Selbst eine Tomate behandelst du besser als dich selbst
Heute Morgen stehe ich im Bad, putze mir die Zähne und denke wieder an diese eine Sache. Eine Tomate. Weil mir irgendwann klar geworden ist, dass mein Zahnfleisch genauso wenig Druck mag wie eine Tomate. Klingt schräg, ich weiß. Aber genau so fühlt es sich an. Du würdest nie auf eine Tomate drücken und erwarten, dass sie dadurch besser wird. Du weißt sofort, was passiert. Und trotzdem machst du genau das mit dir. Ein bisschen mehr Druck. Ein bisschen mehr Tempo. Noch schnell etwas reinquetschen. Und dann wunderst du dich, warum es sich eng anfühlt. Ich erlebe das ständig. Menschen, die längst wissen, was sie können. Die klar sind. Und trotzdem behandeln sie sich selbst, als müssten sie erst noch besser werden, bevor es reicht. Genau da kippt es. Es wird schwer. Zäh. Und es kommt nichts mehr zurück. Nicht, weil du zu wenig tust. Sondern weil du gegen dich arbeitest. Wenn dieser Druck rausgeht, verändert sich sofort etwas. Es wird ruhiger. Klarer. Und plötzlich entsteht wieder Bewegung. Wann hörst du auf, dich selbst wie ein Projekt zu behandeln, das noch optimiert werden muss. Oder willst du genau so weitermachen? https://www.linkedin.com/in/heike-neumann-business-astrologie