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DAX auf Rekordhoch – und genau das macht mir Sorgen
Der DAX erreicht ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig stagniert die deutsche Wirtschaft, Unternehmen bauen Arbeitsplätze ab und die Unsicherheit an den Finanzmärkten nimmt zu. Wie passt das zusammen? In diesem Video zeige ich, warum der DAX kein Spiegelbild der deutschen Wirtschaft ist und weshalb viele Anleger möglicherweise noch immer auf ein Sicherheitsversprechen vertrauen, das die Märkte über viele Jahre geprägt hat: den sogenannten Fed Put. Doch was passiert, wenn dieses Sicherheitsnetz nicht mehr in derselben Form existiert? Wir sprechen über: • Warum der DAX und die deutsche Wirtschaft zwei verschiedene Dinge sind • Was hinter dem Begriff „Fed Put“ steckt • Warum dieses Prinzip nicht nur für die US-Notenbank, sondern für nahezu alle großen Zentralbanken galt • Weshalb Inflation den Handlungsspielraum der Notenbanken heute einschränkt • Was das für Anleger und den langfristigen Vermögensschutz bedeutet Ich gebe keine Börsenprognosen. Mich interessiert eine andere Frage: Wie robust ist dein Vermögen, wenn die Regeln der letzten fünfzehn Jahre nicht mehr gelten? Wenn dir das Video gefallen hat, freue ich mich über ein Abo und einen Kommentar. Welche Annahme an den Finanzmärkten wird deiner Meinung nach derzeit am meisten unterschätzt?
Die Fed hat entschieden. Aber alle reden über die falsche Frage.
🎥 Neues Short online Die Fed hat die Zinsen heute unverändert gelassen. Die meisten Schlagzeilen drehen sich jetzt um die Frage, wann die nächste Zinssenkung kommt. Mich interessiert etwas anderes: Warum sind wir eigentlich so sicher, dass billigeres Geld automatisch gut für die Wirtschaft ist? Vielleicht schauen wir auf die falsche Geschichte. Im neuen Short geht es genau um diese Frage.
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
Manchmal frage ich mich, ob eine Gesellschaft nicht genau dann in Schwierigkeiten gerät, wenn sie beginnt, ihre größten Erfolge für selbstverständlich zu halten. Stell dir vor, ein Außerirdischer landet in Deutschland. Er schaut sich um. Volle Supermärkte. Warme Wohnungen. Krankenhäuser. Straßen. Internet. Autos. Urlaubsreisen. Und dann beobachtet er die Menschen. Sie streiten darüber, wer für all das verantwortlich ist. Nicht darüber, wie man es erhält. Das fand ich schon immer faszinierend. Als Friedrich Merz sagte, dass es schwieriger sei, eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern als ein zerstörtes Land wieder aufzubauen, entstand sofort Empörung. Mich interessiert etwas anderes. Was wäre, wenn Wohlstand dieselbe Wirkung auf Gesellschaften hätte wie Zucker auf den menschlichen Körper? Am Anfang fühlt es sich großartig an. Später wird jede Bewegung anstrengender. Nach dem Krieg mussten die Menschen Häuser bauen. Heute bauen wir Formulare. Nach dem Krieg fehlte Zement. Heute fehlen Genehmigungen. Nach dem Krieg brauchte man Maurer. Heute braucht man Gutachter, Berater, Prüfer, Kontrolleure und jemanden, der kontrolliert, ob die Kontrolleure richtig kontrollieren. Fortschritt, nehme ich an. Manchmal stelle ich mir vor, wie ein Handwerker aus dem Jahr neunzehnhundertfünfzig in unsere Zeit reist. Er möchte eine kleine Werkstatt eröffnen. Wahrscheinlich hätte er sein Geschäft gebaut, bevor er verstanden hätte, welche Formulare er ausfüllen muss. Und genau darin steckt vielleicht eine unangenehme Wahrheit. Menschen fürchten Armut. Gesellschaften sollten Bequemlichkeit fürchten. Armut zwingt zum Handeln. Bequemlichkeit erzeugt Geschichten darüber, warum Handeln gerade nicht möglich ist. Ich beobachte das nicht nur in der Politik. Ich beobachte es an den Finanzmärkten. In Unternehmen. In Familien. Überall. Sobald etwas lange funktioniert, entsteht die Überzeugung, es müsse immer funktionieren. Die Börse steigt? Dann wird sie wohl weiter steigen. Die Renten werden gezahlt? Dann werden sie wohl weiter gezahlt.
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
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Für Anleger, die Vermögen schützen, Chancen nutzen und auf Unsicherheit vorbereitet sein wollen. 🦢
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