Seit fast fünf Monaten habe ich das Gefühl gehabt, nicht mehr voranzukommen. Und ich weiß genau, woran das liegt ... nicht nur, dass ich aufgehört habe, mich zu bewegen und weniger zu laufen am Tag ... was ein sehr großer Teil davon ist ... sondern weil ich nicht auf Allah gehört habe ... was zum seelischen Stillstand geführt hat. Über die Zeit, die ich mit mir selbst verbracht habe, in der ich mich aktiv darum gekümmert habe, ein besserer Muslim und Mitmensch zu sein, habe ich gemerkt, wie eine Entscheidung mein ganzes Leben verändert hat. Allah weiß von Anfang an, was gut für dich ist und was nicht ... und durch meine täglichen Bemühungen, Allah näherzukommen, ist es mir gelungen, in meinem Umfeld zu erkennen, was mir guttut und was nicht. Doch im Verlaufe der Zeit habe ich mich gegen diese Erkenntnisse gestellt, die mir eingegeben wurden ... und das nur, weil ich meiner niederen Begierde nachgegeben habe. Nur wegen meiner Lust habe ich mich quergestellt und das tut mir so leid. Ich bin schwach und erbärmlich und ich bitte um Verzeihung. Es war mir von Anfang an klar, aber ich habe mein Bestes gegeben, um die Forderungen von Allah zu biegen und zu beugen, und bin dabei kläglich gescheitert. Kein Wunder, Allah ist der Starke, der Weise. Er weiß, was gut für mich ist und was schlecht ist ... und hätte ich von Anfang an auf ihn gehört, dann hätte sich mein Segen bis zum heutigen Tag um ein weit Mehrfaches kumuliert. Aber das ist nun passiert und ich akzeptiere es. Es ist genau so gekommen, wie es kommen sollte ... Alhamdulillah. Aber ich bereue es sehr, nicht gehört zu haben und aktiv weggeschaut zu haben. Es tut weh und ich arbeite sehr stark daran, wieder Allahs Nähe zu erlangen. Denn ohne seine Nähe findet mein Herz keine Ruhe ... denn, „Wahrlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe.“ (Sure Ar-Ra'd, 13:28)