Humanoider Roboter gewinnt Halbmarathon
đ€ Heute morgen ist ein Roboter einen Halbmarathon in 50 Minuten gelaufen. Ich musste das zweimal lesen. Kurz zur Einordnung, warum mich das umhaut: Letztes Jahr beim selben Rennen in Peking brauchte der schnellste Roboter noch 2 Stunden 40 Minuten. Er wackelte, musste teilweise begleitet werden, sah aus wie ein betrunkener Praktikant auf Eis. Ein Jahr spĂ€ter: 50 Minuten. Schneller als jeder menschliche Teilnehmer. Fast drei Mal so schnell wie im Vorjahr. Ich kenne kaum eine Technologie, die in 12 Monaten so einen Sprung macht. AuĂer einer. Und genau die steckt drin. Die Hardware dieser Roboter ist seit Jahren Ă€hnlich. Zwei Beine, Motoren, Sensoren, Akku. Nichts Magisches. Was sich verĂ€ndert hat, ist das Gehirn: die KI, die in Echtzeit entscheidet, wie der Roboter bei Wind, unebenem Boden und Kopfsteinpflaster das Gleichgewicht hĂ€lt. Vor zwei Jahren hĂ€tte diese Rechenleistung einen Serverraum gefĂŒllt. Heute lĂ€uft sie in einem Rucksack mit. Das ist der eigentliche Wahnsinn an der Geschichte. Und deshalb schaue ich mir solche Shows genau an â nicht weil ich Robotik-Fan bin, sondern weil sie der ehrlichste Gradmesser fĂŒr den KI-Fortschritt sind, den wir gerade haben. Ein Chatbot kann halluzinieren, ohne dass es sofort auffĂ€llt. Ein Roboter, der umfĂ€llt, fĂ€llt um. Punkt. Deshalb meine Frage an euch: Wo wĂŒrdet ihr euch als Erstes einen Roboter wĂŒnschen? â In der KĂŒche? â Im Haushalt (bĂŒgeln, putzen, aufrĂ€umen)? â In der Pflege (Stichwort FachkrĂ€ftemangel)? â Im Job? â Oder: BloĂ nicht, lasst mich in Ruhe? Schreibt's in die Kommentare â ich bin wirklich neugierig. Das Bild, das daraus entsteht, sagt uns mehr ĂŒber die Zukunft als jede Marktprognose. PS: Elon Musks "Optimus" soll Ende nĂ€chsten Jahres fĂŒr 30.000 Dollar kommen. Sind wir darauf vorbereitet? Eher nicht. Genau darum machen wir hier in der Community das, was wir machen. đȘ