Yesterdays' Bright Side
Mal was aus Eileen's Kuriositätenkabinett :)
Die Idee zu dem Track hatte ich gestern als ich Renate's 300 BPM Variante von The Beatles' "Yesterday" hörte - da dachte ich mir spontan "Da musst du irgendwie eine EDM Version von machen!"...
(das Ergenis ist jedoch soweit vom Original entfernt, dass man es wohl kaum erkennt, wenn man es nicht dazu sagt.)
Als Basis dienten also ein paar von mir eingespielte Takte Sax Solo plus die Basic Chord Progressions von "Yesterday" (vereinfacht F-Em7–A7-Dm7-G7-Bb-C7-F). Das nutze ich als Seed für einen Remix/Merge (mit hoher Varianz 0.85) mittels Udio - was dann im Wesentlichen die erste Minute des Tracks ergab.
Da das alles einen bisschen albernen Grundcharakter bekommen sollte, wollte ich auch 'nen schönen Uplifting Reggae drin haben - natürlich in Kombination mit Saxophone Jazz und einem Touch EDM.
Eigenartige Genre Mixes sind ja meine Spezialität. Daher war mein Prompt "saxophone jazz, piano jazz, pop reggae, edm, trance, ambient, saxophone, piano, melodic, uplifting".
(In Udio dient das ja typischerweise eher als Grundorientierung. nicht als präzise Ausarbeitung der gewünschten Komposition. Die genaue Komposition bestimmt man dann durch stückweises Zusammensetzen aus vielen einzelnen Gens (hier aus ca. 250, mit rund 50 Inpaints) mit einer Länge von jeweils ca. 10-30 Sekunden. Also im Prinzip eine Auswahl aus vielen "kontrolliert zufälligen" Vorschlägen. Eine passende Einstellunng der jeweiligen Kontexte ist hierbei essenziell - womit man sich bestimmte Ergebnisse quasi "heranzüchten" kann. Dadurch hat man ziemlich genaue Kontrolle über das Gesamtwerk -- das wollte ich nur kurz erwähnen, da die meisten hier ja mit Suno arbeiten, wo man üblicherweise vollkommen anders vorgeht...)
Mehrere der Sax Motive sind von mir eingespielt, aber das was man hört ist letztendlich alles zu 100% KI gerendert (u.a. der Einheitlichkeit wegen). Udio ist extrem gut darin, den genauen Klang und die Spielweise eines Instruments aufzugreifen, und es gibt Udio-spezifische Tricks, eingespielte Motive usw. zu "injecten" - würde hier jedoch zu weit führen.
Weiterhin waren mehrere Runden Download -> DAW -> Upload -> Udio beteiligt, um die Sachen passend zu schneiden, mergen, etc. (was man innerhalb Udio nicht machen kann, da es kein "Udio Studio" gibt). Insofern ist es nicht ganz unberechtigt, das als Hybrid-Produktion zu bezeichnen.
(Ja ich weiß, bei Udio darf man streng genommen nichts downloaden, aber ich bin ja wenigstens so ToS-konform, dass ich das Endprodukt nur als Link in den Walled Garden veröffentliche - so wie es gedacht ist)
Kommt es so rüber, wie es gedacht war - als etwas alberne Spielerei mit uplifting Charakter?
Gerne auch konstruktive Kritik erwünscht.
P.S.: die Schreibweise Yesterdays' im Titel bezieht sich übrigens auf meine vergangenen Berliner Studiums-Tage Mitte der 2000er, wo ich gelegentlich in einem Dance Club spielte - der Titel könnte sich aber auch auf Renates Beitrag gestern und/oder den Beatles Titel beziehen, wobei's dann streng genommen Yesterday's geschrieben werden müsste. Aber das nur am Rande.
Das Thema EDM + Sax begleitet mich also schon längere Zeit.
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Eileen McElroy
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Yesterdays' Bright Side
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