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Der richtige Moment kommt wahrscheinlich nie.
Vielleicht kennst du diesen Gedanken: Eigentlich spüren wir schon länger, dass unser jetziges Leben nicht mehr richtig zu uns passt. Die Schule. Der Alltag. Der Ort, an dem wir leben. Vielleicht sogar die ganze Art, wie unser Familienleben gerade organisiert ist. Und trotzdem warten wir. Bis mehr Geld da ist. Bis die Kinder älter sind. Bis wir genau wissen, wohin. Bis wir weniger Angst haben. Bis endlich der richtige Moment kommt. Ich kenne das. Als wir unsere Reise als Familie begonnen haben, war längst nicht alles perfekt vorbereitet. Wir hatten nicht auf jede Frage eine Antwort und wussten nicht, wie sich unser Weg entwickeln würde. Und rückblickend bin ich froh darüber. Denn wir hätten vermutlich sehr lange warten können, bis sich alles sicher angefühlt hätte. Was wir stattdessen gelernt haben: Im Leben ist die Richtung oft wichtiger als das Tempo. 🌱 Deshalb muss deine Frage heute vielleicht gar nicht sein: „Soll ich meine Kinder aus der Schule nehmen?“ „Sollen wir auswandern?“ „Sollen wir alles verkaufen und losziehen?“ Das sind riesige Fragen. Vielleicht beginnt Veränderung viel kleiner: Was brauchen wir als Familie eigentlich wirklich? Was brauche ich? Was braucht mein Partner/meine Partnerin? Was braucht jedes einzelne unserer Kinder? Und dann: Was ist der kleinste nächste Schritt, den wir in diese Richtung gehen können? Vielleicht ist es ein ehrliches Gespräch. Eine Reise an einen Ort, den ihr euch vorstellen könnt. Ein Nachmittag, an dem ihr euren Familienalltag neu betrachtet. Eine Begegnung mit einer Familie, die bereits anders lebt. Oder einfach die Entscheidung, eure Gedanken einmal gemeinsam zu sortieren. Genau dafür biete ich auch meine Klarheitssession an. ❤️ Wir schauen gemeinsam auf eure aktuelle Situation, eure Bedürfnisse, eure Zweifel und darauf, welche nächsten Schritte für eure Familie stimmig sein könnten. Danach begleite ich euch eine Woche lang täglich im Support, damit die Gedanken aus unserem Gespräch nicht einfach wieder im Alltag verschwinden. Wenn ihr danach weiter begleitet werden möchtet, können wir das individuell verlängern.
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auf dem Weg zur Weltreise
Hallo ihr alle, schön bei euch zu sein. Wir sind gerade dabei unseren Wohnanhänger auszubauen und damit auf Weltreise zu gehen. Unser Sohn ist 5 und daher starten wir noch dieses Jahr, um ihn aus dem Schulradar herauszuhalten. Wir möchten ihn frei aufwachsen sehen und ich finde, dass das am Besten geht, wenn man dabei die Welt entdeckt. Wir starten zuerst nach Spanien und werden uns die nächsten Jahre in der EU aufhalten. Wir hoffen Gemeinschaften zu finden, zu denen wir immer wieder zurück kommen können und wo sich Freundschaften finden. In instagram unter weltentdeckerinmandy findet ihr uns Liebe Grüße Mandy
Kurz zu uns 🍀
Hi. Mein Name ist Max, ich lebe mit meiner Frau und unseren fünf Kindern derzeit in Deutschland (Allgäu). Uns beschäftigt das Thema Schule und selbstbestimmte Bildung seit etwa zwei Jahren sehr intensiv. Besondere Priorität hat das Thema Schulpflicht in den letzten zwei Monaten bekommen, da unsere Tochter (13 Jahre) seit den Pfingstferien zu Hause ist und ihre Bildung selbst in die Hand nimmt. 😊 Wir arbeiten uns gerade in verschiedene Gesetze und Strategien ein, wie ein Leben ohne Schulgebäudeanwesenheitspflicht in Deutschland möglich ist. Gleichzeitig spüren wir, dass der wachsende Druck durch Ämter, Behörden und die Gesellschaft um uns herum zunehmend anstrengend für uns wird und manchmal richtig Stress auslöst. Immer wieder erscheint uns also auch das Thema Auswanderung verlockend. Allerdings hat sich bisher in dieser Richtung noch keine Tür so recht öffnen wollen. Ich habe Michele einmal auf einem Kongress sprechen gehört und fand seine Art sehr erfrischend. So bin ich über zwei, drei Ecken hier gelandet. Wir träumen von einem Leben, in dem wir und unsere Kinder verbunden leben können – in ganzheitlichem Sinne. Wir mögen keine Kompromisse, keine Heimlichkeiten, keine Opferecken. Wir wollen am Morgen aufwachen mit der unbändigen Lust darauf, den vor uns liegenden Tag maximal kreativ, bewusst und bejahend zu gestalten. Segensgrüße 🪶
Eine andere Art Aufzuwachsen
Wir suchen Familien für eine kleine Gemeinschaft Wir fragen uns: Wie würde eine Kindheit aussehen, wenn wir sie ganz neu denken könnten? Nicht Kindergarten gegen Familie. Nicht Schule gegen Freiheit. Nicht ständiges Fördern gegen völlige Selbstüberlassung. Sondern etwas dazwischen: Familie + Natur + Gemeinschaft + freies Spiel + echtes Leben + gutes Lernen. Unsere Idee Wir möchten langfristig einen kleinen Ort schaffen, an dem etwa 10–15 Familien gemeinsam mit ihren Kindern leben oder eng verbunden sind. Ein natürlicher Ort mit: 🌳 Wald und viel freier Natur 🌱 Garten und vielleicht Tieren 🔨 Werkstatt 📚 Bibliothek 🎨 Atelier 🎵 Musik 🔬 Raum für Experimente und Wissenschaft 🍳 Gemeinschaftsküche 🔥 Feuerstelle und gemeinschaftlichen Plätzen Die Kinder sollen viel Zeit haben, Kind zu sein. Sie dürfen spielen, entdecken, bauen, klettern, streiten, sich versöhnen, träumen, lesen, Fragen stellen und eigene Projekte verfolgen. Gleichzeitig möchten wir ihnen Zugang zu Menschen geben, die etwas wirklich können: Handwerker, Musiker, Wissenschaftler, Naturmenschen, Künstler, Programmierer und andere Mentoren. Lernen soll aus dem Leben entstehen Wir möchten keine Kindheit, in der jeder freie Moment verplant ist. Aber wir möchten auch nicht, dass wichtige Grundlagen dem Zufall überlassen werden. Lesen, Schreiben, Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften und kritisches Denken sollen solide vermittelt werden – möglichst dann, wenn sie für das Kind Bedeutung bekommen. Nicht: „Du musst das lernen.“ Sondern möglichst oft: „Was möchtest du verstehen – und was brauchst du dafür?“ Familie bleibt Familie Wir möchten keine Institution schaffen, die Eltern ersetzt. Die Familie soll der sichere Mittelpunkt bleiben. Die Gemeinschaft soll sie ergänzen: Kinder haben andere Kinder. Eltern haben andere Erwachsene. Kinder erleben verschiedene Vorbilder. Und niemand muss alles allein leisten. Was uns wichtig ist Sicherheit ohne Überbehütung Freiheit ohne Beliebigkeit Verantwortung ohne Überforderung
Wir sind mittendrin
Anna, 38. Sven, 42. Eine Tochter, 4,5 – und mitten im Aufbruch. Das Zuhause wird gerade leergeräumt, Raum für Raum, Erinnerung für Erinnerung. Am 31. Mai werden die Schlüssel übergeben. Viel bleibt zurück und doch ist da dieses klare Gefühl: Es ist Zeit. Das Wohnmobil stellt sich quer, kein TÜV, viele Hürden. Und trotzdem wächst dahinter etwas Größeres. Schon lange ist spürbar: Dieses System passt nicht mehr. Also geht es los. Mit Herzklopfen, mit Unsicherheit aber vor allem mit Hoffnung. Für Freiheit. Für Nähe. Für ein Leben, das sich endlich wieder echt anfühlt.
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