🔇 𝗧𝗲𝘂𝗿𝗲 𝗕𝗼𝘀𝗲-𝗚𝗲𝗿ä𝘁𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗙𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 Und genau deshalb predige ich seit Jahren: 👉 „Smart“ heißt leider oft auch: abhängig vom Hersteller. Bose hat den Cloud-Support für viele 𝗦𝗼𝘂𝗻𝗱𝗧𝗼𝘂𝗰𝗵-𝗚𝗲𝗿ä𝘁𝗲 abgeschaltet. Betroffen sind Lautsprecher und Netzwerk-Player aus den Jahren 2013 bis 2015. Teilweise wurden Restbestände sogar bis heute verkauft. Die Folge: Geräte, die mal richtig teuer waren, verlieren plötzlich zentrale Funktionen. 👉 𝗪𝗮𝘀 𝗻𝘂𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁 - Steuerung über die SoundTouch-App - Internetradio direkt über Bose - Dienste wie Spotify, Deezer, TuneIn oder Amazon Music über die Bose-App - Änderung der Stationstasten - Sicherheitsupdates - teilweise Stereo-Funktionen zwischen Geräten Bose begründet das mit einer veralteten Cloud-Infrastruktur, deren Betrieb und Weiterentwicklung nicht mehr wirtschaftlich sei. 👉 𝗚𝗮𝗻𝘇 𝘁𝗼𝘁 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝗿ä𝘁𝗲 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 Weiterhin möglich: - Bluetooth - AirPlay - Spotify Connect - AUX-Eingang mit externem Radio-Adapter - normale Fernbedienungsfunktionen Mit etwas Basteln kann man die Geräte also noch nutzen. Aber mal ehrlich:Wer damals teilweise 1.000 € oder mehr bezahlt hat, dürfte sich jetzt trotzdem ziemlich veräppelt fühlen. 👉 𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 Früher funktionierte ein Verstärker oft 20 Jahre.Heute hängt selbst ein Lautsprecher an: - Cloud-Diensten - Hersteller-Servern - Apps - Benutzerkonten Wenn der Hersteller abschaltet, verliert die Hardware plötzlich Fähigkeiten – obwohl technisch oft noch alles funktionieren würde. 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁?Eher schwierig. 𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Das ist wieder ein gutes Beispiel dafür, warum ich bei Technik immer sage: 👉 Je mehr Cloud-Zwang, desto größer die Abhängigkeit. Und genau deshalb sollte man sich vor dem Kauf fragen: „Besitze ich das Gerät wirklich?“…oder miete ich am Ende nur Funktionen auf Zeit?