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Schritt 2: Wo du ab 50 realistische Jobangebote findest
Nachdem du deine berufliche Ausgangslage geklärt hast, stellt sich die nächste entscheidende Frage: Wo suchst du sinnvoll nach einem neuen Job? Viele verlieren hier Zeit, weil sie dort suchen, wo Geschwindigkeit wichtiger ist als Erfahrung. Das führt oft zu vielen Bewerbungen und wenig Resonanz. Für Menschen ab 50 haben sich drei Suchwege als besonders realistisch erwiesen: 1. Etablierte Jobplattformen mit Substanz Große Portale wie StepStone, Indeed oder die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit werden oft unterschätzt und haben sich mittlerweile auch der Zielgruppe 50+ angenommen. Gerade dort finden sich viele Stellen im Mittelstand, im öffentlichen Dienst und bei Trägern, die Erfahrung schätzen und langfristig besetzen. 2. Spezialisierte Jobbörsen für erfahrene Fachkräfte Es gibt Plattformen, die sich gezielt an Bewerber ab 50 richten. Arbeitgeber, die dort inserieren, wissen, wen sie suchen. Altersfragen spielen dort keine Rolle, weil Erfahrung ausdrücklich gewünscht ist. Zum Beispiel Silverjobs oder Perspektive50plus. Und weil das Thema immer wichtiger wird und ein Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland mittlerweile über 50 ist, gewinnt dieses Thema immer mehr an Bedeutung und es bilden sich immer mehr Plattformen extra für ältere Arbeitnehmer/innen. 3. Netzwerke und direkte Ansprache Ein erheblicher Teil passender Positionen wird nicht öffentlich ausgeschrieben. Gespräche über Kontakte, Empfehlungen oder Personalberater führen häufig schneller zum Ziel als klassische Bewerbungsprozesse. Wichtig dabei: Die Plattform entscheidet nicht über den Erfolg. Entscheidend ist, wie klar dein Profil ist und für welche Rolle du sichtbar wirst. Genau daran arbeiten wir hier Schritt für Schritt. Wenn du magst, beantworte für dich – oder hier im Raum – folgende Frage: Wo hast du bisher gesucht, und was hat sich dabei nicht stimmig angefühlt? Im nächsten Beitrag geht es darum, wie ein Lebenslauf ab 50 aufgebaut sein sollte, damit Erfahrung als Vorteil gelesen wird und nicht als Hindernis.
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Ich bewerbe mich seit fast zwei Jahren auf allen Plattformen (Indeed, Stepstone, LinkedIn, Xing, Arbeitsagentur, Silvertalent) Ich bin in Kontakt mit Personal Vermittlungen (Michael Page, Robert Half, Adecco und einige mehr.)
Schritt 3: Dein Lebenslauf ab 50 – was heute wirklich zählt
Der Lebenslauf ist oft der Punkt, an dem Unsicherheit entsteht. Viele fragen sich: Was lasse ich weg? Was betone ich? Wie viel Vergangenheit ist zu viel? Habe ich gelogen, wenn ich etwas weglasse? Die wichtigste Einordnung vorweg: Ein Lebenslauf ist kein Karrierearchiv. Er ist eine Arbeitsprobe auf Papier bzw. digital. Ab 50 entscheidet nicht mehr die vollständige Historie, sondern die Antwort auf eine einzige Frage: Wofür bist du heute einsetzbar? Darauf sollte dein Lebenslauf ausgerichtet sein. 1. Denke in Rollen, nicht in Stationen Statt jede Position detailliert aufzuzählen, beschreibe klar, welche Rolle du heute übernehmen kannst. Führung, Fachverantwortung, Projektsteuerung, Beratung. Der Leser muss das in wenigen Sekunden erfassen. 2. Kürze konsequent auf Relevanz Alles, was keinen Bezug zur angestrebten Rolle hat, darf gehen. Frühere Positionen können zusammengefasst werden. Entscheidend ist Wirkung, nicht dass jeder kleinste Schritt drin steht. 3. Stelle Erfahrung als Nutzen dar Erfahrung ist kein Selbstzweck. Beschreibe, welche Probleme du gelöst hast, welche Verantwortung du getragen hast und welchen Mehrwert das heute bringt. Unternehmen wollen erkennen, welchen Vorteil sie durch dich haben werden. 4. Vermeide Überfrachtung Kein dicht gedrängter Text, keine langen Absätze, keine Erklärungen. Klar, strukturiert, gut lesbar. Zwei bis maximal drei Seiten reichen in der Regel aus. 5. Passe den Lebenslauf an die Zielrolle an Ein Lebenslauf für eine Führungsrolle sieht anders aus als für eine Projektfunktion oder eine beratende Tätigkeit. Ein Dokument für alles funktioniert selten. Wenn du magst, nimm dir jetzt deinen aktuellen Lebenslauf zur Hand und prüfe ihn anhand dieser Frage: Wird in den ersten 30 Sekunden klar, wofür ich heute eingesetzt werden kann? Wenn nicht, ist das kein Problem. Genau daran arbeiten wir hier Schritt für Schritt. Im nächsten Beitrag geht es darum, wie du LinkedIn gezielt nutzt, um nicht nur zu suchen, sondern gefunden zu werden.
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Anbei mein Lebenslauf. Der ist bereits reichlich gekürzt und erscheint mir übersichtlich.
Schritt 1:Deine Ausgangslage im Job
Schritt 1: Deine berufliche Ausgangslage klären Bevor wir über Lebensläufe, Jobplattformen oder Gespräche sprechen, braucht es einen sauberen Startpunkt. Viele machen den Fehler, sofort Bewerbungen zu schreiben. Das führt oft zu Frust, weil unklar ist, wofür man sich eigentlich bewirbt. Deshalb beginnen wir hier mit deiner aktuellen Ausgangslage. Nimm dir bitte Zeit und beantworte für dich diese drei Fragen schriftlich. Du musst nichts posten, wenn du das nicht möchtest. 1. Welche Rolle kannst du heute realistisch übernehmen? Nicht „früher“, nicht theoretisch. Sondern heute. Fachlich und organisatorisch. 2. In welchem Arbeitsmodell willst oder kannst du arbeiten? Vollzeit, Teilzeit, Projekt, Interim. Klarheit an dieser Stelle erspart viele Absagen. 3. Unter welchen Bedingungen macht ein neuer Job für dich Sinn? Arbeitsort, Einkommen, Verantwortung, Belastung. Nicht als Wunschliste, sondern als Entscheidungsrahmen. Warum das wichtig ist: Ab 50 werden Profile nicht mehr entwickelt, sondern klar eingesetzt. Wer selbst nicht klar benennen kann, wofür er steht, wird im Markt unscharf wahrgenommen und entweder übersehen oder abgelehnt. Wenn du magst, kannst du hier gerne teilen, welche dieser drei Fragen dir aktuell am meisten Schwierigkeiten macht. Lesen und mitdenken reicht aber genauso. Im nächsten Beitrag geht es darum, wo du ab 50 realistische Stellen findest und welche Jobplattformen wirklich Sinn ergeben.
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1. mögliche Rolle: in meiner aktuellen Situation habe ich sicherlich nicht mehr die Karriere im Blick, sondern würde im HR Bereich arbeiten und bei sozialen Themen mitwirken. 2. Ich bin für fast jedes Arbeitsmodell offen. Es gehen sowohl Befristungen als auch Arbeitnehmerüberlassung. Ein Teilzeitmodell ist aktuell nicht so attraktiv. Minijob ginge allerdings.:-) 3. Grundsätzlich suche ich keinen Job mit Verantwortung oder mit komplett neuen Themen. Mir geht es darum, dass ich meine Berufserfahrung in verschiedene Themen einbringen kann, um so einen Mehrwert zu stiften. Projektmanagement Office ist okay. Mitarbeit in Projektteams und nicht als Einzelkämpfer. Jobs für Allrounder 4. Eine neue Arbeit ergibt Sinn, sobald deutlich mehr verdient wird, als man Arbeitslosengeld erhält.
Bitte stell dich kurz vor 🤩
Herzlich Willkommen in der Community 🫶 Zuerst einmal vielen Dank, dass du hier bist. Hier bekommst du einen kurzen Überblick, wie du von dieser community am besten profitierst. Bitte stell dich in den Kommentaren einmal kurz vor, damit andere wissen, dass du da bist Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Onboarding und im Classroom mit den ersten Grundlagen. P.S Eine Gruppe lebt davon, dass sie aktiv ist. Also schweig nicht und mach einfach mit und trag was zum Thema bei 💛 Liebe Grüße Andrea
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Hallo zusammen, ich bin Andreas, 61 Jahre alt und lebe in Essen. Nach fast 20 spannenden Jahren im RWE-Konzern bin ich 2020 in den Vorruhestand gestartet. Dort war ich u. a. in der RWE Consulting, im Vertrieb und zuletzt im Change-Projekt „New Way of Working“ tätig. Danach habe ich meine Erfahrung im HR-Bereich der Sicherheitsbranche eingebracht, das Bewerbermanagementsystem SmartRecruiters für Security Deutschland eingeführt und Bewerbungsprozesse aktiv weiterentwickelt. Seit Anfang 2025 bin ich durch Umstrukturierungen offen für neue Aufgaben und Perspektiven. Aktuell steht zwar die Frührente im Raum, doch ich sehe das eher als Chance, noch einmal etwas Sinnvolles und Passendes anzugehen.
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Andreas Stock
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@andreas-stock-4068
Manager für Lean, Change & Prozesse | Digitalisierung & HR-Projekte | Organisationsentwicklung & Transformation

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Joined Jan 27, 2026
Essen, Germany