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5 contributions to Altmann Institut BASIS
Was der Körper weiß — und die Maschine noch lernt
(Thomas ist ein anonymisierter Name. Die Geschichte ist real.) Es war ein beiläufiger Satz. Thomas und ich saßen beim Abendessen — wir kennen uns seit vielen Jahren. Er ist Patentanwalt, arbeitet für ein Unternehmen, das zu den weltweiten Marktführern in der Sensortechnik gehört. Sensoren für Industrieanlagen, für Fahrzeuge, für medizinische Geräte. Präzise Messung von Druck, Temperatur, Bewegung. Kleine Bauteile, die der Welt erklären, was in ihr vorgeht. An diesem Abend war er frustriert. „Weißt du", sagte er, und ich hörte die echte Erschöpfung darin, „das Verrückte ist: unsere Sensoren sind genau das, was die neue KI-Generation braucht. Nicht ChatGPT — das kennen wir alle. Nicht die Systeme, die Texte schreiben und Fragen beantworten. Sondern das, was danach kommt. Systeme, die die Welt nicht mehr beschreiben, sondern erleben. Die einen Ball fallen sehen und spüren: dieser Aufprall, diese Kraft, dieser Winkel. Die nicht über Schwerkraft schreiben — sondern sie kennen. So wie ein Kind, das laufen lernt. Und meine Firma sieht das nicht. Die reden immer noch von Chatbots." Ich hörte zu und aß. Dann blieb ich stehen — innerlich. Nicht wegen der Technologie. Wegen etwas anderem. Einem Muster, das ich kannte. — — — Thomas sprach von KI-Systemen, die wir alle kennen. ChatGPT, Gemini, Copilot. Diese Dinger, mit denen man Texte schreibt, Fragen stellt, Rezepte sucht. Sie lernen aus Milliarden Seiten Text. Sie beschreiben die Welt mit außerordentlicher Präzision. Auch über Schwerkraft. Auch über Schmerz. Auch über Heilung. Sie unterstützen mich sogar dabei, eine Schmerzlösungs-App für Patienten und Therapeuten aufzubauen.* Aber sie haben Schwerkraft nie gespürt. Sie haben nie einen Ball fallen lassen und das Echo des Aufpralls im Arm gefühlt. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein strukturelles Problem. Und genau das ist das Problem, das Thomas beschrieb. — — — Ich dachte an einen Patienten. Nicht an einen bestimmten. An viele auf einmal — das Bild, das sich in Jahren von Begleitung aufgeschichtet hat.
Was der Körper weiß — und die Maschine noch lernt
3 likes • 22d
@Claus Altmann so schön lieber Claus - dankeschön! . Ich kenne genau denselben Effekt auch aus meinen Lernfreude-Trainings: . Solange sich ein Teenager schützen muss vor: . zum Beispiel: . + der Lehrkraft + dem Schimpfen der Eltern + dem Hänseln durch Mitschüler + Versagen etc. ist seine Aufmerksamkeit hauptsächlich mit "sich schützen" und "vermeiden" beschäftigt, und es bleibt (zu-)wenig Aufmerksamkeit für das wirkliche Lernen. . Wenn diese sogenannten Lernblockaden sanft in Verarbeitung begleitet werden, und emotionale Ressourcen gestärkt werden (wie zum Beispiel mehr Selbstvertrauen, mehr innere Ruhe, mehr Selbstwirksamkeit, mehr Leichtigkeit,...), dann passiert sowas wie ein Phänomen, manchmal fast wie ein Wunder: . Es gibt Notensprünge innerhalb kurzer Zeit, manchmal sogar über 4 Grade, dh. von Note 5 auf die letzte Schularbeit zu Note 1 auf die nächste Schularbeit. Ich hab das schon oft erlebt in den letzten 20 Jahren. . Darum ist auch dein Satz: "Dieser Moment wo der Körper spürt: Es ist möglich. Ich kann es" so enorm bedeutsam ... Das bestätigen mittlerweile sogar Forschungsergebnisse aus den Neuro-Wissenschaften: Wenn man ein GUTES Gefühl hat: Dann geht es darum: darin zu verweilen, darin zu baden, es zu genießen. Je länger, desto wirkungsvoller... . .
3 likes • 22d
Besonders auch: . "Dieser Moment wo der Körper spürt: Es ist möglich. Ich kann es" ist so enorm bedeutsam ... . Das bestätigen mittlerweile sogar Forschungsergebnisse aus den Neuro-Wissenschaften: . Wenn man ein GUTES Gefühl hat: . Dann geht es darum: darin zu verweilen, darin zu baden, es zu genießen. Je länger, desto wirkungsvoller...
🌳 Der Förster, der loslassen lernte
Dieser Text ist inspiriert von Brigit Anna McNeills Essay “Lost Wildness”, erschienen im Permaculture Magazine, Issue 127, Spring 2026 — einem Text, der mich tief berührt und zu diesem Gedankenweg geführt hat. Es war ein Wald wie viele in Deutschland. Fichten. Reihe um Reihe. Aufrecht, gleichmäßig, dunkel. Von weitem sah er aus wie ein Wald. Von innen war er etwas anderes: still auf eine leblose Art, kein Unterholz, kein Gestrüpp, kein Chaos. Der Boden darunter fest und nadeltrocken. Kein Vogel sang hier lange. Kein Fuchs baute hier seinen Bau. Aber er wuchs. Er lieferte Holz. Er funktionierte. Martin — nennen wir ihn so — hatte diesen Wald von seinem Vorgänger übernommen. Er hatte Forstwirtschaft studiert, wusste, wie man Bestände optimiert, Schädlinge kontrolliert, Wachstum steuert. Er tat seine Arbeit gut. Gewissenhaft. Er liebte den Wald auf seine Art — die Art, die ihm beigebracht worden war. Kontrollieren. Eingreifen. Optimieren. Dann kam der erste trockene Sommer. Dann der zweite. Und dann der Borkenkäfer. Martin kämpfte. Befallene Bäume wurden sofort gefällt, abtransportiert, verbrannt. Fallen wurden aufgestellt. Er tat alles richtig — alles, was das Lehrbuch sagte. Aber das Lehrbuch hatte nicht vorgesehen, was als nächstes kam. Ein Sturm im Oktober. Drei Tage Wind. Und weil die Fichten flach gewurzelt waren — weil sie nie hatten tief wurzeln müssen, weil der Boden immer für sie vorbereitet worden war — fielen sie wie Streichhölzer. Hunderte. Nebeneinander. Ein Kahlschlag, den kein Sturm allein hätte anrichten können. Martin stand am Rand und sah auf das, was übrig war. Er war sechsundfünfzig Jahre alt. Er hatte dreißig Jahre in diesen Wald investiert. Die erste Reaktion war: neu pflanzen. Sofort. Kontrolle zurückgewinnen. Er bestellte Setzlinge. Ließ Maschinen kommen, den Boden vorbereiten, die Reihen abstecken. In der ersten Nacht nach der Pflanzung schlief er nicht. Er stand am nächsten Morgen früh im Morgengrauen am Waldrand — und sah zwischen dem Chaos, dem Totholz, den umgestürzten Stämmen: etwas Grünes.
🌳 Der Förster, der loslassen lernte
4 likes • 29d
Dankeschön für diese WUNDER-volle Geschichte. . Ich kann das - aus eigener Erfahrung - nur bestätigen. . Mein Körper hatte nach einem schweren Autounfall - seine ganz eigene Reihenfolge, in der er sich Step by Step regenerierte. Und ich hab das klar gespürt und dafür gesorgt, dass meine Körperweisheit sich entfalten konnte, auf ihre ganz eigene Weise. . Ich mag die Attitude in dieser C sehr - sie resoniert wunderschön mit meinem System. . @Claus Altmann merciii für dein wunder-volles Wirken!!!
Kongress-Saison: Es geht los
Diese Woche ist voll. Behandlungen, ein neues Kongress-Interview für April, Arbeit an der Schmerzlösung PRO Ausbildung und am Heilungskurs für September. Genau in solchen Wochen merke ich, warum mir das alles etwas bedeutet. 🔸Heute startet der Gesund Kongress 2026 – ich spreche dort am Donnerstag, dem 12. März, über das 80/20-Prinzip beim Schmerz und was es bedeutet, wenn die meisten Schmerzen gar nicht dort entstehen, wo du sie spürst. 🔸Wenn du dabei sein möchtest: Schreib mir kurz hier in die Community. Ich schicke dir den Link direkt. Vielleicht bewegt dich dabei auch etwas aus unseren letzten Praxis & Kaffee Runden: 🔸das Mobile-Prinzip, 🔸das Röntgenbild-Paradoxon, 🔸Vertrauen als Wirkfaktor, 🔸Schmerz als überaktives Alarmsystem – oder ganz etwas anderes, das dich gerade beschäftigt. 🔸Schreib es gerne hier in die Kommentare. Ich nehme es mit in die Runde am Mittwoch. Übermorgen früh um 8:30 Uhr sitzen wir wie gewohnt zusammen bei Praxis & Kaffee – komm einfach rein. Bis übermorgen. Claus Diese Inhalte dienen der Gesundheitsbildung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Kongress-Saison: Es geht los
1 like • Mar 9
Mich würde interessieren, ob das auch für Zahnschmerzen gilt, dass der Schmerz eigentlich woanders ist bzw. sein kann
1 like • Mar 9
@Claus Altmann dankeschön für die Info - sie bestätigt einiges!
Ich glaube, in dieser Gruppe steckt mehr Wissen, als wir ahnen.
Nicht aus Büchern. Sondern aus dem, was du selbst durchgemacht hast. Aus den Fragen, die du gestellt hast, als die Antworten nicht stimmten. Aus dem, was du ausprobiert, verworfen, weiterentwickelt hast – an dir selbst oder mit anderen. 👩‍💻Magst du kurz erzählen: Was weißt du heute über Schmerz, dass du vor ein paar Jahren noch nicht wusstest? Ob du therapeutisch arbeitest oder deinen eigenen Weg durch den Schmerz gegangen bist – beides zählt hier gleich viel. 🤗 Ich bin gespannt, was da zusammenkommt und was wir voneinander lernen können.
2 likes • Mar 7
@Franco Capun wooow. Was für ein schöner, wertvoller Kommentar! Vielen lieben Dank für diese schönen Inhalte und Erzählungen! .
3 likes • Mar 7
@Claus Altmann woow - sehr gute Beschreibung von PRO. Ich werde das weiterempfehlen. Es ist wie eine OASE für Menschen, die sich bisher durstend durch die Wüste geschleppt haben. Wie schön, dass ich dich heute gefunden habe @Claus Altmann Makes my day!! Merciiiii
Wann wechsle ich die Behandlungsebene? — Ein Abend mit Tiefe
Ein Einblick aus der Schmerzlösung PRO Ausbildung — für alle, die sich fragen, wie körperliche Arbeit (Training) und das, was dahinter liegt, zusammenpassen. Es gibt Momente in der therapeutischen Arbeit, in denen du merkst: Das, was du gerade tust, reicht nicht. Nicht weil du etwas falsch machst — sondern weil der Schmerz deiner Patientin tiefer verwurzelt ist, als es der Körper allein zeigen kann. Genau darum ging es in unserem Live Call am 5. März. Um die Frage, wann körperliche Präzision ausreicht — und wann sie die Einladung in eine tiefere Ebene ist. Die Frage, die alles verändert ich stelle sie am Anfang jeder Begleitung: Hilft es sofort — und hält es? Diese einfache Frage ist ein Kompass. Nicht als starres Diagnose-Schema, sondern als Orientierung: Wo in meiner Arbeit bin ich gerade — und wo will der Mensch vor mir hin? Die Biokinematik — die präzise Analyse von Bewegungslinien und Muskelketten — zeigt mit großer Klarheit, wo die Kette bricht. Was sie nicht zeigt: das Warum. Warum ist genau dieses Glied schwächer geworden? Warum kehrt das Muster nach der Behandlung immer wieder zurück? Um es auf den Punkt zu bringen: „Die Biokinematik zeigt, wo die Kette bricht — aber nicht warum. Und genau da beginnt die Einladung in die Tiefe." Fünf Ebenen — ein Orientierungsrahmen Über die Jahre hebe ich einen Rahmen entwickelt, der hilft, diese Frage zu beantworten. Fünf Ebenen, auf denen Schmerz seine Ursache haben kann: 1. Körperlich / Biokinematisch Wenn die Behandlung sofort wirkt und das Ergebnis hält, war die Ursache körperlich. Ein junger, körperlich gesunder Patient mit Knieschmerzen nach einer OP: Analytisches Berühren am Quadrizeps, sofortige Auflösung. Körper, fertig. 2. Metabolisch Wenn es kurzfristig hilft, aber immer wieder kippt — und kein emotionaler Kontext sichtbar ist: Ernährungsebene. Übersäuerung, Nährstoffmangel, hormonelle Dysbalance wirken sich direkt in Faszien und Muskelspannung aus. Oft ein unterschätzter Schritt. 3. Emotional Wenn Muster immer wiederkehren und Bilder tauchen auf: Körpergefühle, Sprachbilder wie "Es geht mir an den Magen" oder "Das sitzt mir im Nacken". Diese Bilder sind keine Metaphern — sie sind Wahrnehmungen. Die emotionale Ebene ist häufig greifbar, wenn man weiß, wo man hinschauen muss.
Wann wechsle ich die Behandlungsebene? — Ein Abend mit Tiefe
3 likes • Mar 7
wie wunderschön beschrieben! @Claus Altmann Übung nicht als Pflicht, sondern als: DIALOG mit dem Körper. . In Ruhe BEI SICH. Und Wohlwollen für sich. Mit Genuss. . Und die Geschichte mit dem Enkelkind: Ärzte konnten sich nicht erklären, woher beide die KRAFT genommen haben. Wie wunderschön, dass da ein KREIS VON HEILERINNEN sofort zur KRAFTVOLLEN Unterstützung da war - über viele Stunden. DAS ist berührend schön. So sollte es immer sein. Es braucht noch sehr viel mehr Bewusstsein dafür. . @Claus Altmann du hast eine wunderschöne GABE, diese besonderen "Töne" wahrzunehmen! Und sie aufzugreifen. Und sie wieder zu geben.
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Karin Neussl
3
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@karin-neussl-6249
Die Schatzfinderin - für Emotionale Schlüssel-Ressourcen. Bis zu 95% der Leistungsfähigkeit sind vom emotionalen Gefühls-Zustand beeinflusst... <3

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Joined Mar 7, 2026
OÖ, Nähe Linz