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Warum Umsetzung für uns nicht alle dasselbe bedeutet
Ich glaube, wir machen oft einen Fehler. Wir sprechen über Umsetzung, als wäre sie für alle gleich. Mehr Disziplin. Mehr Fokus. Mehr Durchhalten. Aber so funktionieren wir nicht. Wenn du vielbegabt bist, bleibst du oft länger, als es andere tun würden. Du willst Tiefe.Substanz.Qualität. Du hörst nicht auf, weil es langweilig wird. Du hältst eher zurück, weil es noch nicht gut genug ist. Und dann gibt es die Scanner unter uns.Diejenigen, die anfangen mit leuchtenden Augen. Die den Anfang lieben. Die Möglichkeiten sehen. Und mittendrin spüren: Da ruft schon etwas Neues. Nicht, weil sie unzuverlässig sind .Sondern weil ihr Inneres auf Bewegung reagiert. Von außen sieht beides gleich aus:Etwas wird nicht fertig. Aber innen ist es etwas völlig anderes. Die eine bleibt zu lange im Perfektionieren. Die andere geht zu früh weiter. Und natuerlich sind wir ganz oft auch eine Mischung.... finde das selbst heraus mit meiner App.... und lass dich ueberraschen... Und vielleicht beginnt echte Umsetzung nicht mit Druck – sondern mit Ehrlichkeit. So funktioniere ich.Und jetzt arbeite ich nicht mehr gegen mich. Mich würde interessieren: Wo erkennst du dich eher? Mit viel Herz Petra https://innere-vielfalt-verstehen.lovable.app
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Wenn etwas nicht falsch ist – aber trotzdem nicht mehr stimmt
Manchmal gibt es keinen guten Grund aufzuhören. Keinen Konflikt. Keine klare Grenze. Alles wirkt in Ordnung. Und trotzdem spüre ich nach einer Begegnung, nach einem Tun, nach einem Abschnitt meines Tages: Da ist etwas weniger in mir als vorher. Nicht dramatisch. Eher still. Ich merke dann, dass ich da war. Präsent. Aufmerksam. Engagiert. Und gleichzeitig nicht genährt. Früher habe ich das schnell übergangen. Weil nichts „dagegen“ sprach. Weil ich es aushalten konnte. Weil ich dachte, das gehört so. Heute nehme ich dieses leise Signal ernster. Nicht als Urteil. Sondern als Hinweis. Es sagt mir nicht: Hör auf. Es fragt eher: Wie lange noch so? Vielleicht ist genau das eine Form von innerer Reife: nicht erst dann zu reagieren, wenn etwas zu viel wird – sondern schon dann, wenn es beginnt, mich auszuhöhlen. Nicht alles, was ich kann, muss ich weiter tun. Nicht alles, was geht, ist noch stimmig. Ich lerne, mich nicht erst zu schützen, wenn ich erschöpft bin, sondern schon dann, wenn ich merke:Das nährt mich nicht mehr. Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um? Mit viel Herz Petra
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
Ich sage das ohne Drama: Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun. Nicht, weil ich es nicht gemerkt hätte. Sondern weil ich es konnte. Und wenn du vielbegabt oder neurodivergent bist, kennst du das vermutlich. Vielbegabung heißt oft: aushalten können Vielbegabte Menschen haben eine enorme Fähigkeit zur Anpassung. Wir können Zusammenhänge verstehen, Spannungen halten, Situationen „mitdenken“. Wir finden Gründe, warum etwas gerade so ist, wie es ist. Das ist keine Schwäche. Das ist Kompetenz. Aber genau diese Kompetenz führt dazu, dass wir sehr lange in Situationen bleiben können, die uns innerlich schon längst nicht mehr nähren. Nicht aus Angst. Nicht aus Unwissen. Sondern aus Gewohnheit. Gewohnheit fühlt sich oft an wie Stabilität Bei mir war nichts offensichtlich falsch. Kein Streit. Kein Burnout. Kein klares Stoppsignal. Es war einfach… leerer. Ich habe funktioniert. Ich habe geliefert. Ich habe Verantwortung getragen. Und gleichzeitig gemerkt: Da kommt nichts mehr zurück, was mich innerlich berührt. Das Tückische ist:Man kann so jahrelang leben. Gerade als Vielbegabte*r. Nicht alles, was du aushältst, ist auch stimmig Ein wichtiger Punkt, den ich lernen musste: Anstrengung ist nicht das Problem. Wachstum darf anstrengend sein. Entwicklung auch. Der Unterschied liegt woanders: Ob etwas fordert oder ob es auszehrt. Auszehrung ist leise. Sie meldet sich nicht als Schmerz, sondern als Abwesenheit von Lebendigkeit. Warum wir uns das so lange schönreden Ich habe mir oft gesagt: - „Das gehört halt dazu.“ - „Das ist gerade wichtig.“ - „Andere machen das doch auch.“ - Das waren keine Lügen. Das waren Überlebensstrategien. Viele neurodivergente Menschen haben früh gelernt, sich selbst zu regulieren, statt ihre Umwelt zu verändern. Doch irgendwann passt diese Strategie nicht mehr. Der Wendepunkt ist keine Entscheidung — sondern Ehrlichkeit Für mich begann Veränderung nicht mit einem mutigen Schritt. Sondern mit einer stillen Frage: Will ich das noch tragen?
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
Uuuups ... ich bin verwirrt Scanner / Vielbegabt ich? Echt jetzt....
Meine Lieben wir sind so wunderbar und dennoch wollen wir uns manchmal noch tiefer verstehen.... Da sprang mein vielbegabten Herz und Hirn doch gleich an......UND Tadaaa.... hier kommt ein Werkzeug, das euch helfen möge.... eure Einzigartigkeit noch MEEEEEHR zu feiern https://innere-vielfalt-verstehen.lovable.app Habt viel Freude damit... Mit viel Herz Petra
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Warum unsere Ideen keine Beweise brauchen — sondern Beziehung
Viele von uns haben viele Ideen. Sie tauchen auf, verbinden sich, verändern sich schon im Denken. Und oft stellen wir sie schnell infrage: Ist das sinnvoll? Kann man das umsetzen? Ist das nicht wieder nur eine Idee? Dabei brauchen Ideen oft etwas anderes. Nicht Beweise. Sondern Beziehung. Beziehung heißt: Ich nehme wahr, dass diese Idee da ist. Ich höre hin, ohne sie festzulegen. Ich lasse sie neben mir existieren,ohne sie sofort zu bewerten. Nicht jede Idee will ein Projekt werden. Manche wollen erst verstanden werden. Manche sortieren etwas in uns. Manche sind Hinweise, keine Verpflichtungen. Vielleicht müssen wir unsere Ideen nicht größer machen. Nicht schneller. Nicht klarer. Vielleicht reicht es, sie nicht mehr zu übergehen. Und vielleicht entsteht genau daraus eine tiefere innere Ruhe –und mit der Zeit auch Klarheit darüber,welche Ideen wirklich in die Welt wollen und welche einfach Teil unseres inneren Reichtums sind. Dieser Raum ist dafür da, dass Ideen nicht verwertet werden müssen, sondern gehalten werden dürfen. So, wie wir selbst. Mit viel Herz Petra
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Herzuniversum - Vielbegabt
skool.com/herzuniversum-3170
Für vielbegabte, kreative, neurodivergente Erwachsene, die sich oft "zu viel" fühlten - und endlich erleben dürfen, dass sie immer schon richtig waren
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