Nicht die Situation stresst dich, sondern das, was du hineininterpretierst.
In meinem heutigen Post geht es um folgendes: Stress entsteht oft nicht durch das, was passiert, sondern durch das, was wir daraus machen. In diesem Impuls geht es um Emotionsregulation im Alltag, Reframing (kognitive Neubewertung) und darum, wie du in herausfordernden Situationen wieder mehr innere Ruhe, Klarheit und Handlungsfähigkeit findest – ohne Schönreden, sondern mit echter Resilienz und innerer Flexibilität. Heute im Meeting: Eine Kollegin verdreht die Augen, als ich spreche. Mein erster Gedanke: „Das war gegen mich gerichtet.“ Sofort steigt Druck in mir auf, sogar Stress, Zweifel, was sie wohl über mich gedacht hat und warum sie die Augen verdreht hat. Aber war das wirklich so? 👉 Was uns emotional aus der Bahn wirft, ist selten das Ereignis selbst, sondern unsere Interpretation. Die Emotionsforschung zeigt: 🔁 Reframing, also die kognitive Neubewertung, kann die emotionale Reaktion verändern, ohne dass sich im Außen etwas ändern muss. Aber wichtig: Es geht nicht ums Schönreden und auch nicht darum, immer umzudeuten. In meiner Ausbildung habe zum Resilienz-Coach habe ich gelernt: Resilienz ist keine rosa Brille. Resilienz ist innere Beweglichkeit. D.h. immer situativ entscheiden zu können: ➡️ Brauche ich gerade Abstand? ➡️ Ausdruck? ➡️ Klaren Fokus? ➡️ Oder einen Perspektivwechsel? 💡 Mini-Reflexion für heute: 1️⃣ Was ist faktisch passiert? (Ohne Geschichte, ohne Bewertung) 2️⃣ Welche Bedeutung hast du dem gegeben? (z. B. „Das war gegen mich gerichtet.“) 3️⃣ Welche andere, realistische Deutung ist ebenfalls möglich? (z. B. „Die Person stand selbst unter Druck.“) Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Wahlfreiheit im Denken und damit im Fühlen. Und du? In welchen Situationen hilft dir ein Perspektivwechsel? Wann brauchst du bewusst etwas anderes als Reframing? Lass uns austauschen. Ich bin gespannt auf deine Erfahrung. https://www.linkedin.com/in/yvonne-hillig-a78467194/