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15 contributions to Mission Papa Power
„Ich will nicht zur Paartherapie...“ (Und die Wahrheit über unsere Ausflüchte) 🛠️👇
Hey Männer, Frage: Wer von euch hat Bock, sich auf die Couch eines Therapeuten zu setzen und sich von einem Fremden die eigenen Fehler vorrechnen zu lassen? Eben. Fast keiner. Wenn das Thema „Paartherapie“ auf den Tisch kommt, blocken wir Männer oft ab. Da kommt schnell der Gedanke: „Früher waren die Leute doch auch nicht ständig in Therapie, oder? Die haben das auch so hingekriegt.“ Aber schauen wir mal der Wahrheit ins Auge: Bei unseren Großeltern lief es oft eben nicht gut. Da wurde weggesehen, geschwiegen und die Ehe bis zum bitteren Ende ausgesessen – Hauptsache, die Fassade stand. Das ist kein Vorbild. Das wollen wir für uns und unsere Kinder nicht. Warum sträuben wir uns also trotzdem so gegen die Therapie? Und was passiert dann? ➡️ Die Falle: Ausflüchte und faule Anpassung Meistens ist es die Angst vor Gefühlen wie Scham oder Schuld. Aber die eigentliche Falle schnappt danach zu: Wenn unsere Frau merkt, dass wir blockieren, zieht sie sich emotional zurück. Und in uns Vätern steigt eine fundamentale Angst auf: Die Angst, am Ende allein dazustehen. Und was tun wir Männer dann oft? Wir suchen Ausflüchte und fangen an, uns faul anzupassen. Wir nicken alles ab, schlucken unseren Ärger runter und tun so, als wäre alles okay, nur um den Frieden zu wahren. Wir stehen nicht mehr zu uns selbst, zu unseren Werten und unseren Grenzen. Wir werden zum „Nice Guy“, der es ihr recht machen will, um sie nicht zu verlieren. Aber das Paradoxe ist: Genau diese schwache Anpassung schiebt sie noch weiter weg. Frauen spüren, wenn wir nicht echt sind. Wenn wir unsere Identität aufgeben, verlieren wir unsere Anziehungskraft und Führung. ➡️ Die Medizin: Radikale Ehrlichkeit Der einzige Ausweg aus dieser Abwärtsspirale ist radikale Ehrlichkeit. Das Schweigen der alten Generation zu brechen bedeutet nicht, alles abzunicken – es bedeutet, die Maske fallen zu lassen. Auch auf die Gefahr hin, dass es ungemütlich wird. Therapie ist ein Werkzeug, aber nicht der einzige Weg. Wenn meine Frau Mareen mich heute nach einer Therapie fragen würde und ich absolut blockieren würde, wäre meine Pflicht als Mann nicht zu sagen: „Brauchen wir nicht.“
„Ich will nicht zur Paartherapie...“ (Und die Wahrheit über unsere Ausflüchte) 🛠️👇
3 likes • Jul 18
Starker Vorschlag! Radikale Ehrlichkeit!!
3 likes • Apr 6
Wichtig finde ich auch die Schuld nicht z.B durch Umstände zu "entschuldigen". Diese können sie erklären, aber es bleibt Schuld, sonst verharmlosen wir das, was Falsches passiert ist. Dagegen kann ein ausgesprochenes "Ich vergebe dir" wo gar keine Schuld war, benutzt werden, um sich über den anderen zu erheben, mich "in seine Schuld zu stellen"... hab ich vor kurzem erlebt. Versteht ihr, was ich meine?
3 likes • Apr 25
@Benjamin Wendt ja, genau, man kann sich selbst nicht ent-schuldigen, sondern nur um Entschuldigung, also um Vergebung bei Menschen und Gott bitten...
Schmerz ist nicht mein Feind
Das wollte ich schon länger mal teilen. Und da ich das heute eh für das Mission Leader Papa Programm vorbereitet habe, nutze ich doch gleich mal die Chance. :-) Ich habe gemerkt: der Schmerz ist nicht mein Feind. Mein eigentliches Problem ist, wenn ich ihn nicht klar benenne. Solange ich nur funktioniere, reagiere ich: im Job, in der Beziehung, als Papa. Gebe Vollgas, habe aber oft keinen richtigen Plan. Und erst als ich meinen Schmerz ehrlich definiert habe, ist er zu meinem Kompass geworden. Ich sehe und verstehe: - was in meinem Leben nicht mehr passt - wo ich gegen meine Werte lebe - was ich wirklich verändern will Und so dreht sich die Frage von „Warum passiert mir das?“, zu „Was zeigt mir das – wofür ist das gut?“. Genau da fühle ich meine Selbstbestimmung & Verantwortung. Dazu eines meiner Lieblingszitate: "Life happens not TO me, it happens FOR me." Wie geht ihr mit Schmerz um?
Schmerz ist nicht mein Feind
2 likes • Apr 6
Schmerz hat mich schon oft in die Ohnmacht und Hilflosigkeit geführt. Ich lerne wie ihr das schreibt, daraus zu lernen, dafür sind eure Gedanken total hilfreich. Danke.
Warum ich aufgehört habe, meine Wut zu unterdrücken (und was passiert ist)
Früher dachte ich immer, Wut sei ein Zeichen von Schwäche. Ich habe mich versucht immer zu beherrschen, der Profi, der über den Dingen steht. Jedes Mal, wenn die Wut in mir aufgestiegen ist, habe ich sie sofort weggedrückt. Das Ergebnis? Die Wut verschwand nicht. Sie wurde zu Sarkasmus, zu innerer Unruhe oder ich bin wegen einer absoluten Kleinigkeit explodiert, die es gar nicht wert war. Als ich mich mit dem Thema mehr beschäftigt habe, habe ich gelernt: Wir verurteilen Wut oft nur deshalb, weil wir sie mit Aggression verwechseln. Aber Wut ist nicht der Ausbruch – sie ist der Bote. Daher versuche ich heute Wut als Kompass zu nutzen: 1. Wenn ich wütend werde, frage ich mich: Welche meiner Werte wurde hier gerade verletzt? 2. Ich lasse keine Türen mehr knallen, sondern packe Dinge endlich an, die ich viel zu lange aufgeschoben habe. 3. Wut gibt mir die Kraft, klar „Nein“ zu sagen, wo ich früher ein faules „Ja“ gegeben hätte. Wut ist für mich heute kein „Fehler“ im System mehr, sondern mein ehrlichster Berater. Sie zeigt mir genau, wo ich noch keine Grenzen gesetzt habe. Wer von euch kennt das Gefühl, die Wut ständig zu deckeln? Und was würde passieren, wenn ihr sie stattdessen mal als Treibstoff für eine Entscheidung nutzen würdet? Schreibt’s mir mal unten rein in die Kommentar. Danke und ein schönes Osterfest. 😊
Warum ich aufgehört habe, meine Wut zu unterdrücken (und was passiert ist)
2 likes • Apr 5
Oh, ich kenn das. Als Kind oft jähzornig, dann unterdrückt, jetzt lerne ich auch due positive Kraft zu nutzen, um zu mir zu stehen. 💪
Spiritualität
Ich bezeichne mich selbst als undogmatischen Christen. Ostern hat für mich persönlich eine große Bedeutung. Ich habe seit Donnerstag Abend auf Essen verzichtet, bin heute vor dem Sonnenaufgang aufgestanden und habe mit der aufgehenden Sonne die Auferstehung Jesu gefeiert. Dann habe ich etwas gegessen. Für mich ist die Geschichte vom Tod und der Auferstehung Jesu deshalb so faszinierend, weil sie so sehr der menschlichen Logik widerspricht: Gott, der Allmächtige, der Schöpfer von Himmel und Erde, ist Mensch geworden. Mit allen Limitierungen. Und nicht nur das, er hat sich abführen, demütigen und grausam töten lassen. Nach menschlicher Logik der Stärke hätte er kämpfen müssen, sich verteidigen müssen, den Tod abwenden müssen. Viele seiner Anhänger haben erwartet, dass er eine Rebellion gegen die damals in Israel herrschenden römischen Besatzer anführen und sein Volk in die Freiheit führen wird. Aber all das hat er nicht getan, sondern sich völlig wehrlos gemacht, sich überhaupt nicht zur Wehr gesetzt und so seinen Peinigern und letztlich dem Tod die Macht genommen. Nicht mit Stärke und Kampf, sondern mit Schwachheit und bedingungsloser Liebe hat Jesus den Tod besiegt. Das ist wahre Stärke. Das ist wahre Freiheit. Die tieferliegende Wahrheit in dieser Geschichte gilt für mich übrigens unabhängig davon, ob man an die Kreuzigung und die Auferstehung glaubt oder nicht - man muss gar nicht christlich glauben, um dem Leben und dem Tod Jesu etwas Wahrhaftiges abzugewinnen. Was bedeutet Ostern für euch? Steht ihr Glaube und Spiritualität eher positiv oder eher kritisch gegenüber? Und wie sieht eure ganz eigene Spiritualität aus?
Spiritualität
2 likes • Apr 5
Ich feier Ostern total. Was damals geschah ist für mich heute enorm wichtig. Jesus lebt, das hat mein Leben voll verändert.
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Benjamin Speitelsbach
3
16 points to level up
@benjamin-speitelsbach-4105
Benjamin Speitelsbach, Pastor, freier Redner, Projektleiter bei Jumpers Salzgitter, Familienvater, Leidenschaft für Glaube, Sport und Musik.

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Joined Jan 12, 2026