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DEENA DUNYA ۩

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2 contributions to DEENA DUNYA ۩
Von Zwang zu Liebe - Wudu | TAG 4
Wenn es um das Waschen ging, dann habe ich es früher nie gemocht. Am schlimmsten war es, meine Füße zu waschen. Jedes Mal, wenn ich dazu genötigt wurde, mich zu waschen, habe ich nur so getan und es schnell hinter mich gebracht. Weil ich nicht verstanden hatte, warum. Die einzige Verbindung, die es in meinem Kopf gegeben hat, war: „Bevor du betest, musst du dich waschen." Und da es für mich früher Zwang war zu beten, wurde das Wudu auch zu einem Zwang. Erst heute, Jahre später, verstehe ich überhaupt, warum es so wichtig ist. Und welche Vorteile es bringt ... und das nicht nur in ritueller Hinsicht. Der Prophet ﷺ sagte: „Wer das Wudu vollzieht und es gut macht, verlassen die Sünden seinen Körper, sogar unter seinen Nägeln hervor." (Muslim) Aber das alles hat erst angefangen, als ich selbst angefangen habe, mich für Allah zu entscheiden. Nicht weil jemand es mir gesagt hat, sondern weil ich es wollte. "Es gibt keinen Zwang im Glauben." (Al-Baqarah 2:256) Und heute bestrebe ich, die Sunnah unseres geliebten Propheten ﷺ zu erfüllen. Und da gibt es drei Punkte, von denen ich vorher kaum etwas wusste: PUNKT 1: BISMILLAH & NIYYAH Du beginnst das Wudu mit Bismillah, um deine Niyyah festzulegen. Du wäschst dich für Allah, nicht aus Gewohnheit. Der Prophet ﷺ sagte: „Es gibt kein Wudu für denjenigen, der den Namen Allahs nicht erwähnt." (Abu Dawud, Ibn Majah) PUNKT 2: KHILAL - DURCHSTREIFEN DES BARTES Wenn du einen Bart hast, gehst du mit nassen Fingern durch, wenn du dein Gesicht wäschst. Das ist Sunnah. Der Prophet ﷺ pflegte seinen Bart während des Wudu zu durchstreifen (Khilal). (Tirmidhi) PUNKT 3: KEIN WASSER VERSCHWENDEN Du verschwendest kein Wasser. Auch wenn du an einem Fluss stehen solltest. Nicht mal ein einziger Tropfen. Der Prophet ﷺ sah Sa'd beim Wudu und fragte: „Was ist diese Verschwendung?" Sa'd antwortete: „Gibt es Verschwendung im Wudu?" Der Prophet ﷺ sagte: „Ja, selbst wenn du an einem fließenden Fluss bist." (Ibn Majah) "Und esst und trinkt, doch überschreitet das Maß nicht. Wahrlich, Er liebt nicht diejenigen, die das Maß überschreiten." (Al-A'raf 7:31)
1 like • Feb 21
Auch ich hatte früher sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Es fiel mir oft schwer, immer wieder Wudu zu machen, besonders das Waschen der Füße. Einige Gelehrte haben unter bestimmten Umständen erlaubt, über die Socken zu streichen, wenn sie aus bestimmten Materialien hergestellt sind. Ob das genau so stimmt und welche Rechtsschule das wie bewertet, weiß ich allerdings nicht. Das müsste man genauer recherchieren. Trotzdem finde ich, dass solche Erleichterungen sehr hilfreich sein können, besonders am Anfang oder wenn es einem schwerfällt, konsequent zu bleiben. Danke für deinen motivierenden Beitrag, Bruder Prince
Von der Absicht zur Umsetzung: Wie ich durch klare Aussagen meine Ziele manifestiere
Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh Das ist Tag 1, an dem ich meine Gedanken mit euch, meinen Brüdern und Schwestern, teile: Nachdem ich vor 48 Tagen begonnen habe, jeden Tag nach Fajr 1000 Wörter zu schreiben, konnte ich viele Einblicke in meine Gedanken gewinnen, die sich sehr positiv auf mein Leben auswirken. Es ermöglichte mir mehr Klarheit zu haben und alles loszuwerden, was in meinem Kopf überschüssig ist. Ich habe schon öfter versucht, ein Journal in Form eines Traumtagebuchs oder eines Kalenders zu führen, aber nach wenigen Tagen habe ich immer wieder damit aufgehört. Denn das Stichwort ist „versucht“. Wenn man sich selbst sagt, dass man es nur versuchen wird, dann lässt es Raum für andere Möglichkeiten, weshalb es einfacher wird, es nicht mehr zu tun, da, wenn man es auslässt, man sich selbst nicht angelogen hat. Denn man hat es ja vorher versucht. Daher war es für mich wichtig, eine klare Aussage zu treffen. Entscheidungen sind schwer, weil man sich von etwas scheiden muss. Aber genau diese bewusst getroffenen Entscheidungen haben mir geholfen, meinen Fokus zu verstärken. Die Entscheidung zu treffen, spiegelt sich in der Art und Weise wider, in der ich sie mir aufgeschrieben habe. Anstatt zu sagen, „ich werde versuchen, jeden Tag 1000 Wörter zu schreiben“, habe ich mir vorgenommen, „ich schreibe jeden Tag 1000 Wörter.“ Diese kleine Veränderung, die den Vorteil hat, dass sie die Aussage klar macht, hat mich zu der Person gemacht, die jeden Tag seit 48 Tagen 1000 Wörter am Morgen schreibt. Damit möchte ich betonen, wie wichtig es ist, wie man Dinge formuliert. Und durch das gedankenfreilassende Schreiben, bei dem ich alles niedergeschrieben habe, woran ich gedacht habe und es mir danach angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass ich genau diese Formulierungen sehr oft nutze. Formulierungen, die nicht klar sind und Freiraum für Optionen lassen. Diese Wörter nennt man Modalwörter und führen dazu, dass man das, was man sich selbst vornimmt, nicht einhält.
1 like • Jan '24
Super Beitrag und sehr hilfreiche Tipps. „Versuchen“ gibt wirklich Spielraum für andere Tätigkeiten. Heutzutage benutzen wir das Wort „InshAllah“ auch viel zu oft und keiner weiß wirklich was es bedeutet. Wir benutzen es wie „versuchen“ oder „mal schauen“. Wichtig ist, dass wir es selbst vom Herzen wollen.
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Shah Zeb Ahmed
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@shah-zeb-ahmed-1222
Young Muslim Professional in Berlin

Active 63d ago
Joined Jan 20, 2024