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Fürchte Dich nicht vor der Leere.
Fürchte Dich nicht vor der Leere. Aus ihr entsteht Bewegung. Leere macht uns Angst. Ein leerer Kalender fühlt sich schnell an wie Versagen. Stille in einem Gespräch wirkt unangenehm. Ruhe macht nervös. Nichtstun fühlt sich an, als müssten wir sofort etwas füllen, planen, erklären oder kontrollieren. Aber vielleicht ist genau das einer unserer größten Schatten: Dass wir Leere nicht aushalten. In der Schattenarbeit begegnen wir dieser Leere immer wieder. Wenn alte Muster wegfallen, ist da plötzlich ein Raum. Früher haben wir ihn gefüllt mit Ablenkung, Drama, Anpassung, Arbeit, Essen, Grübeln, Helfen, Funktionieren oder Kontrolle. Und wenn das alles langsam weniger wird, stehen wir plötzlich vor einem inneren Raum, den wir kaum kennen. Dann kommt die Angst. „Wer bin ich, wenn ich nicht mehr reagiere wie früher?“ „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr kämpfe?“ „Was passiert, wenn ich einfach einmal nichts tue?“ Im Taijiquan gibt es dafür ein wunderschönes Bild: Wuji. Wuji ist der Zustand vor der Bewegung. Die Stille vor dem ersten Schritt. Noch kein Yin, noch kein Yang. Noch keine Richtung. Noch keine Form. Aber Wuji ist nicht „nichts“. Es ist Potenzial. Aus dieser scheinbaren Leere entsteht Bewegung. Aus der Stille entsteht Richtung. Aus dem Nicht-Tun entsteht der nächste echte Impuls. Auch im Taijiquan ist nie alles gleichzeitig „voll“. Eine Seite trägt Gewicht. Die andere ist leer. Und genau diese leere Seite ist nicht schwach. Sie ist frei. Sie ist bereit. Sie kann reagieren, sich bewegen, den nächsten Schritt machen. Das ist eine tiefe Lektion für den inneren Weg: Leere ist nicht Mangel. Leere ist Möglichkeit. Die Pause in der Musik ist nicht das Ende der Musik. Sie gibt ihr Bedeutung. Die Stille in einem Gespräch ist nicht peinlich. Sie kann echtes Zuhören ermöglichen. Ruhe ist keine verlorene Zeit. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass neue Kraft entstehen kann. Unsicherheit ist nicht Schwäche. Sie ist der Raum, in dem alte Gewissheiten überprüft werden dürfen.
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Energie fließt, wo die Aufmerksamkeit hingeht
Energie fließt, wo die Aufmerksamkeit hingeht! Diese kraftvolle Aussage erinnert uns daran, dass das, worauf wir uns konzentrieren, unsere Realität formt. Ob es um persönliches Wachstum, Karriereziele oder Beziehungen geht – unsere Energie wird durch unsere Gedanken und Absichten geleitet. Lasst uns also entscheiden, unsere Energie in das zu investieren, was uns wirklich wichtig ist. Wenn wir uns auf unsere Leidenschaften und Träume konzentrieren, eröffnen wir unser Potenzial und gestalten das Leben, das wir uns wünschen. Worauf legst du heute deinen Fokus? Teile es in den Kommentaren!
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Energie fließt, wo die Aufmerksamkeit hingeht
Die innere Arbeit
Innere Arbeit bedeutet viel mehr als nur viel nachzudenken; im Gegenteil, es geht oft darum, weniger zu denken. Du bist nicht deine Gedanken. Die ständige Stimme in deinem Kopf, die Ratschläge gibt und Warnungen ausspricht, bist nicht du. Du bist einfach der Beobachter dieser Gedanken. Innere Arbeit hilft dir, zu unterscheiden, welche Gedanken wirklich deine eigenen sind und welche dir nicht dienen. Sie bringt dich zurück auf die Erde, in deinen Körper und in ein Bewusstsein.
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Wann hast Du eigentlich zum letzten Mal geatmet?
Ich meine: so richtig. Aus voller Brust, mit vollem Herzen, aus voller Lunge. Richtig tief Luft geholt, bis in den letzten Zipfel. Und dann wieder richtig tief ausgeatmet, bis kein einziger Luftzug sich noch hätte bewegen können in Deiner Lunge. Der Atem ist Dein Leben. Die meisten Menschen atmen nur noch flach ein und aus und verstärken damit das nervöse Signal, das dazu führt, dass der Körper ständig unter Stress steht. Irgendetwas läuft schief im Leben, in der Firma, Du hast Angst – und je mehr Angst Du hast, umso flacher wird Dein Atem. Du atmest wirklich nur noch unmerkbar eine kleine Menge Luft ein. Einatmen, gerade nur zum Überleben Deiner Organe. Und wieder ausatmen. Dafür ist der Atem nicht gedacht. Atem ist dafür gedacht, Sauerstoff bis in Dein letztes Körperteil zu transportieren. Dazu muss er in ausreichender Menge in Deinen Körper eingeführt und dort verteilt werden. Es ist übrigens nicht damit getan, einfach joggen zu gehen. Denn in diesem speziellen Fall wird Luft zwar stoßweise in den Körper hineingeführt, das angespannte, gleichförmige Bewegen von Armen und Beinen verhindert jedoch oft, dass der Sauerstoff wirklich weiter transportiert wird. Im Gegenteil. Arme und Beine werden verkrampft, blockiert, und der Sauerstoff bleibt eigentlich nur im oberen Bereich Deiner Lunge. Das, was Du eigentlich zum Leben bräuchtest, das, was Deine Organe zum Leben bräuchten, das, was für Deine Heilung erforderlich ist und letzten Endes das, was Deine Gesundheit in Deinem Körper ausmacht, ist der dorthin transportierte Sauerstoff. Also: Um einen Anfang zu machen auf Deinem inneren Weg, atme mindestens dreimal am Tag bewusst ein und aus. Damit meine ich: Stell Dich locker hin. Mit offenen oder geschlossenen Augen. Vielleicht sogar vorher noch einmal die Nase putzen, damit wirklich beide Nasenseiten frei sind. Und dann beginne ganz langsam und ohne Druck die Luft durch die Nase in Deinen Körper zu transportieren. Ohne Druck. Ohne Zwang. Zuerst die Nase füllen.
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Warum dieser Weg entstanden ist
Ich bin selbst einen langen und schmerzvollen Weg gegangen, um zu verstehen, was ich heute weiß. Nicht jeder Mensch möchte diesen Weg gehen. Und nicht jeder ist dazu bereit. Das verstehe ich. Doch ich habe erfahren, wie sehr dauerhafter Stress, emotionale Belastungen und unverarbeitete Erfahrungen das Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Viele Menschen funktionieren nur noch. Aber sie spüren sich selbst kaum noch wirklich. „Der innere Weg“ entstand aus meiner eigenen Erfahrung heraus – aus dem Wunsch, Körper und Geist wieder miteinander zu verbinden und einen Raum zu schaffen, in dem Menschen lernen können, sich selbst bewusster wahrzunehmen. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, jemanden zu retten. Aber ich biete meine Erfahrung, meine Begleitung und Werkzeuge an, die mir selbst geholfen haben: - Atemarbeit - Meditation - Körperwahrnehmung - Qigong - und bewusste Selbstreflexion Vielleicht beginnt genau hier auch ein Teil Deines eigenen inneren Weges.
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Der Innere Weg
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Nervensystem-Regulation, Körperarbeit und emotionale Selbstwahrnehmung.
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