Vor Kurzem hatte ich ein spannendes Gespräch mit einem IT-Experten über das Thema Preisgestaltung für Freelancer.
Dieser erzählte mir, dass einer der größten Hebel für mehr Erfolg und höhere Umsätze gar nicht unbedingt mehr Projekte sind, sondern die Art, wie man seine Leistung bepreist.
Viele Freelancer rechnen nach Stunden oder Tagen ab. Dadurch ist das Einkommen automatisch an die eigene Arbeitszeit gekoppelt. Irgendwann stößt man dabei an eine natürliche Grenze.
Sein Ansatz war ein anderer: Statt Zeit zu verkaufen, verkauft man das Ergebnis. Wenn man ein konkretes Problem für einen Kunden zuverlässig lösen kann und dadurch einen hohen Mehrwert schafft, sollte sich der Preis eher an diesem Mehrwert orientieren als an der investierten Zeit.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man über genügend Erfahrung verfügt, um den Nutzen für den Kunden realistisch einschätzen und auch zuverlässig liefern zu können.
War euch dieser Ansatz bereits bekannt? Rechnet ihr selbst eher nach Zeit oder orientiert ihr eure Preise bereits am Mehrwert, den ihr für eure Kunden schafft?