📱 AUFLÖSUNG Aktives Zuhören
Viele haben sich an der gestrigen Frage beteiligt! Super!
Die Antwort: lautet 🥁🥁
C) – und das ist keine Soft Skill, sondern harte Neurobiologie.
Wenn ein Zuhörer aktiv paraphrasiert, validiert und nachfragt, synchronisieren sich die Gehirnmuster von Sprecher und Zuhörer – messbar im temporoparietalen Übergang (TPJ).
Was passiert:
  1. Spiegeln: Dein Gehirn simuliert, was der Sprecher sagt
  2. Antizipieren: Bei hohem Verständnis bist du dem Sprecher VORAUS – du antizipierst, was kommt
  3. Vertrauen: Je höher die Synchronisation, desto tiefer die Verbindung
Der biologische Hebel: Der Vagusnerv
Aktives Zuhören aktiviert den Vagusnerv – deine "biologische Bremse" für Stress.
Ein hoher Vagal Tone bedeutet:
  • Bessere Emotionsregulation
  • Schnellere Erholung von Stress
  • Authentischere Präsenz
Das Faszinierende: Aktives Zuhören reguliert nicht nur dein Gegenüber – es reguliert auch dich selbst.
Der Meta-Hack:
Langsame Atmung während des Zuhörens (6-7 Sek. ein, 8-9 Sek. aus):
  • Aktiviert direkt den Vagusnerv
  • Erhöht deine Präsenz
  • Überträgt sich auf dein Gegenüber (Co-Regulation)
Du wirst ruhiger. Dein Gegenüber wird ruhiger. Die Synchronisation verstärkt sich.
💡 Alle Inhalte auch in der App: neurohacking-app.vercel.app
🔬 Deep Dive: Die drei Phasen im Detail, Polyvagal-Theorie (Wahr oder Mythos?), vollständiges Zuhör-Protokoll und Vagusnerv-Stimulation – im Classroom.
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Dr. med. Orell Mielke
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