freelancer gerade auf der Suche nach neuen Projekten ist, erscheint es mir sinnvoller, gezielt potenzielle Kunden zu recherchieren und diese direkt anzuschreiben oder anzurufen. Warum erst lange ein Netzwerk aufbauen, wenn man sich auch direkt um potenzielle Projekte bemühen kann? Anders sehe ich es bei bestehenden oder ehemaligen Kunden. Diese ins eigene Netzwerk aufzunehmen, den Kontakt zu halten und später vielleicht noch einmal nachzufragen, ob es neuen Bedarf gibt, halte ich durchaus für sinnvoll. Wie seht ihr das? Würdet ihr sagen, dass regelmäßiges Netzwerken ein fester Bestandteil der Neukundengewinnung sein sollte? Oder entsteht ein gutes Netzwerk eurer Meinung nach eher nebenbei und passiv?
Wie viele eurer LinkedIn-Kontakte kennt ihr eigentlich wirklich?
Ich bin kürzlich auf einen interessanten Post gestoßen, in dem jemand einmal genauer geschaut hat, mit wie vielen seiner LinkedIn-Kontakte er tatsächlich schon persönlichen oder beruflichen Kontakt hatte. Das Ergebnis: Über 90 % waren letztlich nur lose Vernetzungen, ohne wirklichen Austausch oder eine bestehende Verbindung. Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Ist ein möglichst großes Netzwerk wirklich sinnvoll, wenn man mit einem Großteil der Kontakte eigentlich nichts zu tun hat? Oder ist ein kleineres Netzwerk, in dem man dafür tatsächlich mit den Menschen im Austausch steht, langfristig wertvoller? Gerade wenn man einmal gezielt jemanden aus einem bestimmten Bereich sucht, können viele Kontakte natürlich hilfreich sein. Gleichzeitig bringen einem völlig fremde Kontakte vermutlich nicht immer viel. Deshalb würde mich interessieren: Wie viele LinkedIn-Kontakte habt ihr aktuell und mit wie vielen davon hattet ihr tatsächlich schon einen sinnvollen Austausch?
Sind Visitenkarten heute noch relevant?
Ich frage mich gerade, ob Visitenkarten im Jahr 2026 eigentlich noch wirklich relevant sind. Grundsätzlich finde ich die Idee nach wie vor gut. Gerade bei kleineren geschäftlichen Treffen oder persönlichen Gesprächen kann man einfach eine Karte übergeben und der andere hat die wichtigsten Kontaktdaten direkt zur Hand. Bei größeren Veranstaltungen sehe ich das allerdings etwas anders. Wenn ich dort mit 20 oder 30 Leuten spreche und von jedem eine Visitenkarte bekomme, liegen die Karten danach wahrscheinlich erstmal eine ganze Weile auf meinem Schreibtisch. Und am Ende kontaktiert man vielleicht nur einen Bruchteil der Personen überhaupt. Auch andersherum stellt sich für mich die Frage: Warum sollte jemand meine Visitenkarte später tatsächlich wieder heraussuchen und mich kontaktieren? Der Gedanke kam mir vor allem deshalb, weil ich in letzter Zeit von Leuten aus meinem Netzwerk mitbekommen habe, dass sie gerade wieder neue Visitenkarten drucken lassen. Das wurde teilweise auch mit mir geteilt, weshalb ich mich gefragt habe, wie sinnvoll Visitenkarten heute eigentlich noch sind und für welche Situationen sie wirklich einen Mehrwert bieten. Wie seht ihr das? Nutzt ihr noch Visitenkarten und wenn ja, in welchen Situationen?
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