KI-Moratorium : Darum ist eine Drosselung der KI-Entwicklung so schwierig. Aktualisiert am 16.09.2026, 17:23 Uhr Nicht nur vielen Menschen, sondern auch den Entwicklern selbst bereitet der rasante Fortschritt bei KI Sorgen. Sie fordern die Politik auf, Regulierungen zu beschließen. (Symbol) © IMAGO/Anadolu AgencyRasid Necati Aslim (rauskopiert von web.de) Branchenvertreter und Experten warnen vor einer zukünftig unkontrollierbaren Künstlichen Intelligenz. Einige fordern, die KI-Entwicklung politisch zu drosseln. Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt allerdings China. Die Chefs führender Entwickler von Künstlicher Intelligenz (KI) in den USA haben dazu aufgerufen, wegen der Gefahren der neuen Technologie ihre Entwicklung gemeinsam abzubremsen. Allerdings stehen dem der harte Wettbewerb in einer Milliardenbranche, die Vorbehalte der US-Regierung sowie geopolitische Faktoren im Wege – und auch der Chef der Facebook-Mutter Meta, Mark Zuckerberg, wendet sich gegen eine Verlangsamung der KI-Entwicklung. Das Thema KI war auch Teil der Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Lage der Union. Sie stellt sich bei der Diskussion um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz gegen US-Präsident Donald Trump. In ihrer Rede betonte die Politikerin die Risiken von fortschrittlichen KI-Modellen und kündigte an, die wichtigsten Labore zu einer Diskussion darüber einzuladen, wie Europa die Industrie dabei unterstützen könne, bei der Entwicklung einen Gang zurückzuschalten. Warum drücken führende KI-Entwickler auf die Bremse? Der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, rief am Samstag in einem Essay auf seiner Website dazu auf, das Tempo zu "verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern". Die dadurch "gewonnene Zeit" solle sinnvoll genutzt werden, um die durch KI entstehenden Risiken besser zu verstehen und einzudämmen.