Ex-Justizminister Buschmann nun in US-Großkanzlei beschäftigt, die Klagen zu Corona-Impfschäden abwehrte
Kanzlei „White & Case“ 2023 von „BioNTech“ beauftragt / Kanzlei beriet auch bei Übernahme von „CureVac“ durch „BioNTech“ – Bund hält jetzt „BioNTech“-Aktien in dreistelliger Millionenhöhe / „BioNTech“ wechselte mit Impfschadensklagen zuletzt zu Kanzlei „Clifford Chance“ – Ex-Innenministerin Nancy Faeser ist frühere Mitarbeiterin
Der bis Ende 2024 amtierende Justizminister Marco Buschmann (FDP) arbeitet seit diesem Monat als Rechtsanwalt im Berliner Büro der US-amerikanischen Anwaltskanzlei „White & Case“, zuständig für Unternehmensübernahmen und Fusionen. Ab 2007 hatte er schon einmal für die Kanzlei gearbeitet, bevor er 2009 in den Bundestag einzog. Die Bundesregierung beschloss im vergangenen Jahr eine zwölfmonatige Karenzzeit für Buschmann. Bei „White & Case“ wird er nun als sogenannter Counsel eingestuft. Das entspricht üblicherweise einer Vorstufe zur Partnerschaft, bei der man Miteigentümer einer Kanzlei wird. „White & Case“ gibt einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Dollar an.