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19 contributions to Kabbalasoulmates
Die Macht der Gewohnheit
"Wenn der Mensch sich an etwas gewöhnt, so wird dies für ihn zur Gewohnheit und jede Gewohnheit wird für den Menschen zur zweiten Natur. Deswegen gibt es nichts, was der Mensch nicht verspüren könnte. Das heißt, auch wenn der Mensch für etwas noch keinerlei Empfindung verspürt, kann er durch die Gewöhnung an die Sache zu einer Empfindung dafür gelangen." (Shamati 7) Was ich daraus gelernt habe Ich habe gelernt, dass ich meiner aktuellen Wahrnehmung nicht hilflos ausgeliefert bin. Auch wenn ich für eine positive oder spirituelle Sichtweise momentan „keinerlei Empfindung verspüre“, kann ich durch die bloße Gewöhnung einen Zugang dazu finden. Da meine gesamte Wirklichkeit nur auf meinem persönlichen Fühlen basiert, habe ich durch meine Gewohnheiten das Werkzeug in der Hand, meine eigene „Wahrheit“ und mein Empfinden der Welt von Grund auf neu zu gestalten Eine Frage an mich selbst 1) Wenn alles, was ich fühle, nur eine Frage meiner inneren Ausrichtung ist: Klage ich heute über einen „bitteren Geschmack“ in meinem Leben, oder arbeite ich bereits aktiv an der Gewohnheit, die verborgene Güte in meiner Realität zu erkennen? Kann ich in jedem Zustand den Schöpfer rechtfertigen? Alles Liebe❤️ Boris
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Ein kleiner Funke der Dankbarkeit und des Lobes ist genug
"Womit kann der Mensch die Kelim vergrößern? Die Antwort ist: in dem Maß, wie er Lob und Dank dem Schöpfer gibt dafür, dass der Schöpfer ihn ein wenig zu sich nähergebracht hat, sodass er Ihn ein wenig empfindet. Und er soll über die Wichtigkeit der Sache nachdenken, das heißt, dass er damit belohnt wurde, dass er eine gewisse Verbindung mit dem Schöpfer hat. Und in dem Maß, in dem er sich selbst die Wichtigkeit dieses Sachverhalts vorstellt, in diesem Maß vergrößert sich bei ihm das Leuchten" (Aus Shamati 4) Was Ich daraus gelernt habe Ein wichtiges Zitat für den Alltag ... Ich habe gelernt, dass spirituelles Wachstum nicht bedeutet, dass sich das „Licht“ im Außen verändern muss – denn dieses Licht ist immer konstant und unveränderlich. Die eigentliche Veränderung findet in mir selbst statt, in meinen sogenannten „Kelim“ (Gefäßen). Anstatt auf eine große Erleuchtung zu warten, kann ich meine Wahrnehmung aktiv vergrößern, indem ich für jeden noch so kleinen Moment der Verbundenheit danke. Wenn ich beginne, diese winzigen Fortschritte aufrichtig zu schätzen, wächst meine innere Kapazität, die spirituelle Realität deutlicher zu spüren. Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe Da meine Wertschätzung wie eine „Segula“ (Wundermittel) wirkt, die das Licht dauerhaft macht: Wie oft übersehe ich im Alltag kleine Momente der Nähe, nur weil ich ihren unschätzbaren Wert noch nicht voll begreife? Alles Liebe ❤️ Boris
Was du erkennst, bist immer du 🍀
Spirituelle Erkenntnis beginnt mit einer einfachen, aber ernüchternden Aussage: Wir können nur über das sprechen, was wir wirklich innerlich erfassen (zumindest in der Kabbala ist das so.. 😉) Alles, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt, hat für uns keinen Namen. Nicht, weil es nicht existiert – sondern weil es für die Seele noch unerreichbar ist. Darum unterscheidet die Kabbala drei Ebenen der Wirklichkeit: Die erste ist Azmut – das Wesen des Schöpfers an sich. Darüber kann nichts gesagt werden. Kein Gedanke, kein Wort, kein Bild reicht dorthin. Die zweite Ebene heißt Ejn Sof. Das ist nicht Gott „an sich“, sondern Gott in Beziehung zu den Geschöpfen: der einfache, unveränderliche Wille, Gutes zu schenken. Und die dritte Ebene – das sind die Seelen. Also wir. Die Empfangenden. Das Entscheidende ist: Das Licht selbst verändert sich nie. Alle Unterschiede, alle Stufen, alle spirituellen Welten entstehen nicht im Licht, sondern im Gefäß – im Menschen, der empfängt. Wenn wir von Nähe oder Ferne sprechen, von Aufstieg oder Abstieg, dann beschreiben wir keine Bewegung im Göttlichen, sondern Veränderungen in unserer inneren Fähigkeit zu empfangen. Spirituelle Erkenntnis bedeutet daher nicht, etwas Neues „da draußen“ zu entdecken, sondern die Beziehung zwischen Licht und Gefäß in sich selbst zu klären. Je mehr das Gefäß korrigiert ist, desto klarer wird das Licht erkannt – ohne dass das Licht sich je verändert hätte. Eli & Boris 🖖
2 likes • Feb 3
Liebe Kyro Md, Man/frau ist bereit, wenn man spirituelle Zustände innerlich wahrnimmt, unterscheiden und „benennen“ kann. Fortschritt zeigt sich an Veränderungen im eigenen Gefäß, nicht im Licht selbst. Ob man mit dem Licht arbeiten kann, erkennt man daran, dass man die Fülle als Ausdruck des göttlichen Gebens und Seines Willens wahrnimmt und dass sich das Gebet von egoistischen Bitten hin zur Offenbarung der göttlichen Gegenwart ausrichtet. D.h. das Gefäß ist dann funktionsfähig, wenn man/frau die spirituelle Realität erlebt, unterschieden und benannt werden kann (nicht nur verstanden, sondern innerlich erfahren) Boris
Alle Namen nur ein Spiegelbild meines Inneren
"Wir unterscheiden eine Vielzahl von Stufen und Kategorien in den Welten. Man muss wissen, dass immer, wenn die Rede von Stufen und Unterscheidungen ist, es um Zustände des Erfassens durch die Seelen in den Welten geht, entsprechend der Regel: „Das, was wir nicht erfassen, können wir nicht beim Namen nennen.“ Somit verweist das Wort „Name“ auf das Erfassen. Ein Mensch gibt einer Sache erst dann einen Namen, wenn er davon etwas gemäß seines Erfassens begriffen hat. " (Shamati 3) Was habe ich aus dem Zitat gelernt? Spirituelle Realität ist subjektiv. Alle „Welten“ und „Stufen“ sind keine äußeren Orte, sondern spiegeln lediglich den aktuellen Zustand des Erfassens meiner Seele wider. Ein „Name“ ist in der Spiritualität das Ergebnis einer persönlichen Anstrengung; man kann nur das benennen, was man durch eigene Erfahrung begriffen hat. Ohne einen Erfassenden hat das Licht keine Form und wird als Azmuto bezeichnet, über das nicht gesprochen werden kann Eine praktische Frage: 1) Wenn jede spirituelle Stufe nur durch mein eigenes Erfassen existiert, wie kann ich meine inneren Sinnesorgane so korrigieren, dass ich das unveränderliche Gute in meiner aktuellen Lebenssituation 'beim Namen nennen' kann?“ Alles Liebe ❤️ Boris
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Wenn wir das Wertvolle im Staub lassen
"Jeder verachtet heilige Dinge und hat keinen Wunsch oder Verlangen, sie aus dem Staub zu erheben, sondern wählt niedrige Dinge, was das Leiden der Shechina verursacht, indem man ihr keinen Platz im Herzen gibt, um ein Wohnort für das Licht des Schöpfers zu sein." (Aus Shamati 2) Was habe ich gelernt: Mein Desinteresse an spirituellen oder „heiligen“ Werten kein neutraler Zustand ist, sondern aktiv Leiden verursacht - und zwar bei der Shechina (der göttlichen Gegenwart). Die Shechina ist die Gesamtheit unserer Gefäße, die eigentlich dazu bestimmt sind, das Licht des Schöpfers in vollkommener Weise zu empfangen. Wenn ich mich jedoch für „niedrige Dinge“ entscheide - also für egoistische Impulse oder kurzfristige, belanglose Befriedigungen, dann entziehe ich dem Höheren Licht den Raum in meinem Herzen. Ich habe verstanden, dass dieser Zustand als „Shechina im Staub“ bezeichnet wird, weil wir das eigentlich Kostbare bis zum Boden erniedrigen, indem wir ihm keinen Wert beimessen. Die „Korrektur“ besteht darin, dieses Verlangen aus dem Staub zu erheben und mein Herz wieder zu einem Wohnort für das Licht zu machen, indem ich lerne, für andere zu geben, statt nur für mich selbst zu empfangen. Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe: 1) An welchen Stellen in meinem Alltag „verachte“ ich das Heilige, - also Momente der Freundesliebe, nur weil ich zu bequem bin, sie aus dem „Staub“ meiner gewohnten, niedrigen Interessen zu heben? Alles Liebe ❤️ Boris
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Bo Ko
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@bo-ko-5329
A stranger in the world, guided by light.

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Joined Oct 21, 2025