Ein Mehrfamilienhaus, sechs Einheiten, gepflegt, gute Lage. Auf dem Papier eine Aufteiler-Marge jenseits der 25 %. Der Taschenrechner sagte: sofort zugreifen. Was der Taschenrechner nicht sagte: Die Stadt liegt in einem Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt. Aufteilung genehmigungspflichtig nach § 250 BauGB – faktisch blockiert. Und selbst wenn nicht: Fünf der sechs Einheiten waren vermietet, also griff die Kündigungssperrfrist (§ 577a BGB) – der Selbstnutzer-Aufschlag, auf dem die ganze Marge stand, wäre jahrelang nicht zu heben gewesen. Die schönste Kalkulation der Welt nützt nichts, wenn ein Paragraph sie kassiert. Genau das ist das Muster, das ich immer wieder sehe: Wir rechnen Renditen – und übersehen die Deal-Killer, die gar nicht in der Tabelle stehen. Die drei, die am häufigsten zuschlagen: - § 250 BauGB – die Umwandlungsbremse. In immer mehr Kommunen ist das Aufteilen genehmigungspflichtig (verlängert bis Ende 2030). Gemeindescharf zu prüfen, bevor du kalkulierst. - § 577a BGB – die Kündigungssperrfrist. Bei vermieteten Einheiten 3 bis 10 Jahre. Heißt: Der Aufschlag für den Selbstnutzer ist erstmal eingefroren. - Die 3-Objekt-Grenze – verkaufst du mehr als drei Einheiten in fünf Jahren, wirst du schnell zum gewerblichen Grundstückshändler. Gewerbesteuer plus voller Einkommensteuersatz statt steuerfreiem Gewinn. Ein Aufteiler reißt diese Grenze fast immer. Kein generisches „Immobilien-Bewertungs-Tool" prüft diese Dinge. Deshalb habe ich mein eigenes gebaut. DealScan ist ein KI-Skill, dem du einen ImmoScout-Link, ein PDF-Exposé oder ein paar Eckdaten gibst – und der dir in zwei Stufen eine saubere Go / Prüfen / No-Go-Entscheidung liefert. Über alle Strategien hinweg (Buy & Hold, Aufteiler, Fix & Flip, Globalverkauf), mit echter Aufteiler-Kalkulation und dem Rechts- und Steuer-Check, der die teuren Überraschungen vorne abfängt – inklusive Stress-Test und konkretem Verhandlungs-Zielpreis. Kurz: Es sortiert für dich vor, bevor du Zeit in Besichtigungen und Bankgespräche steckst.