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❓ FRAGE DES TAGES: Was bringt mehr fürs Langzeitgedächtnis?
Du hast etwas Wichtiges gelernt – eine neue Software, ein Konzept, Fakten für eine Präsentation. Eine Woche später sollst du es noch wissen. Was machst du? 🗳️ Poll-Optionen: A 📖 Den Stoff nochmal durchlesen B 🧪 Mich selbst testen (ohne nachzuschauen) C 📝 Eine Zusammenfassung schreiben D 🗣️ Es jemandem erklären E ⏰ Kurz vor dem Termin nochmal reinschauen Die Antwort morgen wird die meisten überraschen. Kleiner Hinweis: Die beliebteste Strategie ist gleichzeitig die ineffektivste.
3 likes • 6h
F- mir selber erklären, ....ich glaube, die besten Methoden wären Zusammenfassung schreiben und dabei laut das zu Schreibende sprechen
✅ AUFLÖSUNG: Welcher Lerntyp bist du?
Gestern habt ihr abgestimmt. Viele von euch haben einen klaren "Lerntyp" gewählt oder eine Mischung. Hier ist die unbequeme Wahrheit: Es ist egal. Der Mythos: Die Idee der "Lernstile" (VARK: visuell, auditiv, lesen/schreiben, kinästhetisch) sagt: "Menschen lernen besser, wenn der Unterricht zu ihrem Stil passt." Das klingt logisch. Es fühlt sich richtig an. Und es ist wissenschaftlich nicht haltbar. Was die Forschung zeigt: Eine Meta-Analyse aus 2024 (Frontiers in Psychology) hat 21 Studien mit über 1.700 Teilnehmern ausgewertet: - Nur 26% der Messungen zeigten überhaupt einen Vorteil - Der Effekt war zu klein für praktische Relevanz - Fazit der Forscher: "Zu klein und zu selten für weitverbreitete Nutzung" Trotzdem glauben über 80% der Lehrer weltweit an Lernstile. Warum der Mythos so hartnäckig ist: 1. Er fühlt sich wahr an – Wir haben Präferenzen, also müssen sie wichtig sein 2. Er ist schmeichelhaft – "Ich bin ein visueller Typ" klingt besser als "Ich mag Bilder" 3. Er entlastet – "Ich lerne schlecht, weil der Lehrer nicht zu meinem Stil passt" (Warum sind die meisten Menschen "visuelle" Lerntypen? Naja, Sehen hat die grösste Repräsentation aller Sinne im hinteren Teil des Hirnes) Was wirklich funktioniert: Statt deinem "Stil" zu folgen, nutze Techniken, die für ALLE funktionieren: - Aktiver Abruf (Testing Effect) – Dich selbst testen statt nochmal lesen - Verteiltes Lernen (Spaced Repetition) – Über Tage verteilen statt alles auf einmal - Tiefe Verarbeitung – "Warum ist das so?" fragen statt nur "Was steht da?" Diese Techniken haben starke wissenschaftliche Belege – im Gegensatz zu Lernstilen. Dein Neurohack für heute: Vergiss deinen "Lerntyp". Konzentrier dich stattdessen auf Techniken, die nachweislich funktionieren. Donnerstag zeige ich dir die beste davon. 🔬 Deep Dive für Level 5: Im Classroom findest du die vollständige Analyse – inkl. der Original-Studie und warum dieser Mythos so viel Schaden anrichtet.
9 likes • 1d
Meine beste Aufnahmezeit für Neues ist ab ca 22:00 Uhr. Da scheinen bei mir alle Merkkanäle offen zu sein. Wenn irgendwie alles zur Ruhe gekommen ist, kann ich mich wunderbar -ablenkungsfrei- konzentrieren. Wenn ich neues aufnehme, dann ist für mich das beste, ich hau mal 10 - 15 Minuten rein, dann eine kleine Pause indem ich alles wiederhole um dann das selbe Muster zu wiederholen. ich versuche das Gelesene dann auch mit eigenen Worten wiederzugeben.
6 likes • 1d
@Dr. med. Orell Mielke ich glaub ich hab sowohl die Lerche, als auch die Eule in mir... ich bin früh wach und habe eine geringe Anlaufphase. Vormittags, kurz vor Mittag ein kleines tief, tagsüber normal. Zwischen 18 -21 Uhr hab ich einen geistigen Absacker und dann nach 22.00 Uhr gehts bei mir wieder voll dahin, da dürstet es mich förmlich mir neue Erkenntnisse beizubringen :-). Natürlich gibt es auch Tage, da ist alles anders
🧠 Modul 4 startet: Bist du auch ein "visueller Lerntyp"?
Hallo Neurohacker! heute startet Modul 4: Leistung & Lernen – und wir beginnen mit einem Thema, das jeden betrifft: Lernen & Gedächtnis. Nicht als trockene Theorie. Sondern als echte Werkzeuge, die du morgen nutzen kannst. Die Frage der Woche: Welcher Lerntyp bist du? (Am ehesten, nicht ausschliesslich natürlich) Die meisten Menschen haben eine klare Antwort. 👉 Diskussion & Auflösung morgen Was dich diese Woche erwartet: - Wie Lernen funktioniert - Die eine Technik, die fast niemand nutzt (obwohl sie am besten wirkt) - Kann ein Duft im Schlaf dein Gedächtnis verbessern? Übrigens: Dieses Modul ist riesig. In den nächsten 3 Wochen haben wir über 80 Neurohacks, Mythen und News recherchiert. Wir können hier nur 9 davon präsentieren. Den Rest findest du in der Neurohacking App – keine klassische App, sondern eine Web-Anwendung, die du auch auf dem Handy nutzen kannst. 👉 neurohacking-app.vercel.app Entweder registrieren, oder Magic Link verwenden, falls du schonmal Zugang hattest Wichtig: Die Inhalte werden nach und nach ausgerollt, sie sind nicht immer sofort verfügbar! Die Beta-Phase endet nach diesem Modul. Danach starten die Mitgliedschaften. Bis morgen Orell
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lesen und dann stichworte aufschreiben und wenn möglich, das gelesene gerne ausprobieren/umsetzen
📱 AUFLÖSUNG Aktives Zuhören
Viele haben sich an der gestrigen Frage beteiligt! Super! Die Antwort: lautet 🥁🥁 C) – und das ist keine Soft Skill, sondern harte Neurobiologie. Wenn ein Zuhörer aktiv paraphrasiert, validiert und nachfragt, synchronisieren sich die Gehirnmuster von Sprecher und Zuhörer – messbar im temporoparietalen Übergang (TPJ). Was passiert: 1. Spiegeln: Dein Gehirn simuliert, was der Sprecher sagt 2. Antizipieren: Bei hohem Verständnis bist du dem Sprecher VORAUS – du antizipierst, was kommt 3. Vertrauen: Je höher die Synchronisation, desto tiefer die Verbindung Der biologische Hebel: Der Vagusnerv Aktives Zuhören aktiviert den Vagusnerv – deine "biologische Bremse" für Stress. Ein hoher Vagal Tone bedeutet: - Bessere Emotionsregulation - Schnellere Erholung von Stress - Authentischere Präsenz Das Faszinierende: Aktives Zuhören reguliert nicht nur dein Gegenüber – es reguliert auch dich selbst. Der Meta-Hack: Langsame Atmung während des Zuhörens (6-7 Sek. ein, 8-9 Sek. aus): - Aktiviert direkt den Vagusnerv - Erhöht deine Präsenz - Überträgt sich auf dein Gegenüber (Co-Regulation) Du wirst ruhiger. Dein Gegenüber wird ruhiger. Die Synchronisation verstärkt sich. 💡 Alle Inhalte auch in der App: neurohacking-app.vercel.app 🔬 Deep Dive: Die drei Phasen im Detail, Polyvagal-Theorie (Wahr oder Mythos?), vollständiges Zuhör-Protokoll und Vagusnerv-Stimulation – im Classroom
6 likes • 4d
danke für deine erklärenden Ausführungen
🧠 NEUROHACK | Aktives Zuhören
Aktives Zuhören" kennst du wahrscheinlich aus jedem Kommunikationsseminar. Nicken, Blickkontakt, "Mhm" sagen, paraphrasieren. Stell dir vor, du sprichst mit jemandem, der dir wirklich zuhört. Nicht nur wartet, bis er selbst reden kann. Sondern wirklich präsent ist. Vor allem im beruflichen Kontext! Was, glaubst du, passiert dabei neurologisch im Gehirn deines Gegenübers? A) Gar nichts Besonderes – ist halt höflich B) Dopamin-Ausschüttung (fühlt sich gut an, gehört zu werden) C) Die Gehirne von Sprecher und Zuhörer synchronisieren sich D) Oxytocin-Anstieg (Vertrauen) Wie oft hörst du in Meetings wirklich zu (vs. wartest, bis du dran bist)? (Die Antwort zeigt, warum "aktives Zuhören" kein Soft Skill ist, sondern harte Neurobiologie) Morgen mehr dazu. Und zu einer umstrittenen Theorie
8 likes • 5d
C für mich ist aktiv zuhören, wenn ich zuhöre, auch das Gehörte bestätige, aber auch in einesn Diskurs eintreten kann... dann bin ich auf "einer Wellenlänge" mit dem Sprecher, dabei kann ich durchaus anderer Meinung sein, als der Sprecher aktiv zuhören beudet für mich auch, bei einem Vortrag oder in einem Meeting aktiv Notizen zu machen, meine Gedanken dazu.. niederzuschreiben... ansonsten kann es leicht sein, dass man abdriftet, das man von der Rolle des Zuhörers schnell in die Rolle des Berieselten schlittert und man sich geistig zurücklehnt
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Sepp Hpunkt
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@sepp-hpunkt-5655
Hobbyfotograf, neugierig auf KI-gestützte Bilderstellung und kreative Workflows.

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