Was, wenn die Grenze gar nicht dort liegt, wo wir sie vermuten? Rabbi Chija steht vor einem Rätsel. Nach allem, was er über die spirituelle Korrektur weiß, dürfte das, was er in Rabbi Shimon erkennt, eigentlich nicht möglich sein. Ein letzter Bereich bleibt verschlossen. Ein Teil des menschlichen Verlangens kann noch nicht korrigiert werden. Und trotzdem sieht er vor sich einen Menschen, der eine Vollkommenheit erreicht hat, die genau das zu widersprechen scheint. Rabbi Chija diskutiert das Problem nicht einfach weg. Er zweifelt, weint, sucht – und will verstehen. Aus einer intellektuellen Frage wird ein echtes inneres Bedürfnis. Und genau dort beginnt sich etwas zu öffnen. Vielleicht ist das erstaunlich modern: Was tun wir, wenn unsere bisherigen Erklärungen nicht mehr ausreichen? Halten wir an ihnen fest – oder lassen wir zu, dass eine ungelöste Frage uns weiterführt? Im Sohar begegnen wir diesmal Rabbi Chija, dem „Staub“, verschlossenen Toren und einer Sehnsucht, die stärker wird als die scheinbare Grenze. Geniesst noch ein Session aus dem Buch Sohar: https://www.youtube.com/watch?v=0z0dv4ALfY4 Im Oktober gehts weiter mit "Kabbala auf einer Serviette" in vier Folgen! Bleibt dabei! Eli&Boris 🦋