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Superkraft KI

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17 contributions to Superkraft KI
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
Kurze Vorwarnung, damit du am Montag nicht überrascht guckst: OpenAI schaltet ab dem 24. August Werbung in ChatGPT frei. In 31 europäischen Märkten, Deutschland, Österreich und Schweiz mittendrin. Wen es betrifft Alle, die die Gratis-Version nutzen. Und alle im Go-Tarif für knapp sieben Euro – der kostet also Geld und ist trotzdem nicht werbefrei. Wer Plus, Pro, Business oder Enterprise hat, sieht nichts. Wie es aussieht Die Anzeige steht unter der Antwort, getrennt durch eine graue Linie, gekennzeichnet als gesponsert. OpenAI sagt zu, dass Werbekunden die Antworten selbst nicht beeinflussen. Der Punkt, der für dich wirklich zählt Personalisierte Werbung ist bei uns erst mal aus. Ohne deine ausdrückliche Zustimmung wird nur das laufende Gespräch ausgewertet, dazu Sprache, grober Standort und Gerätetyp. Deine alten Chats und gespeicherten Erinnerungen bleiben außen vor. Das ist der EU-Sonderweg – in den USA läuft es umgekehrt, dort ist alles an, bis man widerspricht. Heißt für dich: Schau am Montag in die Einstellungen und lass die Personalisierung aus, solange du keinen Grund hast, sie einzuschalten. Einmal zugestimmt, wandert dein gesamter Chatverlauf in die Anzeigenauswahl. Meine Einordnung Rund 900 Millionen Menschen nutzen ChatGPT wöchentlich, etwa fünf Prozent zahlen dafür. Kostenlos war das nie – die Rechnung lag nur noch nicht auf dem Tisch. Insofern: nachvollziehbar. Nur wird Werbung diese Rechnung nicht bezahlen. OpenAI hat Investoren 100 Milliarden Dollar für 2030 versprochen, Marktforscher taxieren den gesamten Chatbot-Werbemarkt auf gut fünf. Wenn diese Lücke sichtbar wird, wächst der Druck. Und dann ist die Frage, ob die Werbung unter der Antwort bleibt – oder in sie hineinwandert. Deshalb: Achte darauf, wo sie steht. Solange sie unter der grauen Linie bleibt, ist alles in Ordnung. Und jetzt du: Nutzt du ChatGPT kostenlos oder im Go-Tarif? Und wenn ja – reicht dir das noch, oder ist die Werbung für dich der Punkt, an dem du wechselst oder aufrüstest? Schreib es in die Kommentare, mich interessiert das Stimmungsbild hier ehrlich.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
1 like • 7h
Hält die Werbung auch Einzug in LM Studio?
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
Am Wochenende ging eine Meldung durch die Netzgemeinde, die ich hier nicht als News weiterreichen will. Ich will, dass du zwei Minuten investierst. Kurz, was passiert ist: Über eine einzige Google-Suche waren hunderte fremde Unterhaltungen mit der KI Claude lesbar. Darunter ein Krypto-Wallet mit Zugangsschlüssel, API-Keys, Lebensläufe mit Wohnadresse. Und geteilte Claude-Chats zeigen den Vornamen dessen, der geteilt hat. Wichtig, damit hier keine Panik entsteht: Private Chats waren nicht betroffen. Sichtbar wurde nur, was jemand selbst über einen Teilen-Link veröffentlicht hatte. Und genau da liegt der Denkfehler, den fast alle machen – ich eingeschlossen. Wir behandeln so einen Link wie eine Nachricht. „Guck mal, was die KI da ausgespuckt hat." Man schickt das rüber, der andere liest es, fertig. Fühlt sich an wie WhatsApp. Ist es aber nicht. Ein Teilen-Link erzeugt eine öffentliche Webseite. Ohne Passwort, ohne Ablaufdatum. Sie bleibt online, bis du sie aktiv löschst. Auch nach Jahren. Auch wenn du den Chat längst vergessen hast. Dein Auftrag für heute: Öffne in Claude: Einstellungen → Privacy → Shared Chats. Bei ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → Geteilte Links. Bei Gemini findest du es unter deinen Freigaben. Dort steht eine Liste. Die meisten Menschen haben sie noch nie geöffnet. Geh sie durch. Alles, was nicht bewusst öffentlich sein soll, löschst du. Das dauert wirklich nur zwei Minuten – und es ist der einzige Schritt, der zählt. Bei Google um Löschung bitten bringt nichts, solange die Seite noch erreichbar ist. Bei Claude bitte auch die geteilten Artefakte prüfen, die stehen in einer eigenen Liste. Und jetzt der Teil, für den es diese Community gibt: Schreib in die Kommentare, wie viele Links in deiner Liste standen. Nur die Zahl, keine Details. Ich mache den Anfang: 27 Ich frage das nicht aus Neugier. Ich frage, weil ich vermute, dass die meisten hier eine zweistellige Zahl finden werden – und weil es leichter fällt, ehrlich zu sein, wenn jemand vorangeht. Wer seine Zahl liest, denkt beim nächsten Mal vor dem Klick nach. Das ist der ganze Trick.
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
1 like • 22d
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Interview mit Prof. Dr. Christian Bauckhage
Wer fast zwei Stunden Zeit hat und am Thema KI interessiert ist sollte sich meiner Meinung nach dieses Interview anhören. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=pb5cMmdQVJo&ra=m
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
Kurz vorweg, weil es zeitkritisch ist: Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto hast, kann seit dieser Woche jeder aus deinen Fotos KI-Bilder bauen lassen. Standardmäßig. Ohne dich zu fragen. Ohne dir Bescheid zu geben. Was passiert ist Meta hat einen eigenen KI-Bildgenerator gestartet: Muse Image. Der Trick daran: Man kann in einem KI-Auftrag ein öffentliches Instagram-Profil per @-Zeichen markieren – so wie man jemanden in einem Kommentar erwähnt. Die KI zieht sich dann alles, was dort öffentlich sichtbar ist: Fotos, Reels, sogar Original-Töne. Und baut daraus ein neues Motiv. Ein Satz, ein markiertes Profil, ein paar Sekunden. Fertig. Kein Können nötig, kein Aufwand. Meta bewirbt das Modell mit dem Satz, es „kennt deine Welt". Genau das ist der strategische Punkt: OpenAI und Google kennen deine Freunde, deine Nachbarschaft, dein Gesicht nicht. Meta schon – aus Milliarden öffentlicher Fotos. Dieser soziale Graph ist Metas einziger echter Vorsprung im KI-Rennen, und den spielt der Konzern jetzt aus. Warum das mehr Leute trifft, als du denkst Nicht die Promis sind das Thema. Sondern: Creator, Coaches, Fotografen, Musikerinnen, Vereine, kleine Läden – alle, die ihr Profil bewusst offen halten, um gefunden zu werden. Genau die sind jetzt automatisch im Pool. Beispiel: Du hast als Fotografin Porträts öffentlich stehen, damit Kunden deinen Stil sehen. Jemand markiert dein Profil – und plötzlich existiert ein Bild, das aussieht wie deine Arbeit, aber nie durch deine Kamera gegangen ist. Die Lösung: 2 Minuten in den Einstellungen Du musst dein Konto nicht auf privat stellen. Es gibt einen eigenen Schalter: 1. Instagram-App öffnen → auf dein Profil 2. Oben rechts das Menü (drei Striche) → „Einstellungen und Aktivität" 3. Runterscrollen zu „Teilen und wiederverwenden" 4. Dort die Schalter deaktivieren – meist getrennt für Beiträge, Reels und Original-Audio Sinngemäß steht da: „Erlaube anderen, mit deinen Inhalten über Meta AI kreativ zu werden." Genau das schaltest du weg.
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
2 likes • Jul 13
✅ Danke für den Tipp und vor allen Dingen die dazugehörige Erklärung. Denn nur so versteht man wie unverschämt Meta hier vorgeht.
🚀 Google bringt dir jetzt ein KI-Modell auf den Laptop, das deine Daten nicht verlässt
Kurze Frage vorweg: Wie oft hast du schon gezögert, etwas wirklich Persönliches in ChatGPT oder Gemini zu tippen? Den Arztbrief, den Vertragsentwurf, die Gehaltsverhandlung? Genau da wird's gerade richtig spannend. Google hat mit Gemma 4 12B ein neues KI-Modell veröffentlicht, das komplett lokal auf deinem Rechner läuft – ohne Cloud, ohne dass ein einziges Wort an einen Server geschickt wird. Und das Beste: Es braucht nur 16 GB RAM. Das hat heute fast jedes normale Notebook. Warum das ein größerer Deal ist, als es klingt: → Multimodal von Haus aus. Das Modell versteht Text, Bilder und als erstes Modell dieser Größe auch Audio – direkt, ohne Umwege. → Schnell und sparsam. Im Test von Heise hat es eine Aufgabe in rund 10 Minuten gelöst, für die ein vergleichbares älteres Modell über eine Stunde brauchte – und dabei nur ein Viertel der Tokens verbraucht. → Kostenlos und offen. Apache-2.0-Lizenz heißt: Du darfst es frei nutzen, auch geschäftlich. Kein Abo, keine Nutzungsgrenze. Der eigentliche Punkt für dich: Lokale KI ist die Antwort auf die zwei größten Bremsen, die Menschen vom KI-Einsatz abhalten – Datenschutz und laufende Kosten. Was auf deiner Festplatte bleibt, kann niemand mitlesen und für nichts trainieren. Und Win-win nebenbei: Wer lokal arbeitet, entlastet auch die völlig überlasteten Server der Anbieter. Genau deshalb pushen Google & Co. das Thema gerade so hart. Was du konkret tun kannst – heute noch: 1. Lade dir LM Studio (kostenlos, Mac & Windows) herunter – die einfachste Art, lokale Modelle ohne Technik-Frickelei zu starten. 2. Such im LM Studio nach „Gemma" und lade dir eine Variante, die zu deinem RAM passt. 3. Stell ihm eine echte Aufgabe, bei der du sonst zögerst – etwas Privates, Sensibles. Und spür den Unterschied, wenn nichts davon je dein Gerät verlässt. Lokale KI ist kein Ersatz für die großen Cloud-Modelle. Aber für alles, was vertraulich bleiben soll, ist sie ab jetzt eine ernsthafte Option für jeden – nicht nur für Nerds mit Gaming-PC.
🚀 Google bringt dir jetzt ein KI-Modell auf den Laptop, das deine Daten nicht verlässt
4 likes • Jun 9
Hallo Jörg, ich kann deiner Argumentation inhaltlich in allen Punkten zustimmen. Ich frage mich allerdings, was Google, dem Datensammler, dazu bewegt ein solches Modell völlig kostenlos raus zu geben. Irgendwie muss es sich doch für die Firmen auch rechnen.
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Rainer Doering
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@rainer-doering-4373
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Duisburg
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