Wenn wir ehrlich sind, gibt es im echten Leben kein Fach „Mathe“ von 9 bis 9:45 Uhr und danach „Deutsch“.
Heute haben wir gemeinsam gekocht.
Dabei wurde gelesen, gerechnet, gewogen, beobachtet, diskutiert, gefragt und ausprobiert.
War das jetzt Mathe?War das Deutsch?War das Naturwissenschaft?
Oder einfach Leben?
Je länger ich unsere Kinder beim Lernen beobachte, desto mehr glaube ich:
Deutsch, Mathe oder Englisch sind keine Hauptfächer.
Sie sind Werkzeuge.
Instrumente.
Mittel zum Zweck.
Die eigentlichen Hauptfächer des Lebens sind für mich andere:
🌿 Neugier
🌿 Selbstvertrauen
🌿 Verbundenheit
🌿 Kreativität
🌿 Philosophie
🌿 Konfliktfähigkeit
🌿 Verantwortung
🌿 Sinn
Denn wozu dient Lesen?
Um die Welt zu verstehen.
Wozu dient Schreiben?
Um Gedanken auszudrücken.
Wozu dient Mathe?
Um Zusammenhänge zu erkennen.
Die Werkzeuge sind wichtig.
Aber sie sind nicht das Ziel.
Deshalb trennen wir Lernen nicht künstlich in Schulfächer.
Wir versuchen, das Leben zu leben.
Und die sogenannten Schulfächer kommen dabei ganz natürlich mit.
Mich würde interessieren:
👉 Welche „Hauptfächer des Lebens“ würdest du für dein Kind wählen?
👉 Wo erlebst du Lernen ganz natürlich im Alltag?
👉 Und welche Herausforderungen begegnen euch dabei?
Ich freue mich auf eure Gedanken. 🌿