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Goldrichtig investieren ✨

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121 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Die Schweiz verliert ihren Thron – Was bedeutet das für Dein Vermögen?
Die Schweiz galt jahrzehntelang als Synonym für Stabilität, Eigentumsschutz und Vermögenssicherheit. Doch nun steht erstmals Singapur an der Spitze des Wettbewerbsfähigkeitsrankings. Zufall? Oder erleben wir gerade eine stille Verschiebung wirtschaftlicher Macht? In dieser antifragilen Fallstudie analysiere ich: • Warum Singapur die Schweiz überholt hat• Weshalb Kapital immer nach Rechtssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sucht• Welche Rolle Freiheit, Eigentumsschutz und Unternehmertum spielen• Warum Vermögensschutz mehr ist als die Wahl der richtigen Anlage• Ob die Schweiz auch in zwanzig Jahren noch ein sicherer Hafen sein wird Während viele Anleger auf Kurse schauen, lohnt sich manchmal ein Blick auf die Landkarte. Denn die wichtigere Frage lautet nicht: „Welches Investment wird steigen?“ Sondern: „Wo werden Eigentum, Freiheit und Kapital in Zukunft am besten behandelt?“ Viel Spaß beim Video. #GoldrichtigInvestieren#Vermögensschutz#Gold#Singapur#Schweiz#Antifragilität#Finanzbildung#Investieren#Kapital#Wettbewerbsfähigkeit Quellen: - IMD World Competitiveness Ranking⁠ - IMD World Competitiveness Center⁠ - World Bank Governance Indicators⁠ - World Economic Forum Competitiveness Research⁠
4 likes • 17d
Die Machtverlagerung nach Asien ist unumkehrbar. Die geopolitische Konsequenz ist ein Ende der europäischen und spätamerikanischen Hegemonie. Wenn es nach Raik Garve geht, wird Deutschland ein Land der Spirituellen. 😁 aber mal ganz im Ernst, mit einer gewissen Draufsicht erkennt man 2 Lager, dass der unbewussten Manövriermasse die bald völlig KI verwaltet wird und die die das System mit umbauen. Europa kommt nicht zurück, die Menschen hier gehen diese Sackgasse erstmal zu Ende. 😁
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
Manchmal frage ich mich, ob eine Gesellschaft nicht genau dann in Schwierigkeiten gerät, wenn sie beginnt, ihre größten Erfolge für selbstverständlich zu halten. Stell dir vor, ein Außerirdischer landet in Deutschland. Er schaut sich um. Volle Supermärkte. Warme Wohnungen. Krankenhäuser. Straßen. Internet. Autos. Urlaubsreisen. Und dann beobachtet er die Menschen. Sie streiten darüber, wer für all das verantwortlich ist. Nicht darüber, wie man es erhält. Das fand ich schon immer faszinierend. Als Friedrich Merz sagte, dass es schwieriger sei, eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern als ein zerstörtes Land wieder aufzubauen, entstand sofort Empörung. Mich interessiert etwas anderes. Was wäre, wenn Wohlstand dieselbe Wirkung auf Gesellschaften hätte wie Zucker auf den menschlichen Körper? Am Anfang fühlt es sich großartig an. Später wird jede Bewegung anstrengender. Nach dem Krieg mussten die Menschen Häuser bauen. Heute bauen wir Formulare. Nach dem Krieg fehlte Zement. Heute fehlen Genehmigungen. Nach dem Krieg brauchte man Maurer. Heute braucht man Gutachter, Berater, Prüfer, Kontrolleure und jemanden, der kontrolliert, ob die Kontrolleure richtig kontrollieren. Fortschritt, nehme ich an. Manchmal stelle ich mir vor, wie ein Handwerker aus dem Jahr neunzehnhundertfünfzig in unsere Zeit reist. Er möchte eine kleine Werkstatt eröffnen. Wahrscheinlich hätte er sein Geschäft gebaut, bevor er verstanden hätte, welche Formulare er ausfüllen muss. Und genau darin steckt vielleicht eine unangenehme Wahrheit. Menschen fürchten Armut. Gesellschaften sollten Bequemlichkeit fürchten. Armut zwingt zum Handeln. Bequemlichkeit erzeugt Geschichten darüber, warum Handeln gerade nicht möglich ist. Ich beobachte das nicht nur in der Politik. Ich beobachte es an den Finanzmärkten. In Unternehmen. In Familien. Überall. Sobald etwas lange funktioniert, entsteht die Überzeugung, es müsse immer funktionieren. Die Börse steigt? Dann wird sie wohl weiter steigen. Die Renten werden gezahlt? Dann werden sie wohl weiter gezahlt.
Der Krieg gegen die Bequemlichkeit
3 likes • 21d
Wohl dem der die Zeichen erkannt hat und bereits auf dem Weg ist.
Gold, Bitcoin und der Krieg der Narrative
Bitcoin, Gold und die Tyrannei der Narrative Richard Rorty war einer der unbequemsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Kein klassischer Wahrheitssucher, kein metaphysischer Systembauer, sondern eher ein intellektueller Sprengmeister. Er zerlegte die Vorstellung, dass Menschen irgendwann zu einer objektiven, endgültigen Wahrheit gelangen könnten. Für Rorty war Wahrheit kein göttlicher Fixpunkt außerhalb der Welt. Wahrheit war das, worauf sich Menschen innerhalb ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihrer Zeit verständigen. Nicht entdeckt, sondern erzählt. Nicht absolut, sondern sozial ausgehandelt. Das klingt für viele zunächst wie Relativismus. Tatsächlich war es etwas viel Unangenehmeres. Rorty nahm den Menschen die Illusion, sie würden primär rational handeln. Er verstand früh, dass Gesellschaften nicht auf Fakten gebaut sind, sondern auf Narrative. Auf Geschichten, die so oft wiederholt werden, bis sie wie Naturgesetze wirken. Genau deshalb ist der Konflikt zwischen Gold und Bitcoin weit mehr als eine Finanzdebatte. Es ist ein Kampf zweier Narrative über die Zukunft der Zivilisation. Der Goldinvestor glaubt an Geschichte. Der Bitcoin-Investor glaubt an Zukunft. Beide kaufen keine Assets. Beide kaufen Bedeutung. Gold besitzt objektiv betrachtet einige bemerkenswerte Eigenschaften. Es ist knapp, haltbar, physisch greifbar und seit Jahrtausenden kulturell akzeptiert. Aber keine dieser Eigenschaften erklärt vollständig, warum Menschen bereit sind, ihm dauerhaft Wert zuzuschreiben. Gold produziert nichts. Es innoviert nicht. Es zahlt keine Dividende. Trotzdem fliehen Menschen in Krisenzeiten reflexartig in Gold. Warum? Weil Gold weniger ein Metall als ein psychologischer Anker ist. Gold trägt die Erinnerung vergangener Katastrophen in sich. Hyperinflationen, Kriege, Währungsreformen, Staatsbankrotte. Es ist das sedimentierte Misstrauen gegenüber politischen Systemen. Wer Gold kauft, kauft letztlich die Geschichte, dass menschliche Institutionen scheitern werden. Und historisch betrachtet ist das keine besonders gewagte Wette.
Gold, Bitcoin und der Krieg der Narrative
2 likes • May 14
...und bis wieder einer das Glas schüttelt, eine neue Variable in die Gleichung, eine neue Karte ins Spiel bringt. Anbei Hanta Verdachtsfälle und Austragungsorte der WM26 . Na so was😁
Zwischen Stoikern und Wagner – warum mich ein Satz nicht mehr loslässt
Es gibt Sätze, die begegnen mir nicht, weil ich sie suche – sondern weil ich gerade auf der Suche nach etwas anderem bin. So ging es mir mit Richard Wagner. Eigentlich war ich beim Stoizismus unterwegs, bei Klarheit, Disziplin, innerer Stabilität. Und dann steht da plötzlich dieser Satz: „Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun.“ Ich bleibe hängen. Nicht, weil ich Wagner suche – sondern weil ich mich selbst darin prüfe. Wagner schrieb das 1865, in seinem Essay „Was ist deutsch?“, in einer Zeit, in der Deutschland noch keine klare Form hatte. Kein stabiler Nationalstaat, sondern ein zersplitterter Raum aus Fürstentümern, kulturell reich, politisch schwach. Die Reichsgründung kam erst sechs Jahre später. Deutschland war damals weniger Realität als Projektionsfläche. Und Wagner war mittendrin. Kein stiller Denker, sondern ein Mann mit politischem Sendungsbewusstsein. 1848 stand er auf den Barrikaden, musste später ins Exil, lebte zeitweise als politischer Flüchtling. Gleichzeitig entwickelte er seine monumentalen Opern, baute mit Bayreuth eine eigene Welt, fast schon ein kulturelles Gegenuniversum. Ein Künstler mit Größenanspruch – und einem massiven Bedürfnis, Ordnung in eine zersplitterte Welt zu bringen. Wenn er also fragt „Was ist deutsch?“, dann sucht er keine Beschreibung. Er baut ein Ideal. Für ihn war das „Deutsche“ keine Herkunft, sondern ein Gegenentwurf zur damaligen Moderne: - gegen französische Oberflächlichkeit (aus seiner Sicht) - gegen englischen Utilitarismus - gegen alles, was schnell, praktisch und gefällig ist Er setzt dagegen: Tiefe, Ernst, Hingabe. Dinge tun, nicht weil sie nützlich sind, sondern weil sie innerlich notwendig sind. Das klingt groß. Vielleicht zu groß. Und ja, ich weiß, in welchem historischen Fahrwasser solche Gedanken später gelandet sind. Wagner war kein neutraler Geist. Seine Schriften sind durchzogen von Ideologie, Überhöhung und problematischen Abgrenzungen. Wer ihn liest, bekommt nie nur Philosophie, sondern immer auch Zeitgeist – und der ist im 19. Jahrhundert alles andere als harmlos.
Zwischen Stoikern und Wagner – warum mich ein Satz nicht mehr loslässt
4 likes • Apr 23
🥂
Stabilität ist die gefährlichste Illusion unserer Zeit
Stabilität ist eine Illusion. Ein schönes Märchen für Menschen, die glauben, sie könnten die Welt in Excel-Tabellen pressen und dann ruhig schlafen. Wir leben nicht in einer stabilen Welt, sondern im Chaos. Ordnung existiert nur auf Zeit. Wie eine ruhige See, bevor der Sturm kommt. Wie ein Boom, bevor er implodiert. Die Natur zeigt es uns permanent. Keine Konstante, keine Garantie, keine Sicherheit. Nur Zyklen, Brüche, Anpassung. Ein Wald brennt, wächst nach, stirbt wieder. Ein Ökosystem balanciert sich nicht, es kämpft. Immer. Und dann kommt der Mensch und fordert genau das, was es nicht gibt: stabile Märkte, planbare Renditen, Sicherheit. Er will das Unkontrollierbare kontrollieren. Das ist ungefähr so logisch, wie dem Wetter vorzuschreiben, wann es zu regnen hat. Die Realität ist unbequemer. Das Finanzsystem ist nichts anderes als Natur in Anzug und Krawatte. Komplex, vernetzt, fragil. Ein kleiner Impuls an der falschen Stelle genügt, und das ganze System beginnt zu kippen. Nicht linear, sondern exponentiell. Genau wie in der Natur. Was wir als Stabilität bezeichnen, ist in Wahrheit nur eine Phase, in der gerade nichts sichtbar kaputtgeht. Eine Pause, kein Zustand. Hier liegt der zentrale Denkfehler. Menschen planen, als wären diese ruhigen Phasen der Normalzustand. Dabei sind sie die Ausnahme. Wenn selbst die Natur keine Stabilität kennt, warum sollte ein von Menschen gebautes Finanzsystem stabil sein? Die ehrliche Antwort ist simpel und unbequem zugleich: Es ist es nicht. Es war es nie. Und es wird es nie sein. Was hast du davon, das zu verstehen? Du hörst auf, dich selbst zu belügen. Du hörst auf, Renditen zu planen, als wären sie garantiert. Du unterschätzt Risiken nicht mehr, nur weil sie gerade unsichtbar sind. Und vor allem suchst du Sicherheit nicht länger dort, wo es sie strukturell nicht geben kann. Das ist kein Pessimismus, sondern Klarheit. Und Klarheit ist die Grundlage für echte Stärke. Die Lösung liegt nicht darin, Stabilität zu finden, sondern ohne sie zu funktionieren. Robustheit schlägt Prognose. Optionalität schlägt Planung. Puffer schlägt Optimierung. Du baust kein Kartenhaus, das beim ersten Windstoß kollabiert, sondern ein System, das Schocks aushält oder sogar von ihnen profitiert. Das bedeutet, nicht von einem einzigen Szenario abhängig zu sein, nicht permanent am Limit zu operieren und Liquidität als strategische Waffe zu begreifen, nicht als unproduktives Kapital.
Stabilität ist die gefährlichste Illusion unserer Zeit
2 likes • Apr 23
Genau. Nicht nur drüber reden, Du musst buchstäblich Shiva sein.😅
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Jan Parusel
5
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@jan-parusel-2671
Unternehmensinhaber bei KIN GmbH und von Präsident Sprungking.at

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Joined Jul 20, 2024
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