Seit Wochen und Monaten ruft mich das Spiel dazu meine Mama zu spielen. Schon lange trage ich eine große Enge dazu mit mir herum. Heute konnte ich mich dem zum ersten Mal zuwenden.
Ich habe gespielt, wie sie im Bauch meiner Oma war und wie unerwünscht sie sich fühlte - schon damals. Ich habe gefühlt, dass sie ganz viel Machtausübung durch ihren Vater erlebt hat. Ich habe gefühlt, dass sie funktionieren musste, dass sie unerwünscht war in dem, wie sie ist. Ich habe gefühlt, dass sie sich vom außen abhängig macht, ihren Wert nur durch tun und arbeiten gerechtfertigt sieht. Und dann kam ganz klar ein Satz hoch "Ich bin so blind, weil ich nicht sehe, dass ich bei mir beginnen muss - es ist eine Notwendigkeit - ich muss mir selbst Liebe schenken." Im Spiel habe ich als ich meine Mama war dann den Glaubenssatz "Andere haben Macht über mich." abgelegt und sie mit Liebe überfließen lassen.
Das war sehr intensiv und ich habe mich dann aus dem Spiel gezogen zum pausieren.
Ich spüre eine gewisse Weite - aber auch noch viel Enge!
Ich frage mich: Was hat das nun alles mit mir zu tun? Wie kann ich weiter spielen? Wie kann ich diese Gefühle halten? Warum passiert mir das alles jetzt? Wie habe ich mir das kreiert? Was kann ich hier noch lernen?
Habt ihr noch weitere Fragen und Impulse, um das Spiel weiter zu führen?
P.S. Eine große Empfehlung an alle die eigene Mama zu spielen - auch wenn es echt krass ist...