Von 40 Jahren Marketingerfahrung zu eigenen KI-Apps
Deine Expertise ist das Kapital. KI ist der Multiplikator.
Das System entscheidet, ob daraus Wertschöpfung entsteht.
In den vergangenen Tagen habe ich erlebt, wie aus jahrzehntelangem Wissen innerhalb kurzer Zeit funktionierende KI-Anwendungen entstehen können.
Selbst nach vier Jahren intensiver KI-Praxis fühlt es sich für mich wie eine neue Dimension an.
Wie gehst du mit der rasanten Entwicklung der KI-Modelle um?
Siehst du bereits neue Chancen für dein Wissen und dein Business?
Aus jahrzehntelanger Erfahrung werden plötzlich funktionierende Anwendungen. Endlich!
Mit Claude Code und Claude Design habe ich verschiedene Arbeits-Apps entwickelt, die mir konkrete Aufgaben im Marketing und in der Buchhaltung erleichtern. Das sind handfeste Werkzeuge für wiederkehrende Herausforderungen aus meinem eigenen Unternehmensalltag, direkt aus der Praxis entstanden.
Im AI Connect Call am Montag, 13. Juli, stelle ich einige dieser Anwendungen vor und zeige, welche Erkenntnisse dabei entstanden sind.
Meine wichtigste Erkenntnis
Vibe Coding baut auf Erfahrung auf und potenziert sie. Es ist ein Multiplikator für Erfahrung.
KI kann heute programmieren, gestalten, analysieren und Prozesse vorbereiten. Doch sie muss wissen, woran ein gutes Ergebnis zu erkennen ist. Da kommt Fable 5 ins Spiel.
Meine 40 Jahre Marketingerfahrung helfen mir dabei, Marketingprozesse zu beurteilen, Zielgruppen zu verstehen, Angebote zu strukturieren und die entscheidenden Hebel zu erkennen. Claude Code, Codex, oder Cursor können dieses Wissen anschließend in eine Anwendung übersetzen.
Genau deshalb wird Fachwissen im KI-Zeitalter wertvoller denn je.
Ein Prozess sollte zunächst verstanden und einige Male praktisch durchlaufen werden. Erst danach erkennt man, welche Schritte standardisiert, automatisiert oder in eine App verwandelt werden können.
Vom Prompt zur Arbeitsinfrastruktur
Vor einigen Jahren stand vor allem die Frage im Mittelpunkt:
Wie formuliere ich einen möglichst guten Prompt?
Heute geht es um wesentlich mehr:
  • Wie hinterlege ich mein Fachwissen?
  • Wie definiere ich Qualitätskriterien?
  • Wie verbinde ich Daten, Regeln und Arbeitsabläufe?
  • Wie baue ich daraus ein wiederverwendbares System?
  • Wie wird aus einem Dialog ein echtes Arbeitswerkzeug?
Der einzelne Prompt ist nur die sichtbare Spitze. Die eigentliche Qualität entsteht durch den Kontext im Hintergrund, durch Beispiele, Markenwissen, Zielgruppenverständnis, Regeln, Korrekturen und klare Prüfprozesse.
Claude Code, Claude Design und Fable 5 haben unterschiedliche Stärken
Für mich wird die Arbeit inzwischen immer klarer aufgeteilt.
Claude Code oder Codex oder Cursor eignen sich für Apps, individuelle Werkzeuge, Rechner, Prüfprozesse, Dashboards und Prototypen.
Claude Design eignet sich für visuelle Konzepte, Content-Serien, Karussells und die schnelle Übersetzung einer Strategie in sichtbare Kommunikation.
Fable 5 dient mir in der Konzeptphase als Master Sparring Partner. Ich lasse damit Ergebnisse anderer Modelle, wie ChatGPT SOL, etc. noch einmal überprüfen, bevor eine Idee weitergeht.
Entscheidend ist ein klarer Standardprozess für die jeweilige Aufgabe. Jedes Werkzeug bekommt seinen eigenen Platz.
Strategie muss vor Geschwindigkeit kommen
Eine weitere Erkenntnis aus dem Bold-Brand-Webinar hat sich bei meiner Arbeit bestätigt:
KI ist ein Beschleuniger für die Strategie, die bereits steht.
Ist die Positionierung unklar, produziert die KI schneller unklaren Content. Ist der Prozess chaotisch, automatisiert sie das Chaos. Bleibt das Angebot schwer verständlich, bleibt auch die schönste Gestaltung wirkungslos.
Erst wenn Zielgruppe, Problem, Ergebnis, Angebot und Markenstimme klar sind, kann die KI ihre Geschwindigkeit wirklich entfalten.
Was ich durch die AICA von neu erkannt habe
Die Zusammenarbeit mit der AICA hat meine strategische Sichtweise aus der Perspektive von Kunden und Organisationen auf das Marketing weiter geschärft. Mehr dazu erfahrt ihr am Montagabend.
Eine meiner stärksten Erkenntnisse daraus lautet:
Einige Fragen klären sich ausschließlich durch Gespräche, Tests und echte Marktdaten.
Es ist leicht, immer noch eine Positionierung zu entwickeln, noch einen Funnel zu planen oder noch eine neue Idee zu untersuchen. Der Markt antwortet aber erst, wenn wir veröffentlichen, einladen, verkaufen und zuhören.
Die Stimme des Marktes entsteht im Kontakt mit echten Menschen.
Auch bei mir liegt der größte Hebel oft in der konsequenten Umsetzung bereits vorhandener Strategien, im Nachfassen, im Testen und in einer klaren Kennzahlensteuerung.
Der Mensch bleibt in Führung. Für bestimmte Aufgaben kann die KI auch im Dunkeln arbeiten.
Bewusste Steuerung hat für mich Vorrang vor blinder Vollautomatisierung.
Die KI darf vorbereiten, strukturieren, Varianten erzeugen und wiederkehrende Arbeit übernehmen. Die letzten Entscheidungen bleiben beim Menschen.
Dazu gehören:
  • strategische Auswahl
  • Prüfung von Zahlen und Aussagen
  • Qualitätskontrolle
  • Tonalität und Markenwirkung
  • rechtliche und ethische Verantwortung
  • Veröffentlichung und Freigabe
  • KVP >> kontinuierliche Verbesserungsprozesse und TQM
Ein sinnvoller Ansatz sind etwa 80 Prozent KI-Unterstützung und 20 Prozent bewusste menschliche Führung.
bringt die Praxisperspektive ein
Auch meine Schwester Claudia Laempe nimmt am AI Connect Call teil. Sie ergänzt meinen Marketing- und App-Fokus um konkrete Praxiseinblicke und Cybersecurity-Themen. Sie zeigt, wie KI-Agenten und Apps im Alltag sinnvoll in DeltaChat eingesetzt, mit eigenen Instruktionen aufgebaut und so gestaltet werden, dass der Mensch jederzeit die Kontrolle behält.
Dabei geht es auch um eine klare Nutzerführung, verständliche Einstiege, unterstützende Landingpages und E-Mails sowie die Frage, wie aus einer technisch guten Lösung eine Anwendung wird, die Menschen wirklich verstehen und nutzen können.
Ihr Leitgedanke lautet Human in the Lead und Human in the Loop. Der Mensch bestimmt den Prozess: Er initiiert, steuert und verantwortet ihn.
Das zeigen Claudia und ich im AI-Connect-Call.
Im AI Connect zeige ich, wie ich für die Marketing-Praxis und Kundenakquise-Erfolg arbeite. Claudia präsentiert dort außerdem ihre eigenen Best Practices.
Wir zeigen,
  • wie aus einer wiederkehrenden Aufgabe eine Arbeits-App entsteht
  • wie Marketingwissen in Regeln und Funktionen übersetzt wird
  • wie Claude Code beim Aufbau eigener Werkzeuge unterstützt
  • wie Claude Design Strategie sichtbar macht
  • wie Fable 5 als Sparring Partner in der Konzeptphase Ergebnisse gegenprüft
  • wie Anwendungen Marketing und kaufmännische Abläufe erleichtern können
  • welche Fehler, Umwege und Aha-Momente dabei entstanden sind
  • warum die Auswahl der richtigen Apps über ihre Anzahl entscheidet
Die zentrale Botschaft
Die Zukunft gehört dem Menschen, der sein Wissen und Können so klar versteht, dass er es gemeinsam mit KI in wirksame Systeme und echte Wertschöpfung übersetzt.
Welche wiederkehrende Aufgabe in deinem Business würdest du am liebsten in eine eigene App verwandeln?
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Gerardo Laempe
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Von 40 Jahren Marketingerfahrung zu eigenen KI-Apps
KI-Coaching mit KI-Agenten
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Im triadischen KI-Coaching schaffen wir eine Verbindung zwischen Coach, Coachee und KI-Agenten.
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