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❓ FRAGE DES TAGES: Was bringt mehr fürs Langzeitgedächtnis?
Du hast etwas Wichtiges gelernt – eine neue Software, ein Konzept, Fakten für eine Präsentation. Eine Woche später sollst du es noch wissen. Was machst du? 🗳️ Poll-Optionen: A 📖 Den Stoff nochmal durchlesen B 🧪 Mich selbst testen (ohne nachzuschauen) C 📝 Eine Zusammenfassung schreiben D 🗣️ Es jemandem erklären E ⏰ Kurz vor dem Termin nochmal reinschauen Die Antwort morgen wird die meisten überraschen. Kleiner Hinweis: Die beliebteste Strategie ist gleichzeitig die ineffektivste.
8 likes • 8h
A+D ist auch mein Favorit.
✅ AUFLÖSUNG: Welcher Lerntyp bist du?
Gestern habt ihr abgestimmt. Viele von euch haben einen klaren "Lerntyp" gewählt oder eine Mischung. Hier ist die unbequeme Wahrheit: Es ist egal. Der Mythos: Die Idee der "Lernstile" (VARK: visuell, auditiv, lesen/schreiben, kinästhetisch) sagt: "Menschen lernen besser, wenn der Unterricht zu ihrem Stil passt." Das klingt logisch. Es fühlt sich richtig an. Und es ist wissenschaftlich nicht haltbar. Was die Forschung zeigt: Eine Meta-Analyse aus 2024 (Frontiers in Psychology) hat 21 Studien mit über 1.700 Teilnehmern ausgewertet: - Nur 26% der Messungen zeigten überhaupt einen Vorteil - Der Effekt war zu klein für praktische Relevanz - Fazit der Forscher: "Zu klein und zu selten für weitverbreitete Nutzung" Trotzdem glauben über 80% der Lehrer weltweit an Lernstile. Warum der Mythos so hartnäckig ist: 1. Er fühlt sich wahr an – Wir haben Präferenzen, also müssen sie wichtig sein 2. Er ist schmeichelhaft – "Ich bin ein visueller Typ" klingt besser als "Ich mag Bilder" 3. Er entlastet – "Ich lerne schlecht, weil der Lehrer nicht zu meinem Stil passt" (Warum sind die meisten Menschen "visuelle" Lerntypen? Naja, Sehen hat die grösste Repräsentation aller Sinne im hinteren Teil des Hirnes) Was wirklich funktioniert: Statt deinem "Stil" zu folgen, nutze Techniken, die für ALLE funktionieren: - Aktiver Abruf (Testing Effect) – Dich selbst testen statt nochmal lesen - Verteiltes Lernen (Spaced Repetition) – Über Tage verteilen statt alles auf einmal - Tiefe Verarbeitung – "Warum ist das so?" fragen statt nur "Was steht da?" Diese Techniken haben starke wissenschaftliche Belege – im Gegensatz zu Lernstilen. Dein Neurohack für heute: Vergiss deinen "Lerntyp". Konzentrier dich stattdessen auf Techniken, die nachweislich funktionieren. Donnerstag zeige ich dir die beste davon. 🔬 Deep Dive für Level 5: Im Classroom findest du die vollständige Analyse – inkl. der Original-Studie und warum dieser Mythos so viel Schaden anrichtet.
12 likes • 1d
@Reinhard Mueller-Gerharz Vorschlag von mir: Ersetze den Ausdruck ich muss mit ich darf und fühle Mal nach, wie es dir damit geht. Du zwingst dich nicht durch das "ich muss", sondern erlaubst dir durch das " ich darf". Mit liebevollen Gruß Jobst
2 likes • 24h
@Gabriele Sprung es kommt darauf an, was sagt mein Gefühl, mein Herz dazu, will ich zu mir so hart sein, brauche ich das? Netter Gedankenaustausch, danke dafür.
Onboarding #10 Deine Vorstellung 2026
Du hast den letzten Onboarding Schritt gemacht? (ansonsten hier einsteigen) Jetzt kannst du dich hier vorstellen 1. Ich bin … 2. Ich bin hier, weil … 3. Ich kann beitragen mit … Das genügt! Mehr, wenn du magst.
0 likes • 2d
@Birgit Gerling Hallo Brigitte, toll das du zur rechten Zeit am richtigen Ort bist. Lies bitte meinen oben stehenden Artikel. Kannst du bitte etwas für mich tun?
1 like • 2d
@Elmar Büttner Hallo Elmar, aus Sänger kann ich es nur bestätigen, wie wirksam gezielte Atemtechnik ist
🧠 Modul 4 startet: Bist du auch ein "visueller Lerntyp"?
Hallo Neurohacker! heute startet Modul 4: Leistung & Lernen – und wir beginnen mit einem Thema, das jeden betrifft: Lernen & Gedächtnis. Nicht als trockene Theorie. Sondern als echte Werkzeuge, die du morgen nutzen kannst. Die Frage der Woche: Welcher Lerntyp bist du? (Am ehesten, nicht ausschliesslich natürlich) Die meisten Menschen haben eine klare Antwort. 👉 Diskussion & Auflösung morgen Was dich diese Woche erwartet: - Wie Lernen funktioniert - Die eine Technik, die fast niemand nutzt (obwohl sie am besten wirkt) - Kann ein Duft im Schlaf dein Gedächtnis verbessern? Übrigens: Dieses Modul ist riesig. In den nächsten 3 Wochen haben wir über 80 Neurohacks, Mythen und News recherchiert. Wir können hier nur 9 davon präsentieren. Den Rest findest du in der Neurohacking App – keine klassische App, sondern eine Web-Anwendung, die du auch auf dem Handy nutzen kannst. 👉 neurohacking-app.vercel.app Entweder registrieren, oder Magic Link verwenden, falls du schonmal Zugang hattest Wichtig: Die Inhalte werden nach und nach ausgerollt, sie sind nicht immer sofort verfügbar! Die Beta-Phase endet nach diesem Modul. Danach starten die Mitgliedschaften. Bis morgen Orell
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62 members have voted
9 likes • 2d
Schade das ich nur eins auswählen kann, sonst lerne ich auch sehr gut durch praktisches nachmachen
📱 AUFLÖSUNG Aktives Zuhören
Viele haben sich an der gestrigen Frage beteiligt! Super! Die Antwort: lautet 🥁🥁 C) – und das ist keine Soft Skill, sondern harte Neurobiologie. Wenn ein Zuhörer aktiv paraphrasiert, validiert und nachfragt, synchronisieren sich die Gehirnmuster von Sprecher und Zuhörer – messbar im temporoparietalen Übergang (TPJ). Was passiert: 1. Spiegeln: Dein Gehirn simuliert, was der Sprecher sagt 2. Antizipieren: Bei hohem Verständnis bist du dem Sprecher VORAUS – du antizipierst, was kommt 3. Vertrauen: Je höher die Synchronisation, desto tiefer die Verbindung Der biologische Hebel: Der Vagusnerv Aktives Zuhören aktiviert den Vagusnerv – deine "biologische Bremse" für Stress. Ein hoher Vagal Tone bedeutet: - Bessere Emotionsregulation - Schnellere Erholung von Stress - Authentischere Präsenz Das Faszinierende: Aktives Zuhören reguliert nicht nur dein Gegenüber – es reguliert auch dich selbst. Der Meta-Hack: Langsame Atmung während des Zuhörens (6-7 Sek. ein, 8-9 Sek. aus): - Aktiviert direkt den Vagusnerv - Erhöht deine Präsenz - Überträgt sich auf dein Gegenüber (Co-Regulation) Du wirst ruhiger. Dein Gegenüber wird ruhiger. Die Synchronisation verstärkt sich. 💡 Alle Inhalte auch in der App: neurohacking-app.vercel.app 🔬 Deep Dive: Die drei Phasen im Detail, Polyvagal-Theorie (Wahr oder Mythos?), vollständiges Zuhör-Protokoll und Vagusnerv-Stimulation – im Classroom
7 likes • 4d
Und wieder etwas wichtiges dazu gelernt, ich danke dir dafür.
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Jobst Weege
4
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@jobst-weege-2713
Ich bin Jobst, wohne im Westerwald und helfe bei der Instandhaltung von Haus und Garten. Habe eine 73 jährige Erfahrung in diesem sein.

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