Liebe Annemie, ich danke dir ganz herzlich für diese Community und wünsche dir unendlich viel Erfolg damit, deine Mission in die Welt zu bringen. Ich freue mich, wenn ich dich und die anderen mit meiner Expertise dabei unterstützen kann. Was ich mitbringe: ein in Eigenregie komplett geheiltes Trauma und viele Werkzeuge, die ich auf dem Weg dahin kennenlernen durfte. Was hat für mich persönlich funktioniert, was nicht und wovon hätte ich mir gewünscht, dass ich es schon früher gewusst hätte.
Ein paar Eckdaten zu mir:
- Ich hatte als Kind endlose Alpträume, in der ich in einem dunklen Schacht falle falle falle. Schweißgebadet und in Panik bin ich aufgewacht. Ein Geburtstag-Schock? Ein Zeugungs-Schock?
- Freeze nach Mandel-OP als Kleinkind - das vermutlich größte Trauma meines Lebens. Ich nehme an, dass ich auf das Narkosemittel reagiert habe. Meine Osteopathin meinte, dass damals Narkosemittel verwendet wurden, die das Ventrikel öffnen, das sich auch im Moment des Todes öffnet. Als Kind und unvorbereitet nicht so cool. Ein Teil von mir "purzelte" raus, war außer sich, Fremdenergien strömten ein. Bis das Trauma vollständig geheilt war, hatte ich immer das Gefühl, nicht ganz ich selbst zu sein.
- Entwicklungs-Trauma dank recht unpädagogischer Pädagogen und gedeckelter, nicht geheilter Traumata in der Familie (Mein Uropa überlebte im 1. Weltkrieg einen Giftgasanschlag, mein Großvater war im 2. Weltkrieg russischer Kriegsgefangener, meine Mutter wuchs in einer "Funktionierer"-Generation auf. Väterlicherseits: mein Vater wurde im Krieg geboren. Sein Vater: unbekannt. Keiner in der Familie weiß etwas. Vergewaltigung? Unglückliche Liebschaft?)
- Unzählige Todesfälle in der Familie als Teenager. Der krasseste: mein Vater starb urplötzlich an Krebs kurz vor meinem 16. Geburtstag. 6 Wochen von der Diagnose bis zum Tod. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus (die Ärzte meinten, alles wäre gut) eine Lungenembolie. Morgens noch kam er die Treppe runter, hustet ein wenig schwach. Meine Mum fährt ihn ins Krankenhaus und kommt ohne ihn zurück.
Kurz: mit 16 war ich "ordentlich bedient".
Die weiteren Jahre habe ich damit verbracht, alles aufzuräumen und Stück für Stück in die Heilung zu führen. Heute kann ich sagen, dass alles restlos geheilt ist und meine frühen "Traumajahre" die wertvollste und bedeutendste Zeit in meinem Leben waren, ohne die ich heute nicht diese Tiefe hätte. Jetzt kann ich sagen, sie waren ein großartiges Geschenk! Jetzt kann ich sagen, dass ich mit großer Selbstverständlichkeit Menschen durch ihre dunkelsten Zeiten hindurchbegleiten kann. Weil ich das Licht in mir trage, das hinter dem Tunnel liegt.
Die heilenden Tools, die ich auf dem Weg entdeckt habe: Natur, Atmung, Stimme, Musik, Bewegung, der Zusammenhang zwischen bestimmten Muskeln-Faszien-Trauma, EMDR, Wingwave, Havening, NeuroMeditation, Bewusstseinszustände und EEG, Bio-/Neurofeedback, Systemische Arbeit, transgenerationale Themen/epigenetische Marker, Reiki, Hypnose, die gezielte Arbeit mit Thetawellen, Arbeit mit dem "inneren Team"