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Quartalsziele
Ich habe gerade meine Quartalsziele fertig geschrieben. Das mache ich nun schon ein gutes Jahr so und es ist cool zu sehen, wie die Ziele mit der Zeit immer konkreter und ausdifferenzierter wurden. Mittlerweile habe ich als Leitstern meine Vision für mein Leben, daraus leite ich ein Jahresmotto ab und daraus ergeben sich dann auch die Quartalsziele, die sich immer weiter entwickeln. Die wiederum schaue ich mir an, wenn ich mir die Ziele für die nächste Woche überlege. Das schaffe ich nicht immer, aber wenn, dann macht es mir Freude. Schreibt ihr euch auch Ziele auf? Oder findet ihr "Quartalsziele" vielleicht viel zu steif, als ob das Leben ein Business wäre? Wie sind eure Erfahrungen?
Quartalsziele
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@Tobias Jarzombek-Guth Ich denke, da darf jeder schauen, was ihm am ehesten entspricht. Ob eher visuell ansprechend oder schlicht, analog oder digital, mit Vorlage... Ich persönlich habe ein Google Dokument in meinem Google Drive, in dem ich das untereinander in Quartale unterteilt reinschreibe. Am Ende des Quartals hake ich ab, was ich geschafft habe und entscheide bei den nicht erledigten Dingen, ob ich sie übernehmen oder verwerfen möchte - ohne Verurteilung, nur zur Selbsterforschung. Manchmal hat man auch Ziele bei denen man merkt, dass sie eigentlich gar nicht so wichtig waren. Zur Strukturierung nehme ich die Überschriften, die Benjamin in den Live Calls und in seinen Coachings geprägt hat, und schreibe die jeweiligen Ziele darunter: Beziehung, Persönliche Entwicklung, Familie / Freunde / Kinder, Finanzen, Beruf/Business, Gesundheit/Sport, Freizeit/Hobbies Mir persönlich hat es in der Vergangenheit geholfen, meine Ziele in einer Community zu veröffentlichen. So war es für mich noch ein Stück verbindlicher und realer, weil es nicht nur in meinem Kopf war. Wenn du oder jemand anderes mag, können wir das sicher gern auch hier machen.
Was ist Männlichkeit?
Ich habe mich zwar immer als Mann gefühlt, war aber gleichzeitig stolz darauf, kein "Macho" und kein "Kraftpaket" zu sein, sondern sensibel, mitfühlend, unterstützend. Ich habe selbstverständlich lange Elternzeit genommen, um viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und helfe bei Familienfeiern absichtlich mit in der Küche, während die anderen Männer beim Bier sitzen bleiben. Das finde ich auch alles gut so und möchte es auch gar nicht ändern oder missen. Es entspricht auch meiner Persönlichkeit. Gleichzeitig habe ich in den letzten Monaten bemerkt, dass ich Männlichkeit bisher vor allem negativ definiert habe - ich wusste also vor allem, wie ich als Mann NICHT sein möchte. Ein positives Männlichkeitsbild hat mir gefehlt. Dann durfte ich das Konzept der Polarität von maskuliner und femininer Energie kennenlernen, habe in Calls und Podcasts davon gehört, habe "Der Weg des wahren Mannes" von David Deida gelesen (was für ein Buch!) und durfte mich mit meiner eigenen Maskulinität stärker verbinden, was sehr stark mein Wohlbefinden gesteigert und auch die Beziehung zu meiner Frau stark verbessert hat - das letztere kam für mich fast schon überraschend, denn ich dachte erst, das Konzept ist zu holzschnittartig um es einfach so auf unsere Beziehung anzuwenden, aber es ist krass wie schnell und wie stark es gepasst und geholfen hat. Da musste ich manchmal einfach nur staunen. 😀 Gleichzeitig ist mir wichtig: Bei diesem Konzept geht es nicht darum, eine "Rolle" eines Mannes und einer Frau zu spielen, sondern sich mit seinem eigenen Kern zu verbinden und diesen mit allen Aspekten zu akzeptieren und zu leben und gleichzeitig mehr über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu lernen, um sich besser zu verstehen, natürlich mit dem Wissen, dass nicht jede Frau und jeder Mann gleich ist, sondern Individuen. Was denkt ihr dazu? Was bedeutet es für euch, ein Mann zu sein? Was ist Männlichkeit für euch? Und gibt es toxische Männlichkeit?
Was ist Männlichkeit?
3 likes • 13d
Für mich kommt noch dazu: Ein Mann kann wenn nötig stark sein (muss es aber nicht immer) und ist in der Lage, zu kämpfen. Er setzt seine Aggression aber niemals ein, um Kontrolle über "Schwächere" auszuüben. Im Gegenteil, ein echter Mann nutzt seine Kraft, um für die zu kämpfen, die es selbst nicht so gut können. Und noch ein Wort zu "toxischer Männlichkeit": Was das beschreibt, ist für mich überhaupt nicht männlich. Männer, die ihre Impulse nicht im Griff haben und ihre körperliche Überlegenheit zur eigenen Bedürfnisbefriedigung missbrauchen, sind für mich kleine Jungs und keine Männer.
Spiritualität
Ich bezeichne mich selbst als undogmatischen Christen. Ostern hat für mich persönlich eine große Bedeutung. Ich habe seit Donnerstag Abend auf Essen verzichtet, bin heute vor dem Sonnenaufgang aufgestanden und habe mit der aufgehenden Sonne die Auferstehung Jesu gefeiert. Dann habe ich etwas gegessen. Für mich ist die Geschichte vom Tod und der Auferstehung Jesu deshalb so faszinierend, weil sie so sehr der menschlichen Logik widerspricht: Gott, der Allmächtige, der Schöpfer von Himmel und Erde, ist Mensch geworden. Mit allen Limitierungen. Und nicht nur das, er hat sich abführen, demütigen und grausam töten lassen. Nach menschlicher Logik der Stärke hätte er kämpfen müssen, sich verteidigen müssen, den Tod abwenden müssen. Viele seiner Anhänger haben erwartet, dass er eine Rebellion gegen die damals in Israel herrschenden römischen Besatzer anführen und sein Volk in die Freiheit führen wird. Aber all das hat er nicht getan, sondern sich völlig wehrlos gemacht, sich überhaupt nicht zur Wehr gesetzt und so seinen Peinigern und letztlich dem Tod die Macht genommen. Nicht mit Stärke und Kampf, sondern mit Schwachheit und bedingungsloser Liebe hat Jesus den Tod besiegt. Das ist wahre Stärke. Das ist wahre Freiheit. Die tieferliegende Wahrheit in dieser Geschichte gilt für mich übrigens unabhängig davon, ob man an die Kreuzigung und die Auferstehung glaubt oder nicht - man muss gar nicht christlich glauben, um dem Leben und dem Tod Jesu etwas Wahrhaftiges abzugewinnen. Was bedeutet Ostern für euch? Steht ihr Glaube und Spiritualität eher positiv oder eher kritisch gegenüber? Und wie sieht eure ganz eigene Spiritualität aus?
Spiritualität
Handy, Handy, Handy
Ich verbringe, wie wohl die meisten Menschen, viel zu viel Zeit am Handy, was mich sehr stört, wenn ich bedenke, was ich mit der verdaddelten Zeit alles Sinnvolles hätte machen können (Damit meine ich nicht nur produktiv sein - ich habe gelernt, dass auch Entspannung Fokus braucht und die unbewusste Ablenkung mit dem Handy oft alles andere als wirklich entspannend ist). Ich habe schon allerlei verhaltensorientierte Lösungsansätze versucht, vom Handy-internen Bildschirmlimit-Tool, über Apps bis hin zu einer physischen Schnittstelle namens "Brick", die ich mir mal gekauft hatte, die macht, dass man das Handy oder die Nutzung bestimmter Apps nur entsperren kann, wenn man es an den "Brick" hält - ist der nicht in Reichweite, gibt es keine Möglichkeit der Entsperrung. Das hat alles eine Zeit lang geholfen, aber nie nachhaltig. Ich habe große Lust, frei nach dem Motto "Macht kaputt was euch kaputt macht" einfach das Handy kaputt zu schlagen und mir zum telefonieren so ein altes Klapphandy zu besorgen. Endlich frei. Aber dann gibt es einige Funktionen eines Smartphones, auf die ich wiederum überhaupt nicht verzichten möchte. Das ist konkret: Spotify und Chatprogramme. Wenn ich dafür alternativ den Rechner aufklappen würde, würde ich dort daddeln und das Problem nur verlagern. Auch für Online-Banking und einige wirklich gute und praktische Apps nutze ich es gern. Derzeit höre ich ein spannendes Buch zum Thema, welches mir von einem Freund empfohlen wurde: "How to break up with your phone" von Catherine Price. Mal sehen, welche Erkenntnisse das bringt. Meine Frage lautet: Wem geht oder ging es genauso und was habt ihr gemacht, um Kontrolle über das Thema zu bekommen?
Sei eine Möwe, scheiß drauf!
Täglich werden wir von so vielen Dingen abgelenkt, welche unsere Zeit und Energie klauen. Eine GuV an die Elterngeldkasse, ein Steuerbescheid für ne Krankenkasse, und alles was euch einfällt. Am Sonntag habe ich diesen Anhänger am Norddeich gekauft. Er soll mich nicht nur zum Lächeln bringen, sondern auch darauf hinweisen, dass meine Zeit begrenzt ist auf dieser Welt und ich sie sinnvoll und qualitativ nutzen soll anstatt gelebt zu werden Meine Aufgabe für diese Woche ist es herauszufinden: - wie ich meine Zeit auf dieser Erde sinnvoll gestalten kann. - Wie ich mit meiner Familie qualitative Zeit verbringen kann Welche Aufgaben werdet ihr euch bezogen auf dieses Thema stellen? Haut es in den Kommentaren raus.
Sei eine Möwe, scheiß drauf!
1 like • Mar 10
Haha, sehr gut. Den merk ich mir. :-D
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Sebastian Schindler
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@sebastian-schindler-8696
Papa. Kleinstädter. Wissbegierig. Ich mag Menschen.

Active 19h ago
Joined Feb 16, 2026