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Altmann Institut BASIS

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10 contributions to Altmann Institut BASIS
Die stille Minute, Big Ben und 5 Millionen Menschen
Ich wünsche dir von Herzen schöne Ostern — und warum eine Idee von 1940 heute wieder gebraucht wird. Von Claus Altmann 🔸Diese Geschichte hat mich sehr "angefasst" Letzte Woche kam über das Netzwerk Dankbar leben eine E-Mail. Darin stand ein kurzer Hinweis auf eine Initiative aus dem Zweiten Weltkrieg — eine Stadt, in der die Menschen jeden Abend zur gleichen Stunde alles stehen und liegen ließen, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Eine Minute. Täglich. Synchron. Das hat mich nicht losgelassen. Ich habe recherchiert. Und was ich gefunden habe, hat mich tief berührt — nicht nur historisch, sondern in dem, was es für unsere Arbeit bedeuten kann. 🔸Die Geschichte: Real und dokumentiert Es war nicht eine Stadt. Es war ein ganzes Netzwerk. Major Wellesley Tudor Pole (1884–1968) war britischer Offizier, Mystiker und lebenslanger Sucher. Die Idee zur Silent Minute hatte in ihm während des Ersten Weltkriegs zu keimen begonnen — er wollte täglich eine Schweigeminute einführen, um der Gefallenen zu gedenken. Erst als der Zweite Weltkrieg kam und London ab September 1940 Nacht für Nacht bombardiert wurde, fand die Idee ihre eigentliche Form: nicht Gedenken, sondern aktive Intention für den Frieden. Tudor Pole ging damit zum König. Zu Churchill. Zur BBC. Alle sagten ja. 🔸Ab dem 10. November 1940 übertrug die BBC die Glockenschläge von Big Ben im Radio — jeden Abend um 21:00 Uhr, als Signal. In Luftschutzkellern, auf Schlachtfeldern, in Krankenhäusern, in Wohnzimmern überall in Großbritannien und den Commonwealth-Ländern hielten Millionen von Menschen inne. Jeden Abend. Zur selben Stunde. Kein Dogma, keine Konfession — Gebet, Meditation oder stille Intention, jeder auf seine Art. Auch US-Präsident Roosevelt anerkannte die Initiative offiziell. Und Mitglieder der französischen Résistance berichteten später, dass die Glockenschläge von Big Ben, die sie heimlich über das Radio empfingen, für sie zu einem Symbol des gemeinsamen Widerstands geworden waren. Im britischen Parlamentsprotokoll ist festgehalten, dass Clement Attlee im Namen Churchills sagte: "Der Premierminister würde es begrüßen, wenn diejenigen von uns, die still beten möchten, die Gelegenheit nutzen, die die BBC ihnen geschaffen hat."
Die stille Minute, Big Ben und 5 Millionen Menschen
3 likes • 3d
Euch allen ein gesundes und gesegnetes Osterfest! Ja, das kollektiv wirkt - es ist wichtig auf was man den Fokus legt! Danke lieber Claus für deine Recherche, war spannend zu lesen! Eine Friedensmeditation um 16.00 Uhr ich bin dabei! Lichtvolle Grüße Christa
∙ Bekommst du zu viele E-Mail-Benachrichtigungen von Skool?
Guten Morgen! Heute hat mich jemand aus unserer Gruppe angesprochen und gesagt, dass sie zu viele E-Mails von hier bekommt. Das interessiert mich jetzt sehr – passiert euch das auch? Denn das ist überhaupt nicht meine Absicht. Ich sage dem System eigentlich immer, dass es keine E-Mails verschicken soll, wenn ich hier etwas poste oder wenn Gespräche stattfinden. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Skool das zuverlässig umsetzt. Gebt mir bitte kurz Bescheid – ich wäre euch sehr dankbar! Natürlich gibt es in den Einstellungen auch Möglichkeiten, die Benachrichtigungen selbst anzupassen, falls nötig. Herzlich Claus P.S. die Aufzeichnung Praxis & Kaffee von vorhin, steht schon zur Verfügung.
1 like • 24d
Ich freue mich über die Emails und finde nicht das es zu viel ist. Liebe Grüße an alle 🤗💞
🌳 Der Förster, der loslassen lernte
Dieser Text ist inspiriert von Brigit Anna McNeills Essay “Lost Wildness”, erschienen im Permaculture Magazine, Issue 127, Spring 2026 — einem Text, der mich tief berührt und zu diesem Gedankenweg geführt hat. Es war ein Wald wie viele in Deutschland. Fichten. Reihe um Reihe. Aufrecht, gleichmäßig, dunkel. Von weitem sah er aus wie ein Wald. Von innen war er etwas anderes: still auf eine leblose Art, kein Unterholz, kein Gestrüpp, kein Chaos. Der Boden darunter fest und nadeltrocken. Kein Vogel sang hier lange. Kein Fuchs baute hier seinen Bau. Aber er wuchs. Er lieferte Holz. Er funktionierte. Martin — nennen wir ihn so — hatte diesen Wald von seinem Vorgänger übernommen. Er hatte Forstwirtschaft studiert, wusste, wie man Bestände optimiert, Schädlinge kontrolliert, Wachstum steuert. Er tat seine Arbeit gut. Gewissenhaft. Er liebte den Wald auf seine Art — die Art, die ihm beigebracht worden war. Kontrollieren. Eingreifen. Optimieren. Dann kam der erste trockene Sommer. Dann der zweite. Und dann der Borkenkäfer. Martin kämpfte. Befallene Bäume wurden sofort gefällt, abtransportiert, verbrannt. Fallen wurden aufgestellt. Er tat alles richtig — alles, was das Lehrbuch sagte. Aber das Lehrbuch hatte nicht vorgesehen, was als nächstes kam. Ein Sturm im Oktober. Drei Tage Wind. Und weil die Fichten flach gewurzelt waren — weil sie nie hatten tief wurzeln müssen, weil der Boden immer für sie vorbereitet worden war — fielen sie wie Streichhölzer. Hunderte. Nebeneinander. Ein Kahlschlag, den kein Sturm allein hätte anrichten können. Martin stand am Rand und sah auf das, was übrig war. Er war sechsundfünfzig Jahre alt. Er hatte dreißig Jahre in diesen Wald investiert. Die erste Reaktion war: neu pflanzen. Sofort. Kontrolle zurückgewinnen. Er bestellte Setzlinge. Ließ Maschinen kommen, den Boden vorbereiten, die Reihen abstecken. In der ersten Nacht nach der Pflanzung schlief er nicht. Er stand am nächsten Morgen früh im Morgengrauen am Waldrand — und sah zwischen dem Chaos, dem Totholz, den umgestürzten Stämmen: etwas Grünes.
🌳 Der Förster, der loslassen lernte
2 likes • 24d
Ja, leider haben wir uns zu weit von der Natur entfernt! 🤗
Kongress-Saison: Es geht los
Diese Woche ist voll. Behandlungen, ein neues Kongress-Interview für April, Arbeit an der Schmerzlösung PRO Ausbildung und am Heilungskurs für September. Genau in solchen Wochen merke ich, warum mir das alles etwas bedeutet. 🔸Heute startet der Gesund Kongress 2026 – ich spreche dort am Donnerstag, dem 12. März, über das 80/20-Prinzip beim Schmerz und was es bedeutet, wenn die meisten Schmerzen gar nicht dort entstehen, wo du sie spürst. 🔸Wenn du dabei sein möchtest: Schreib mir kurz hier in die Community. Ich schicke dir den Link direkt. Vielleicht bewegt dich dabei auch etwas aus unseren letzten Praxis & Kaffee Runden: 🔸das Mobile-Prinzip, 🔸das Röntgenbild-Paradoxon, 🔸Vertrauen als Wirkfaktor, 🔸Schmerz als überaktives Alarmsystem – oder ganz etwas anderes, das dich gerade beschäftigt. 🔸Schreib es gerne hier in die Kommentare. Ich nehme es mit in die Runde am Mittwoch. Übermorgen früh um 8:30 Uhr sitzen wir wie gewohnt zusammen bei Praxis & Kaffee – komm einfach rein. Bis übermorgen. Claus Diese Inhalte dienen der Gesundheitsbildung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Kongress-Saison: Es geht los
1 like • 30d
Hört sich gut an, freue mich auf den link. Liebe Grüße und eine schöne Woche
Richtiger Zugang für heute 8:30 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/89898753298?pwd=mNSeVVRrdAiYbnKw5Adw08YjRga0Br.1
1 like • Mar 5
Der neue link kam leider erst gegen Mittag! Habe mir jetzt die Aufzeichnung angesehen und kann nur bestätigen, dass man mit Bewusstsein viel machen kann! 🙏🙏🙏 lieber Claus für dein wirken. 💞
1-10 of 10
Christa Schilling
2
2points to level up
@christa-schilling-3198
Chris

Active 3d ago
Joined Jan 21, 2026