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17 contributions to Superkraft KI
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
Am Wochenende ging eine Meldung durch die Netzgemeinde, die ich hier nicht als News weiterreichen will. Ich will, dass du zwei Minuten investierst. Kurz, was passiert ist: Über eine einzige Google-Suche waren hunderte fremde Unterhaltungen mit der KI Claude lesbar. Darunter ein Krypto-Wallet mit Zugangsschlüssel, API-Keys, Lebensläufe mit Wohnadresse. Und geteilte Claude-Chats zeigen den Vornamen dessen, der geteilt hat. Wichtig, damit hier keine Panik entsteht: Private Chats waren nicht betroffen. Sichtbar wurde nur, was jemand selbst über einen Teilen-Link veröffentlicht hatte. Und genau da liegt der Denkfehler, den fast alle machen – ich eingeschlossen. Wir behandeln so einen Link wie eine Nachricht. „Guck mal, was die KI da ausgespuckt hat." Man schickt das rüber, der andere liest es, fertig. Fühlt sich an wie WhatsApp. Ist es aber nicht. Ein Teilen-Link erzeugt eine öffentliche Webseite. Ohne Passwort, ohne Ablaufdatum. Sie bleibt online, bis du sie aktiv löschst. Auch nach Jahren. Auch wenn du den Chat längst vergessen hast. Dein Auftrag für heute: Öffne in Claude: Einstellungen → Privacy → Shared Chats. Bei ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → Geteilte Links. Bei Gemini findest du es unter deinen Freigaben. Dort steht eine Liste. Die meisten Menschen haben sie noch nie geöffnet. Geh sie durch. Alles, was nicht bewusst öffentlich sein soll, löschst du. Das dauert wirklich nur zwei Minuten – und es ist der einzige Schritt, der zählt. Bei Google um Löschung bitten bringt nichts, solange die Seite noch erreichbar ist. Bei Claude bitte auch die geteilten Artefakte prüfen, die stehen in einer eigenen Liste. Und jetzt der Teil, für den es diese Community gibt: Schreib in die Kommentare, wie viele Links in deiner Liste standen. Nur die Zahl, keine Details. Ich mache den Anfang: 27 Ich frage das nicht aus Neugier. Ich frage, weil ich vermute, dass die meisten hier eine zweistellige Zahl finden werden – und weil es leichter fällt, ehrlich zu sein, wenn jemand vorangeht. Wer seine Zahl liest, denkt beim nächsten Mal vor dem Klick nach. Das ist der ganze Trick.
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
1 like • 12d
War nur eine Handvoll bei ChatGPT und üblicherweise hatte es nie geklappt - warum auch immer. Evtl. liegt es am Teams-Account.
Modell-Unterschiede
Vor einigen Tagen habe ich mit CLAUDE gearbeitet. Ich wollte, dass Zahlen aus Tabellen in sieben Dokumenten herausgefiltert werden und in eine neue WORD-Datei in einer DIN-A4-Tabelle zusammengefasst werden. In einer WO-Datei hatte ich eine kurze Beispieltabelle erstellt, an der sich FABLE orientieren sollte. FABLE sollte in einem bestimmten Ordner sich die Dateien ansehen und bearbeiten. Das Ergebnis war richtig nach ca. 4-5 Min., aber schlecht, oder sagen wir ‚mal enttäuschend dargestellt. Eine WO-Datei konnte FABLE nicht darstellen, aber eine html-Datei; ohne Farbunterschiede, ohne Linien jede zweite Zeile, wie in meiner Beispieldatei dargestellt. Am nächsten Abend habe ich die gleiche Aufgabe (mit zusätzlicher Spalte und Werten) ChatGPT gestellt. Ich bekam eine hervorragende Tabelle als WO-Datei, auch etwa nach 5 Min., als hätte ich meine Beispiel-Datei fortgeführt, in 7-8 Stunden. Bei ChatGPT musste ich die Dateien allerdings hochladen, was kein Problem machte. Habt ihr auch Unterschiede beim Arbeiten mit KI-Modellen festgestellt und wenn ja, wobei?
0 likes • 13d
@Jürgen Somorjai Die Abkürzung WO war mir mit der Bedeutung nicht geläufig. Dein ergebnis ist interessant, hätte ich so nicht vermutet. Aber kann sehr gut sein, dass ChatGPT da besser abschneidet, denn Open AI ist ja sehr nah an Microsoft.
1 like • 12d
@Jürgen Somorjai Naja, ChatGPT und Claude können das nativ nicht. Sie erstellen jedes Mal ein Python Programm. Und nicht jedesmal ein identisches, und ab und zu variieren sie sogar die Bibliotheken, die sie in die Programme einbinden. "KI ist halt keine Software" -mein Motto. Besser wird es jetzt gehen, wenn man entsprechende Connectoren einbindet. Aber nativ können die LLMs sowas halt nicht
Das stärkste offene KI-Modell der Welt ist da – und du wirst es trotzdem nicht nutzen
Hi zusammen, heute Nacht ist etwas passiert, das ihr diese Woche überall lesen werdet – und ich möchte euch vorher kurz einordnen, was davon für euch praktisch relevant ist. Denn das ist weniger, als die Schlagzeilen suggerieren. Aber das, was übrig bleibt, ist wichtig. Was passiert ist Moonshot AI aus China hat die Gewichte von Kimi K3 veröffentlicht. 2,8 Billionen Parameter, eine Million Token Kontext. In den unabhängigen Ranglisten landet das Modell weltweit unter den Top 3 – geschlagen nur von den absoluten Spitzenmodellen aus den USA. Es ist das stärkste offene Modell, das je erschienen ist. „Open Weight" heißt: Jeder darf die Gewichte herunterladen und selbst betreiben. Kein Anbieter dazwischen, kein Türsteher. Klingt nach dem Ende aller Abos, oder? Der Haken Die Gewichte belegen rund 1,4 Terabyte. Wer sie selbst betreiben will, braucht ungefähr hundert Hochleistungs-GPUs. Das ist kein Rechner unterm Schreibtisch, das ist ein Rechenzentrum. Bleibt die Schnittstelle. Die kostet 3 Dollar pro Million eingehender Token und 15 Dollar pro Million ausgehender. Premium-Preisklasse. K3 ist kostenlos wie eine Autobahn kostenlos ist. Du brauchst halt ein Auto. Und wer verkauft die Autos? Kurzer Blick hinter die Kulissen, weil ich das erhellend finde: Vergangenen Freitag haben 25 US-Unternehmen einen offenen Brief nach Washington geschickt – bloß keine Beschränkungen für offene Modelle. Unterschrieben haben Nvidia, Microsoft, Meta, IBM, Dell, Palantir. Nicht unterschrieben haben OpenAI, Anthropic und Google. Kein Zufall. Offene Modelle machen die Modellebene austauschbar – und verschieben das Geld eine Etage tiefer: auf Chips, Cloud, Rechenzentren. Genau dorthin, wo die Unterzeichner verdienen. Wer keine Modelle verkauft, sondern die Maschinen darunter, hat ein handfestes Interesse daran, dass Modelle billig werden. Das macht offene Modelle nicht schlecht. Aber es erklärt, warum die Begeisterung ausgerechnet von dort kommt. Was für dich wirklich drin ist Zwei Dinge, und die sind konkret:
Das stärkste offene KI-Modell der Welt ist da – und du wirst es trotzdem nicht nutzen
2 likes • 14d
Danke für das update. Die heute "ganz grossen" Modell braucht man zum Glück nur sehr selten, je nachdem, was man macht. Im Business-Alltag reichen meist schon die Vorläufer der aktuellen Modelle.
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
Kurz vorweg, weil es zeitkritisch ist: Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto hast, kann seit dieser Woche jeder aus deinen Fotos KI-Bilder bauen lassen. Standardmäßig. Ohne dich zu fragen. Ohne dir Bescheid zu geben. Was passiert ist Meta hat einen eigenen KI-Bildgenerator gestartet: Muse Image. Der Trick daran: Man kann in einem KI-Auftrag ein öffentliches Instagram-Profil per @-Zeichen markieren – so wie man jemanden in einem Kommentar erwähnt. Die KI zieht sich dann alles, was dort öffentlich sichtbar ist: Fotos, Reels, sogar Original-Töne. Und baut daraus ein neues Motiv. Ein Satz, ein markiertes Profil, ein paar Sekunden. Fertig. Kein Können nötig, kein Aufwand. Meta bewirbt das Modell mit dem Satz, es „kennt deine Welt". Genau das ist der strategische Punkt: OpenAI und Google kennen deine Freunde, deine Nachbarschaft, dein Gesicht nicht. Meta schon – aus Milliarden öffentlicher Fotos. Dieser soziale Graph ist Metas einziger echter Vorsprung im KI-Rennen, und den spielt der Konzern jetzt aus. Warum das mehr Leute trifft, als du denkst Nicht die Promis sind das Thema. Sondern: Creator, Coaches, Fotografen, Musikerinnen, Vereine, kleine Läden – alle, die ihr Profil bewusst offen halten, um gefunden zu werden. Genau die sind jetzt automatisch im Pool. Beispiel: Du hast als Fotografin Porträts öffentlich stehen, damit Kunden deinen Stil sehen. Jemand markiert dein Profil – und plötzlich existiert ein Bild, das aussieht wie deine Arbeit, aber nie durch deine Kamera gegangen ist. Die Lösung: 2 Minuten in den Einstellungen Du musst dein Konto nicht auf privat stellen. Es gibt einen eigenen Schalter: 1. Instagram-App öffnen → auf dein Profil 2. Oben rechts das Menü (drei Striche) → „Einstellungen und Aktivität" 3. Runterscrollen zu „Teilen und wiederverwenden" 4. Dort die Schalter deaktivieren – meist getrennt für Beiträge, Reels und Original-Audio Sinngemäß steht da: „Erlaube anderen, mit deinen Inhalten über Meta AI kreativ zu werden." Genau das schaltest du weg.
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
2 likes • 29d
✅ danke für den Tip! Opt-out ist ja leider meistens Standard, nur dazu muss man es ja erstmal wissen.
🚨 HÖRBEFEHL 🚨
Ja, du. Stopp mal kurz das Scrollen. Frag jetzt sofort eine KI: „Wie viele R stecken im Wort Strawberry?" Ich warte. … Falsch geraten? Willkommen im Club. Genau dieselbe KI, die dir mühelos eine Differentialgleichung löst, verzählt sich bei drei Buchstaben. Kein Witz, kein Bug — und der Grund dahinter verändert für immer, wie du mit KI umgehst. In Folge 2 von „KI, aber wie?" kläre ich: 🍓 warum eine KI keine Buchstaben sieht, sondern in Bausteinen denkt 🧮 warum „leicht" und „schwer" für sie etwas völlig anderes heißen als für dich 🛠️ drei Hebel, mit denen du ihre Macken einfach umgehst (und nie wieder einer nackten Zahl blind vertraust) Und: meine KI-Stimme ADA ist auch dabei — sie behauptet steif und fest, sie könne bis drei zählen. 😏 👉 Reinhören: podcast.schieb.de Danach machst du den Strawberry-Test mit deinen Kollegen. Versprochen, du wirst der Schlauste im Raum sein. 😎 P.S.: Schon gehört? Dann ab in die Kommentare — wie viele R hat deine KI gezählt? https://podcast.schieb.de
🚨 HÖRBEFEHL 🚨
3 likes • Jun 28
Mittlerweile sagt ChatGPT ja 3. Hiess Version 5 nicht intern "Strawberry", da sie genau diese Frage nicht mehr falsch beantworten sollte? Nur war man sich nicht sicher, ob dies aus dem LLM kam oder explizit dazu programmiert wurde. 😅
2 likes • Jun 29
@Jörg Schieb Ich denke auch, dass sie jetzt mit Python den String Zeichen für Zeichen durchgehen und zählen 😅
1-10 of 17
Frank Gassan
3
14 points to level up
@frank-gassan
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