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Familienalltag frei gestalten is happening in 4 days
Deine Haltung ist entscheidend
Ich sitze gerade im Bus. Um mich herum schlafen sechs Kinder. Hinter uns liegen eine Stunde Autofahrt und zwei Stunden Flug. Jetzt sind wir auf einer wunderschönen griechischen Insel angekommen, wo wir einen Monat verbringen werden. Großes Abenteuer. Denn ich bin allein mit allen sechs Jungs unterwegs. Meine Frau kommt erst in einer Woche mit dem Auto und unseren Hunden nach. Heute um 2.00 Uhr klingelte mein Wecker. Wie jeden Tag bin ich rausgegangen. Es war kalt. Richtig kalt. Kurz habe ich gedacht: Muss ich das heute wirklich machen? Muss ich meine Morgenroutine auch um zwei Uhr durchziehen? Nein. Müssen muss ich gar nichts. Aber ich will. 39 Liegestütze. Eiskaltes Wasser mit dem Gartenschlauch. Eine Dusche, die mich schlagartig wach macht. Gerade an solchen außergewöhnlichen Tagen ist es mir wichtig, bei meinen Entscheidungen zu bleiben. Nicht aus Zwang. Sondern aus Haltung. Disziplin ist für mich kein Selbstzweck. Sie gibt mir Stabilität, wenn außen alles in Bewegung ist. Und genau das brauchen wir als freilernende Familien: innere Klarheit, wenn der Rahmen flexibel ist. Mich interessiert: Hast du eine Morgenroutine oder etwas in deinem Alltag, das dir Energie gibt und auf das du bewusst nicht verzichten willst? Schreib es gern in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch mit euch.
Deine Haltung ist entscheidend
Jedes Nein ist ein Ja zu etwas anderem
Im Familienalltag hören wir oft ein Nein. Nein zum Aufräumen. Nein zum Zähneputzen. Nein zum Mitkommen. Schnell wirkt dieses Nein wie Widerstand. Wie Trotz. Wie Verweigerung. Die Gewaltfreie Kommunikation erinnert uns an eine andere Perspektive. Marshall B. Rosenberg beschreibt, dass hinter jedem Verhalten ein Bedürfnis steht. Auch hinter jedem Nein. Ein Nein ist fast immer ein Ja. Ein Ja zu Autonomie. Ein Ja zu Spiel. Ein Ja zu Ruhe. Ein Ja dazu, gerade selbst entscheiden zu wollen. Wenn wir beginnen, dieses Bedürfnis zu suchen statt das Verhalten zu bekämpfen, verändert sich etwas im Familienalltag. Wir hören anders zu. Wir reagieren ruhiger. Und oft entsteht plötzlich Kooperation. Wenn dich interessiert, wie wir im Alltag konkret mit solchen Situationen umgehen, schau dir das Video zu diesem Post an.
Jedes Nein ist ein Ja zu etwas anderem
Alltagsgestaltung
Hallo ihr Lieben, ich bin Sebastian, 37 Jahre, im Öffentlichen Dienst tätig, glücklich verheiratet seit fast 15 Jahren und Papa von zwei sehr coolen Jungs (4 und 1). Das Thema Freilernen interessiert uns also derzeit noch nur theoretisch. :-) Was mich aber sehr umtreibt, ist folgende Thematik: Ins unserem Familiensystem haben wir das Gefühl, wir benötigen die externe Betreuung in der Kita, um einerseits Räume für uns als Individuen zu schaffen und andererseits Haushaltstätigkeiten halbwegs vernünftig zu bewältigen. In früheren Zeiten war die externe Betreuung nicht nötig, da Menschen in größeren Familienverbänden und Sippen gelebt haben, wo mehrere Erwachsene und mehrere Kinder stets anwesend waren. In der modernen Kernfamilie ist das nicht mehr der Fall und ich empfinde es als unnatürlich und anstrengend, 24/7 alleine mit den eigenen Kindern zusammen zu sein (dabei geht es nicht darum, dass ich die Zeit mit meinen Kids per se anstrengend fände, wohl aber die pausenlose Betreuung über längere Zeiträume) - auch unser Vierjähriger langweilt sich da schnell, weil ihm Zuhause Gleichaltrige oder ältere Kinder zum Spielen fehlen. Andererseits sehe ich aber euch Reisefamilien, die mit teilweise sehr vielen Kindern ohne Kita und Schule, aber auch ohne Großeltern, Onkels oder Tanten unterwegs sind und frage mich: Wie schafft ihr es, euren Kindern stets zugewandt zu sein ohne die Nerven zu verlieren und autoritär zu werden und gleichzeitig noch Räume für euch selbst und für das Geldverdienen, für den Haushalt etc. zu schaffen?
Löwenmama
Alleinerziehende Mama von meinem 8 Monate alten Sohn aus der Schweiz. Würde mich über Kontakte (in der Nähe) freuen.
Bewusste Entscheidungen im Familienalltag treffen
In diesem Post spreche ich über eine der größten mentalen Herausforderungen für Eltern, die mit ihrer Familie einen selbstbestimmten Weg gehen wollen: Entscheidungen treffen. Im Familienalltag stehen wir jeden Tag vor kleinen und großen Entscheidungen. Persönlich ist es für mich oft eine Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, die das Leben von sieben anderen Menschen beeinflussen: unsere 6 Kinder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen, meine Frau und sogar unsere zwei Hunde. Seitdem wir als Paar und dann als Familie die Tools der gewaltfreien Kommunikation für uns entdeckt haben, fallen Entscheidungen deutlich leichter. Am Ende dieses Beitrags findest du ein Material, das dir hilft, deine nächste Familienentscheidung bewusster und entspannter zu treffen – weit über eine einfache Pro und Contra Liste hinaus. 📎 Lade das Dokument im Anhang herunter und teile gern hier in den Kommentaren, was dir und euch hilft, Entscheidungen im Familienalltag zu treffen. Ich freue mich sehr darauf, auch eure Tools kennenzulernen. ❤️🎉
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Familien im Flow
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