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Der Innere Weg

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Nervensystem-Regulation, Körperarbeit und emotionale Selbstwahrnehmung.

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12 contributions to Der Innere Weg
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie formen deinen Charakter. Und achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal. Dieses Zitat wird Lao Tzu zugeschrieben — und ich finde es deshalb so kraftvoll, weil es uns daran erinnert, dass unser Leben nicht nur etwas ist, das uns passiert. Viele Menschen glauben tief in sich, sie seien vorherbestimmt. Vorherbestimmt, immer wieder zu scheitern. Vorherbestimmt, erschöpft zu sein. Vorherbestimmt, unglücklich zu bleiben. Vorherbestimmt, krank, blockiert, übergewichtig oder depressiv zu sein. Wir sagen dann Sätze wie: „Bei uns in der Familie ist das eben so.“ „Ich war schon immer so.“ „Ich kann das nicht ändern.“ „Das liegt an meiner Vergangenheit.“ „Das liegt an meiner Kindheit.“ „Das liegt an meiner Genetik.“ Und natürlich prägt uns all das. Aber Prägung ist kein Gefängnis. Was dieser Gedanke so wertvoll macht: Er zeigt uns, dass wir unser sogenanntes Schicksal rückwärts betrachten können. Wenn mein Schicksal durch meinen Charakter geprägt wird, dann darf ich fragen: Welche Gewohnheiten formen eigentlich meinen Charakter? Wenn Gewohnheiten durch wiederholte Handlungen entstehen, darf ich fragen: Was tue ich jeden Tag immer wieder? Wenn Handlungen aus Worten entstehen, darf ich fragen: Wie spreche ich eigentlich über mich selbst? Und wenn Worte aus Gedanken entstehen, darf ich noch tiefer gehen: Welche Gedanken glaube ich jeden Tag, ohne sie zu hinterfragen? Genau dort beginnt Bewusstsein. Nicht bei der großen Lebensveränderung. Nicht beim perfekten Plan. Nicht bei der nächsten Methode. Sondern bei diesem einen Moment, in dem ich erkenne: „Ah, da ist wieder mein altes Muster.“ „Da ist wieder diese Geschichte.“ „Da ist wieder dieser Gedanke, der mich klein hält.“ Und in dem Moment, in dem ich ihn bemerke, bin ich ihm nicht mehr vollkommen ausgeliefert.
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Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Schattenarbeit fängt im Bauch an.
Kennst Du das? Du denkst an eine bestimmte Situation, einen Menschen, eine Entscheidung oder ein Gespräch — und plötzlich zieht sich Dein Bauch zusammen. Dir wird schlecht. Es entsteht Druck. Ein Knoten. Ein inneres Nein. Viele nennen das „Bauchgefühl“.Aber in Wahrheit ist es oft viel mehr als das. Dein Bauch reagiert, bevor Dein Kopf eine Erklärung findet. Er prüft: Bin ich sicher? Darf ich mich zeigen? Darf ich Nein sagen? Darf ich vertrauen? Darf ich meinen eigenen Weg gehen? In der spirituellen Arbeit ist dieses Gefühl eng mit dem Thema Sicherheit verbunden. Das erste Chakra, das Wurzelchakra, steht symbolisch für Erdung, Urvertrauen, Stabilität und das Gefühl: Ich bin sicher in mir und in meinem Leben. Wenn dieses Fundament nicht stabil ist, merken wir das oft nicht zuerst im Denken.Wir merken es im Körper. Und genau da beginnt Schattenarbeit. Denn manchmal sagt Dein Bauch:„Das hier ist nicht gut für Dich.“ Manchmal sagt er aber auch:„Das erinnert mich an etwas Altes.“ Das ist ein wichtiger Unterschied. Nicht jedes unangenehme Bauchgefühl ist automatisch Intuition. Manchmal ist es ein altes Schutzprogramm. Eine Erinnerung des Körpers. Ein Anteil in Dir, der gelernt hat: Nähe ist gefährlich. Sichtbarkeit ist gefährlich. Wahrheit ist gefährlich. Grenzen setzen ist gefährlich. Und dann reagierst Du nicht auf die Gegenwart.Du reagierst auf eine alte Geschichte. Schattenarbeit bedeutet deshalb nicht, Gefühle wegzudrücken.Es bedeutet auch nicht, jedem Gefühl blind zu folgen. Es bedeutet, stehen zu bleiben und zu fragen: Was passiert gerade wirklich in mir?Ist das ein echtes Nein?Oder ist das eine alte Angst?Bin ich gerade unsicher, weil etwas falsch ist — oder weil etwas neu ist?Will mein Körper mich schützen — oder hält mich ein altes Muster zurück? Der Satz „Handle aus dem Bauch heraus“ bedeutet nicht: Reagiere impulsiv. Er bedeutet: Handle so, dass Du Dich nicht selbst verrätst.Handle so, dass Dein Körper nicht ständig gegen Dich arbeiten muss.Handle so, dass Dein Inneres sich sicher genug fühlt, bei Dir zu bleiben.
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Schattenarbeit fängt im Bauch an.
Schattenarbeit nach Carl Gustav Jung
Schattenarbeit ist nicht der Weg in die Dunkelheit. Sie ist der Mut, dort Licht hinzubringen, wo Du Dich selbst verlassen hast. Was bedeutet Schattenarbeit nach dem Psychiater C. G. Jung eigentlich, der diesen Ausdruck geprägt hat? Schattenarbeit ist kein spiritueller Trend. Sie ist auch keine Methode, um „positiver“ zu werden. Und sie bedeutet ganz sicher nicht, dass man sich ein bisschen mit seinen schlechten Eigenschaften beschäftigt und danach erleuchtet durchs Leben schwebt. Schattenarbeit, so wie C. G. Jung sie verstanden hat, beginnt an einem sehr unbequemen Punkt: Bei dem, was wir an uns selbst nicht sehen wollen. Jung ging davon aus, dass jeder Mensch einen sogenannten „Schatten“ in sich trägt. Damit meinte er all jene Anteile unserer Persönlichkeit, die wir verdrängt, abgespalten oder nie bewusst angenommen haben. Das können Wut, Neid, Eifersucht, Machtbedürfnis, Angst, Scham oder Schuld sein. Aber es können genauso auch Lebendigkeit, Kreativität, Sinnlichkeit, Stärke, Mut oder klare Grenzen sein. Denn der Schatten besteht nicht nur aus „dunklen“ Eigenschaften. Er besteht aus allem, was in unserem Leben keinen Platz haben durfte. Vielleicht durfte ein Kind nicht wütend sein. Also wird die Wut verdrängt. Vielleicht durfte ein Kind nicht laut, wild oder sichtbar sein. Also wird die Lebendigkeit verdrängt. Vielleicht musste ein Kind immer funktionieren. Also wird die eigene Bedürftigkeit verdrängt. Vielleicht wurde Liebe an Anpassung geknüpft. Also lernt der Mensch, Teile von sich zu verstecken, um geliebt zu werden. Und genau diese versteckten Anteile verschwinden nicht einfach. Sie wirken weiter. Nur eben nicht bewusst. Sie zeigen sich in unseren Reaktionen. In unseren Beziehungsmustern. In den Menschen, die uns immer wieder triggern. In den Situationen, die sich scheinbar wiederholen. In der Art, wie wir uns selbst sabotieren. In dem, was wir an anderen besonders verurteilen. Denn oft ist das, was uns an anderen am meisten aufregt, ein Hinweis auf etwas, das in uns selbst nicht integriert ist.
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Schattenarbeit nach Carl Gustav Jung
Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns.
Schattenarbeit klingt für viele erst einmal dunkel. Nach etwas Negativem. Nach etwas Bösem. Nach etwas, das man lieber nicht anfassen möchte. Aber genau das ist ein Missverständnis. Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns. Er ist nicht schwarz, gefährlich oder schlecht. Der Schatten ist all das, was wir irgendwann von uns abgespalten haben, weil es nicht erwünscht war, nicht verstanden wurde oder nicht in unser Umfeld gepasst hat. Und ja — das können verletzte, wütende oder ängstliche Anteile sein. Aber es können genauso gut positive Eigenschaften sein. Deine Stärke. Deine Klarheit. Deine Sinnlichkeit. Deine Kreativität. Dein Mut. Deine Wildheit. Deine Fähigkeit, Nein zu sagen. Dein Wunsch, gesehen zu werden. Vielleicht warst Du als Kind „zu laut“. Vielleicht warst Du „zu empfindlich“. Vielleicht warst Du „zu klug“, „zu frei“, „zu direkt“, „zu viel“. Und irgendwann hast Du gelernt: Diesen Teil von mir darf ich nicht zeigen. Also hast Du ihn weggeschoben. Nicht, weil er schlecht war. Sondern weil Du dazugehören wolltest. Schattenarbeit bedeutet deshalb nicht, in der Dunkelheit zu wühlen, um sich schlecht zu fühlen. Schattenarbeit bedeutet Bewusstwerdung. Es bedeutet, sich selbst wieder vollständiger zu sehen. Nicht nur die angenehmen Seiten. Nicht nur die angepassten Seiten. Sondern auch die verdrängten, versteckten, vergessenen. Und manchmal entdecken wir dabei nicht unser „Böses“. Sondern unser größtes Licht. Denn vieles, was wir Schatten nennen, ist in Wahrheit gebundene Lebensenergie. Ein Teil von uns, der nicht zerstört werden will. Sondern verstanden. Integriert. Zurückgeholt. Schattenarbeit ist kein Kampf gegen Dich selbst. Sie ist der Weg zurück zu Dir. #zurückzudir #achtsamkeit #schattenarbeit
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Der „Schatten“ ist nicht das Böse in uns.
Warum ständiges Kritisieren Deine Bewusstseinsentwicklung blockiert
Ständige Kritik an anderen Menschen wirkt im ersten Moment vielleicht wie Klarheit. Man sieht, was andere falsch machen. Man erkennt ihre Muster. Man merkt, wo sie sich selbst belügen. Man durchschaut Dinge. Aber die entscheidende Frage ist: Warum beschäftigt mich das so sehr? Denn je mehr ich mich mit den Fehlern anderer beschäftige, desto weniger muss ich mich mit mir selbst beschäftigen. Ständiges Lästern ist oft keine Wahrhaftigkeit. Es ist eine Ablenkung. Solange ich über andere spreche, muss ich meine eigene Unsicherheit nicht spüren. Solange ich andere klein mache, muss ich meine eigenen Verletzungen nicht anschauen. Solange ich andere bewerte, muss ich nicht fragen: Was triggert mich daran eigentlich? Aus Sicht der Schattenarbeit ist genau das entscheidend. Nicht jede Kritik ist Projektion. Natürlich gibt es Fehlverhalten, Egoismus, Lüge, Manipulation und Ungerechtigkeit. Aber wenn mich etwas immer wieder beschäftigt, wenn ich mich daran festbeiße, wenn ich ständig darüber reden muss, dann liegt dort meistens auch ein eigener Anteil verborgen. Hermetisch betrachtet wirkt hier das Prinzip der Entsprechung: Wie innen, so außen. Das bedeutet nicht, dass alles im Außen meine Schuld ist. Aber es bedeutet, dass meine Wahrnehmung immer mit meinem inneren Zustand verbunden ist. Wenn ich innerlich voller Unfrieden bin, finde ich überall Anlass zur Empörung. Wenn ich mich selbst hart bewerte, werde ich auch andere hart bewerten. Wenn ich mir selbst wenig erlaube, werde ich auch anderen wenig erlauben. Und dann wird das Außen zur Projektionsfläche meines Inneren. Die direkte Folge von ständigem Kritisieren ist, dass mein Bewusstsein enger wird. Ich trainiere meinen Geist darauf, Fehler zu suchen. Mein Nervensystem bleibt in einer subtilen Alarmbereitschaft. Ich scanne die Umgebung, reagiere schneller, urteile schneller und verliere innere Weite. Langfristig kann daraus Bitterkeit entstehen. Oder ein spirituelles Ego. Dann klingt es plötzlich so: „Ich bin weiter als die anderen.“
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Warum ständiges Kritisieren Deine Bewusstseinsentwicklung blockiert
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Constanze Gottschalk
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@constanze-gottschalk-7909
I made my spiritual awakening the other way round, as I started with a dark night of the soul. I would like to share my experiences.

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Joined May 8, 2026
Ibiza